Mittwoch, 13. Juni 2018

12 von 12 l im Juni 2018

Hallo und einen wunderschönen guten Tag - soweit vorab, der 12. Juni war ein sehr guter Tag, den ich mit Freuden für die Nachwelt festgehalten habe!
Und das, obwohl mein Wecker mich um 6:03 Uhr aus den Federn geklingelt hat! 
Der Ablauf am Morgen ist immer im Auto-Pilot, weshalb ich mir inzwischen am Abend eine kleine Skizze von dem mache, was am Morgen im Halbschlaf von mir in Brotdosen geworfen wird. So muss ich morgens, wenn ich noch nichts denken kann außer: "Kaffee, wo ist mein Kaffee?!", nicht verzweifelt versuchen, konstruktive Ideen zum Thema: "Was aus der Menge der vorhandenen Lebensmitteln erscheint für meine Kinder essbar und ist in der Kombination miteinander in punkto gesunder Ernährung noch halbwegs vertretbar?" (Viel zu komplex für "vor dem dritten Kaffee"!)

Und falls hier Fragen aufkommen sollten - JAHA! das Obst und Gemüse gleicht den Donut aus - so was von! Und dass, obwohl in Obst auch fast nur Zucker drin ist! Weil ich das sage. Und weil das Schulkind einen besonders langen und anstrengenden Tag vor sich hat. Und Unterzucker macht böse Dinge mit dem Schulkind!
Überrieben gut geschlafen hab ich übrigens nicht. Das könnte daran gelegen haben, dass die lieben Kinderlein mal wieder überall im Familienbett rumgepurzelt sind.

Das Schulkind wurde von der lieben Schwiegermutter in die richtige Richtung gebracht - und auf dem Rückweg kam sie an einem Bäcker vorbei. Brötchen zum Frühstück. Schöne Sache das!

Der Wichtel ist inzwischen auch wach. Zumindest war der gerade noch da. Wo ist der Knilch schon wieder? Hallo! Wo bist Du? Kuck-kuck! - Funktioniert immer noch: garantierter Lacher!

Da morgen Schulfest ist und ich ein wenig doof bin, hab ich mich freiwillig in die Liste eingetragen. Und weil ich nicht meinem Bauchgefühl sondern dem doofen Internet glaube, hab ich jetzt eine halbvolle Kastenform mit leckerem Zebrakuchen.
Also noch mal von vorn - diesmal das ganze Rezept!

Der Wichtel will bei der Oma bleiben und nicht in die Kita. Oma und ich entscheiden, dass das eigentlich eine gute Idee ist. Kita anrufen, wegen des Sommerurlaubs mit einer Freundin telefonieren. Parallel Moussaka machen. Läuft!

Dann gehen der Wichtel, der Mann und die Schwiegermutter eine Runde Berlin erkunden. Ich bleib zu hause, verwandele das Rest-Hackfleisch in die leckersten Hackbällchen und mach mir ein sensationelles Sandwich: Hackbällchen (mit Oregano, Zimt, Senf, Tomatenmark, Pfeffer, Salz und altbackenem Brötchen) mit Tomaten, Feldsalat und einem "Dressing" aus Ketchup und Sweet-Chili-Sauce - klingt fies - schmeckt himmlisch!

Kurzes Päuschen mit Kaffee und Podcast, dann Yoga with Adriene. Ich mach gerade wieder regelmäßiger Yoga und es tut mir so so gut!

Dann muss ich rasch noch Obst kaufen für die Obstspieße, die ich für das Schulfest vorbereiten soll.

Die Kinder trudeln zu hause ein. Mein Bruder kommt auf einen Kaffee vorbei. Der zu klein geratene, sehr leckere Zebrakuchen wird vernichtet.

Und der große, gutaussehende Zebrakuchen noch mit Schoko eingepackt und mit buntem Zeug bestreut.

Dann gibt es wirklich leckere Moussaka, dass beide Kinder selbstverständlich verweigern, weil... ich hab keine Ahnung - da waren nur Sachen drin, die beide eigentlich essen - - - 
Dann geht der Große ins Bett und liest noch ein wenig Asterix als Gladiator.

Der Kleine macht noch Punk bis zehn - aber dank Papa und Oma darf ich trotz wachem Wichtel mit meinem besten Freund telefonieren. War sehr schön. Machen wir wieder!
Dann sind alle müde und wir gehen alle schlafen.
Das war er, mein wirklich schöner 12. Juni 2018 - der jetzt zu den anderen 12. geht, die sich bereits seit gestern Nachmittag bei Caro tummeln.

Danke für`s Vorbei-Schauen. Bis bald!

Alles Liebe
Anna

Dienstag, 5. Juni 2018

Regalfreie Zone mit Fuchs

Der Mann witzelt ganz manchmal über seinen Vater. Er sagt, sein Vater wohne in einem IVAR-Regal*. Er sagt das, weil sein Vater auf durchaus elegante Weise einen großen Raum mittels eines sehr hohen und großen Regals in zwei kleinere Räume aufgeteilt hat. Diese Regal-Zusatz-Wand verursacht ein mehr an Stellfläche, welches für die zahlreichen Bücher und Künstler-Bedarfs-Gegenstände, welche sein Vater beherbergt, durchaus von Nutzen ist.

Der Mann witzelt allerdings meiner Meinung nach aus dem Glashaus heraus: 
Denn er hat ein nicht zu leugnendes Bedürfnis, Stellfläche an Wänden möglichst optimal zu nutzen. Da mach ich auch gerne mit, solange es nicht zu sehr auf Kosten der Optik geht.

In unserem Kinderzimmer gibt es vier Wände - das ist ja in den meisten Räumen so - eine davon ist optimal mit einem IVAR-Regal ausgenutzt, welches (für die Optik) hinter einem Vorhang versteckt wurde und in dem sich schwerpunktmäßig unsere Kleidung befindet.
In der rechts an das Regal angrenzenden Wand befindet sich die Tür, an welche sich (oh Wunder) ein IVAR-Regal ankuschelt - nicht ganz so hoch, wie das hinter dem Vorhang (dafür hab ich gesorgt) - aber über die volle Rest-Breite des Raums.
Rechts an diese Wand grenzt die Wand mit zwei Doppel-Fenstern. Da passt sehr zum Ärger des Mannes kein weiteres Regal hin.
Die letzte Wand des Raumes ziert das große weißes Regal** welches auf einem Teil der Fotos zu bewundern ist. Außerdem haben eine Mini-Sitzecke und die Kinderküche Platz gefunden.
"Aber da über dem Tisch," sagte der Mann, "da würde ich gern noch ein Regal anbringen."

Äh - nein!
Denn so sehr ein Kinderzimmer praktisch sein sollte und viel Stauraum für viel zu viele Spielsachen haben sollte (das seh ich ja wie er), so darf doch wenigstens ein kleiner Teil an einer von vier Wänden einfach nur hübsch aussehen und kindliche Fröhlichkeit verbreiten.
Das finde ich. Der Mann nicht so sehr. Aber den hab ich ausnahmsweise einmal nicht gefragt!



Von äußerst erlesenem Geschmack zeugt übrigens auch der blindmachende Neon-Basketball, der in zwei von drei Bildern zu sehen ist... aber das ist eine andere Geschichte... nur soviel sei gesagt: Nicht! Meine! Wahl!

Und für alle Mütter, die sich beim Anblick des Kinderzimmers fragen, wieso es nur bei Ihnen im Kinderzimmer so unsagbar chaotisch aussieht, wohingegen alle anderen Mütter... sei an dieser Stelle noch ein mal erwähnt: Ich zeige hier ganz bewusst einen Ausschnitt des Kinderzimmer. Ich habe ihn vorher aufgeräumt. Alles was im Weg lag, lag im Augenblick in dem die Fotos gemacht wurden, aufgetürmt entlang der Wand mit der Tür und im Moment, in dem Ihr das lest, höchst wahrscheinlich überall verteilt auf dem Fußboden! #fürmehrrealitätinbloggerhausen
Aber jetzt mal Hand auf`s Herz: Wer guckt sich denn online gern ein unordentliches Kinderzimmer an? Dafür muss man doch nicht ins Netz. Das gibt es doch viel schöner und realer und mit Geruch und echten Legosteinen, die sich in die Fußsohle bohren, direkt im Nebenzimmer.

In diesem Sinne,
Alles Liebe
Eure Anna


*IVAR-Regal, das: Regal aus Kiefernholz, gefertigt von einem schwedischen Möbelproduzenten, besticht weniger durch seine Optik als durch ein hohes Maß an Flexibilität im Aufbau, ziert seit Kindheit jeder Wohnung in der der Mann oder ich je gewohnt haben, an die wir uns erinnern können.

** ebenfalls vom Möbelschweden

Das Ensemble aus Magnetleisten-Bild, Kartenhalterung und DIY-Pappmasché-Fuchs verlinke ich zu Creadienstag und HOT.