Dienstag, 27. März 2018

DIY l Tütenhasen

Mich haben die Tüten erwischt! Und ich werd sie nicht mehr los. Irgendwie wird dieses Ostern tütig. Aber nun ja. Letzte Woche Hühner. Diese Woche Hasen.
Und die sind sogar noch einfacher in der Herstellung!

Man nehme eine Papiertüte. Einzige Auflage: sie muss sich nach dem Öffnen aufrecht hinstellen lassen können - also kein Flachbeutel (ja, das heißt wirklich so) sondern ein Kreuz- oder besser noch Blockbodenbeutel (ja, das heißt auch wirklich so und manchmal ganz manchmal finde ich die deutsche Sprache ganz besonders hübsch. Jetzt zum Beispiel.).
Je nach Größe schneidet man da dann erst mal oben Ohren rein.


Anschließend die Ohren an der Seite und hinten abschneiden. 

↑ = vorher / ↓ = nachher.

Dann ein mehr oder minder fröhliches Gesicht aufmalen.
Gern auch noch rosa Bäckchen oder Hipsterbrillen. Dafür hab ich mir die Wachsmalstifte meines Jüngsten geliehen.
Jetzt auffalten und nach Lust und Laune befüllen.

Ich hab meinen geliebten Butterbrottüten auch einen Versuch gegeben, aber für diesen Zweck finde ich das Material etwas dünn.
Wer es gern ne Nummer größer hätte - zum Beispiel als Blumentopf - bei Alnatura gibt es Papiertüten in einer echt guten Größe, um das lose Obst und Gemüse zu verpacken. Das ist dann sogar noch Upcycling.

Genug der Tüten. Genug von mir.
Nächste Woche gibt es dann mal wieder was Genähtes - ganz ohne Tüte: ein Geburtstags-Shirt.
Jetzt verschicke ich erst mal die Hasentüten zu HOT und Creadienstag und dann muss ich meine Kids endlich mal Richtung Kita und Hort bringen. 

Alles Liebe
Anna

Dienstag, 20. März 2018

DIY l Brottütenhuhn

Ein Feiertag im Hause tepetua! Seit - ich fürchte  - bereits 6 Monaten gibt es hier 12 von 12 und sonst nichts. Das Leben eben... Aber heute melde ich mich zurück. Ich hab ein wenig gebastelt und dabei fotografiert:
Es ostert. Bei mir besonders früh. Denn Ostern und der Geburtstag vom Wichtel sind nah beieinander. Damit nicht irgendwelche Widrigkeiten dafür sorgen, dass meine Ostervorfreude getrübt wird, habe ich mit den Vorbereitungen zeitig begonnen und die "Nester" für die liebsten Nachbarn schon mal vorbereitet.

Dabei ist eine kleine Fotoanleitung für Euch entstanden. Viele Bilder, wenig Worte, weil easy-peasy.
Seht selbst:

Man nehme:
1 Papiertüte, Karton in grün, gelb und rot, 1 Wackelauge, Ostergras, 1 Schere, 1 Permanentmarker, Klebeband und Schokoeier oder so...

Von der Papiertüte den zackigen Rand abschneiden - Tüte bemalen - den grünen Karton zuschneiden: knapp schmaler als die Tüte breit ist x ca. 5,5 cm


Als nächstes die Papiertüte an der Unterkante vorfalten: ca. 3 cm in beide Richtungen - dann kann der Karton in der Tüte verschwinden - und das Ostergras in die Tüte rein.

Jetzt noch die Süßigkeiten dazu - die obere Kante etwa 1 cm umknicken und festkleben - aus dem gelben Karton ein Quadrat auschneiden und diagonal halbieren, anschließend Ecke auf Ecke falten und ein gerolltes Stück Klebeband auf die lange Seite kleben - Schnabel aufkleben - von der Rückseite den Kamm (aus dem rotem Karton) ankleben - und zuletzt das Wackelauge anbringen.

FERTIG!

Ich finde die Hühnerparade kann sich sehen lassen und ich freu mich jetzt schon, sie im Treppenhaus zu verteilen. Erstmal flattern die Hühner aber rüber zum Creadienstag und zu HOT und feiern sich da mit den vielen anderen Oster-DIY schon mal warm.

Als nächstes steht bei mir Eier bemalen an. Dieses Jahr ist der Wichtel zum ersten mal mit am Tisch. Mal sehen, wie viele Eier er zertrümmert :-)
Und wie steht`s mit Euch? Schon in Osterstimmung?

Alles Liebe,
Anna

Mittwoch, 14. März 2018

11 von 12 l im März 2018

Der 12. März 2018 fällt auf einen Montag. Woran andere merken, dass Montag ist?: an "Sei immer du selbst, außer du bist Montag, dann sei Freitag."-Posts in ihrem FB- oder Insta- oder wasweissdennich-Feed. 
Woran ich das merke: mindestens einer von zwei Söhnen ist krank und wird zu hause von mir betreut. So auch heute.
Der Wichtel hat nachts 39° Grad Fieber bekommen und so in etwa war dann auch die Nacht. Der Wecker lässt sich davon nicht beeindrucken und klingelt trotzdem um 6:24 Uhr (ich steh nicht gern zu geraden Uhrzeiten auf). Ich schleppe mich ins Bad, nehme, wie jeden Morgen meine Schilddrüsen-Tablette und wanke dann weiter zur Kaffeemaschine (aka beste Freundin an solchen Tagen). Dann mache ich dem Großen Frühstück (Naturjoghurt mit pürierten TK-Erdbeeren, Agavendicksaft und Vanille - der hat es ziemlich gut, der Kerl!) und eine Vesperdose.

Kaum ist der Große mit dem Papa aus dem Haus, meldet sich der Kleine - er ist sehr sehr unglücklich. Erst mal Stillen mit einem Ausblick, den ich im Laufe des Tages noch häufiger genießen werde.

Ich schleppe das elende Würmchen, dass wimmert, weil Papa ("Of-wa" = François) nicht da ist, in die Küche - auf der Suche nach Rutschsocken ("Au-schu"). Er hustet. Er hustet doll. Er spuckt. Ich ziehe ihn um, mich um, wische den Boden.
Dann kommt der heiss ersehnte Papa und kuschelt den Fieberwurm. Ich dusche und so weiter... Das "und so weiter" hat dann wohl doch zu lang gedauert und ich übernehme einen ziemlich knatschigen Wichtel. Stillen! Was sonst!



Dann meldet sich mein Magen. Die Tablette und der Kaffee wollen bitte sofort Gesellschaft. Kann ich verstehen. Der Wichtel nicht. und sein Papa wurde beim Müll-runter-und-Trage-hoch-bringen im Hof abgehalten. Dann muss jetzt eben Einhand-Essen her.

Bei dem ganzen Gestille nachts und morgens reicht das aber nicht. Kaum ist Papa da, muss mehr Essen in mich rein. Schade, dass der Wichtel nur auf mir sitzen will.

Der Kleine ist hin. Ich versuch es mit Bett... geht aber nicht. Nicht mal Schokolade ist ne Alternative zum Stillen. Das ist mal ne Ansage! Ich hätte schwören können, dass das Hust-Spucken war - jetzt bin ich verunsichert.

Wir versuchen es mit einem Buch. Zu anstrengend. Ok, dann eine Folge Masch und der "Bee" (Bär).

Dann endlich mal wieder Stillen - diesmal mit Schlafen.

Und ich bin prompt mit eingepennt. nun ja - ich erwähnte die Nacht...

Der Wichtel erwacht und will - ja, genau - Stillen. Diesmal aber zusätzlich mit seiner Schnuffel-Ente /"Baby") kuscheln. Hachtz! Er ist so so niedlich!

Gegen drei - beim Stillen - bemerke ich, dass ich fast verhungere. Dauerstillen und so. Der Mann kocht dankenswerter Weise Nudeln - alles recht kompliziert für mich heute, denn der Wichtel will getragen werden, non stopp und auf dem Arm, keinenfalls in der Trage.

Im Anschluss kommt mein Bruder vorbei, der Große aus der Schule zurück, die Nachbarskinder zum Spielen, die Wäsche wird aufgehängt. Nur kann ich keine Fotos machen - keine Hand frei. Muss Stillen und Tragen und Kuscheln. Und irgendwann schläft er dann der kleine Fieberwurm. Nachts geht dann das Fieber auf 39,9° Grad rauf und morgens wacht ein verschwitztes kleines Wesen neben mir auf, dass wieder meinem Wichtelkind ähnelt.
Da ist der 12. aber schon vorbei und um den soll`s hier ja gehen.

Dank an Caro für`s Sammeln und Euch für`s Vorbei-Schauen.

Alles Liebe,
Anna