Freitag, 13. April 2018

12 von 12 l im April 2018

Der Wecker klingelt. Zu! Früh! Ich mache trotzdem meine Augen auf. Und sehe das hier:

Ersthaft, ich verstehe weder, wie man gern seinen Kopf auf etwas ablegen mag, das sich bewegt, noch, wie man schlafen kann, wenn der Kopf des großen Bruders auf einem liegt... aber süß isses schon. Ich könnt die fressen.

Statt dessen befülle ich Vesperdosen... heute: für den Zwerg das obligatorische Avocado-Vollkorntostbrot und ein wenig anderes Zeug (das er abgesehen von den Paprika- und Tomatenstücken komplett ignoriert) und für den Wichtel das obligatorische Salamibrot (ohne Rinde - ich Glucke!) und etwas anderes Zeug (wovon lediglich der Apfel und die Brezeln fehlen - nun ja).

Der Große wird geweckt, der Kleine wird ebenfalls wach. Großes Kuscheln, dann Frühstück. Der Große isst Joghurt, der Kleine lutscht alles an und lässt sich dann doch lieber noch mal stillen... nun ja.
Der Mann bringt den Großen, ich den Kleinen. Zuhause angekommen stelle ich fest, dass es doch ziemlich unordentlich ist. Zumindest so viel zu unordentlich, dass es mir unmöglich ist, mich an den Rechner zu setzen und etwas Sinnvolles jenseits von Hausarbeit zu tun. Also räume ich auf. Eine! Stunde! Lang!

Der Osterstrauch steht auch noch - also beide - der in der Küche und der andere im Wohnzimmer. Aber das bleibt wohl noch so - keine Zeit, keine Zeit... aber Hunger!

Ich versuche mich an Toastbrot-Eier-Muffins - aber da muss ich mich glaub ich noch mal schlau lesen - das war eher öde bis total öde...

Ich bin so durch nach der Räumaktion (quäle mich seit Montag mit ner dicken Erköltung rum und bin zu nicht viel zu gebrauchen). Das mit der Arbeit am Computer übersteigt meine Kräfte. Also mach ich etwas weniger wichtiges und nähe einen Geldbeutel für den Zwerg. Denn der nimmt demnächst in der Schule das Thema Geld durch und das ist der Moment, ab dem er Taschengeld bekommen wird. Und wer Geld hat, will es manchmal auch ausgeben - und dafür wird dann ein Behältnis gebraucht. Ich Notwendigkeit meines Tuns habe ich hiermit ausreichend untermauert, oder?

Die Tasche ist fertig. Eine Sekunde Freude - dann bemerke ich diese Naht... Stimmung am Nullpunkt!

Ich gehe in die Küche, will mir Kaffee machen - hilft für-gegen Alles! Zumindest die Stoffreste auf meinem Muffin-Toast-Teller sehen fröhlich aus...

Auf dem Küchentisch liegt ein kleiner Briefumschlag, den mir der Mann aus dem Briefkasten mitgebracht hat. Stimmung steigt!

Zwei D-Ringe + das bereits vorbereitete Stoffband = ein neuer Gürtel.

Die Stimmung stimmt wieder. Aber dafür hab ich schon wieder Hunger... Erkältung schreit nach Baby-Essen. Also kippe ich Apfel-Aprikosen-Mus in eine Schale und löffele vor mich hin.

Dann ist es Zeit den Jüngsten aus der Kita abzuholen. Der ist ein kleiner Stolpervogel. Ich schnappe mir das Kind nebs Schuhe und gehe in das Schuhgeschäft unseres Vertrauens um herauszufinden, was an den Schuhen, die er trägt, falsch ist.
Ergebnis: Obwohl ich richtig gemessen habe (die Schuhverkäuferin kam zum identischen Ergebnis), sind die Schuhe wohl etwas zu groß. Nicht schlimm. Ich hab das idientische Paar auch eine Nummer kleiner (beide aus dem Geschaft - beide noch vom Zwerg - beide kaum bis gar nicht abgelaufen). Dann eben die. Und in einem Monat oder so wird dann gewechselt. Toller Service! Nette und kompetente Beratung... nicht selbstverständlich!
Auf dem Heimweg müssen dann noch ein paar Steinchen geschubst werden und sich schwanke zwischen Sorge (was er da alles anfasst) und Verliebtheit (weil er alles um sich herum vergisst).

Zu hause spiele ich mit dem Großen Karten während der Kleine einen eigenen Stapel Karten im Zimmer verteilt und der Mann Fischstäbchen macht.
Dann alle ab unter die Dusche und ins Bett. Ich schlafe ein. Und das ist auch der Grund, weshalb des die 12 von 12 erst heute zu sehen gibt.
Kurz vor dem Abendessen habe ich dann noch einen Gedanken, der, hätte ich ihn früher gehabt, die gesamte Woche bedeutend erleichtert hätte. Mir fällt ein, dass Pollen-Hoch-Saison ist und ich Allergie-Tabletten besitze. Manchmal muss ich mich wirklich über mich wundern!

Danke an Caro für`s Sammeln und Euch für`s Vorbei-Schauen.
Alles Liebe,

Anna

1 Kommentar:

  1. Ein schöner Tag den du da beschreibst. Und gar nicht so fern. Jö, der Osterstrauch wird hier auch noch bewundert...endlich blühen die Sträucher, warum also abnehmen;-) Und herzlich gelacht habe ich beim Anblick deines Nähfrühstücksrestetellers...ja, den gibt es hier gerade auch. Meist ist es aber ein Nähabendbrotresteteller...denn überwiegend geht es nach dem Frühstück zur Arbeit.
    Beste Grüße
    NEstHerZ

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