Freitag, 13. Juli 2018

12 von 12 l im Juli 2018

Es ist Sommer in Berlin. Genauer Hochsommer. Noch genauer Sommerferien. Und es regnet. Ich für meinen Teil finde das inakzeptabel. Aber mich fragt ja keiner. 
Die Kinder scheinen es auch übel zu finden. Und das hat Auswirkungen auf den einen oder anderen - na gut, eher den einen. Deshalb gibt es Mini-Krapfen mit Himbeerfüllung (die hier zu Lande fälschlicher Weise als Pfannkuchen verkauft werden) zum Frühstück. 

Das hilft leider nur kurzzeitig. Mir gehen die Kräfte aus. Ich habe mir für heute sehr viel vorgenommen und hier geht es nicht vorwärts. Ich verfalle in pädagogisch wertfreies Motzen, weshalb ich mich kurz darauf sehr mies fühle. Immerhin sind um kurz nach zehn alle aus dem Haus und ich kann mich an mein Tagwerk machen.

Das Tagwerk heißt: einen Weg finden, "getting things done" auf meine Bedürfnisse anzupassen und parallel ein paar Sachen von der Liste zu arbeiten. Und es klappt gut. Und je größer der Teil meiner To-Do-Liste wird, der auf dem Papier steht, desto leichter wird mir zu mute. 
Irgendwann gesellt sich Hunger zur Leichtigkeit.

Rührei mit Speck geht immer. Auch als sehr spätes Frühstück. 
Danach prökele ich weiter vor mich hin - Wäsche, Räumen, Listen schreiben, Unterlagen sichten, Mails schrieben. Läuft!
Dann muss ich raus in den Regen!

Die Gehweg-Bauarbeiten stagnieren bei dem Wetter auch. Die Sandhügel sind aber trotz anhaltendem Starkregen in der Nacht nicht zu einem Straßen-bedeckenden Strand geworden. Bin etwas enttäuscht!

Die Besorgungen waren immerhin erfolgreich. Ich habe eine farblich perfekt passende (Zufall) Eieruhr für meinen Arbeitsplatz - damit ich nicht immer so viel Zeit verdaddele...

Und hübsche Geschirrtücher und ein Stickerbuch gab es auch noch. Das passt gut. Sticker-Schublade (ja, ihr lest richtig! Schublade!!!) aufräumen steht für heute Abend auf dem Programm.

Ich bin knapp dran. Höchste Zeit, die Kinder zu holen. Wir teilen uns auf. Ich hole den Kleinen ab und werde sehr herzlich begrüßt (Hachtz!). 
Die Blumen freuen sich über das fusselige Wetter. Meine Begeisterung hingegen sinkt weiter, weil das autonomierende Kind lieber die Sandalen tragen möchte und nicht die Gummistiefel. Na gut!

Vor der Kita treffen wir auf die größeren beiden Männer. Große Freude. Und etwas Eifersüchtelei, weil beide Kinder Mama allein umarmen wollen. Hurra!

Und weil es ja noch nicht quengelig genug ist, muss der Jüngste dringend durch die Pfütze durch. Mit Sandalen - ihr erinnert. Hat die Laune deutlich verbessert. Immerhin kann ich jetzt auf einen gewissen Lerneffekt hoffen.

Unterzucker ist häufig die Antwort, wenn meine lieben Kleinen renitent werden und rumstänkern und motzen und... (is ja gut, ich hör schon auf). Abhilfe schaffen Honigwaffeln und Kakao und Würstchen. Die haben scheinbar echt Hunger!

Dann verbringen wir ein wenig Quality-Time mit dem Großen und spielen zusammen 1000 Meilen. Leider müssen wir häufig unterbrechen (2 Windeln, 1 mal WC, 1 Nachbar, der Bretter bei uns abholen will). Die häufigen Unterbrechungen sind sicher auch der einzige Grund, weshalb der Junior uns Großen so gnadenlos abzieht. Woran sonst sollte es auch liegen?

Zum (späten) Abendessen macht der Liebste für die Kinder Kartoffelpüree mit Bratwürstchen. Ich koche in der Zeit eine schnelle Räucherlachs-Fenchel-Gnocchi-Pfanne, die ich unbedingt verbloggen muss, weil: sehr sehr lecker!

Dann gehen die Kinder in die Wanne und anschließend noch laaaaange nicht ins Bett. Der Große liest, der Liebste spielt mit dem Kleinen (bis 23 Uhr) und ich räume wie geplant meine Schublade auf und dann noch eine andere.
Und dann sind wir alle sehr müde und fallen ins Bett.

Ein verregneter Tag mit muffeligen Kindern und vielen schönen Momenten.
Ich bin wirklich dankbar.

Da die liebe Caro gerade unpässlich ist und deshalb weder Bloggen noch Verlinkungs-Tools online stellen kann... die allerbesten Genesungswünsche gen HH und Euch

Danke für`s Vorbeischauen!

Alles Liebe, 
Anna

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