Sonntag, 17. September 2017

12 von 12 l im September 2017

Soll ja schon ab und an mal vorgekommen sein, dass ich meinen 12 von 12-Post am 13. des Monats veröffentlicht habe. Am 17. aber noch nie. Bis heute. Aus Gründen.
Grund Numero eins: ich habe Ende Juli meinen Rechner überschwemmt. Und noch keinen neuen. Was kein Problem ist - außer es kommt zusätzlich Grund Numero zwei dazu: der Liebste ist ab Montag bis Samstag in München zum Drehen. Und wenn dann noch Grund Numero drei: ich habe den schlimmsten 12. ever dazu kommt, dann passiert sowas eben. Dann will ich die Fotos nicht auf dem Handy umformatieren und dann auf dem Tablet den dazugehörigen Text tippen. Dann sitz ich das einfach aus. So ist das.
Jetzt aber:

Als ich bemerke, dass es sich um den 12. des Monats handelt ist es 8:30 Uhr und schiebe meinen Jüngsten gerade durch den Prenzlauer Berg. Bis heute war 8:30 eine relativ gute Zeit für eine Kalender-Erinnerung denn bislang war vor 8:30 nicht viel los im Hause tepetua. Seit dem 11.9. haben wir aber ein Schulkind im Haus und um 8:30 ist gefühlt der halbe Tag schon vorbei. Vor allem, weil der Zwerg zum dritten Mal in Folge vor Aufregung gegen 5:30 aufgewacht ist und als kleines Bonus Feature den Wichtel gleich auch noch wach gemacht hat. 
Mein Status ist zu diesem Zeitpunkt: ich bin hormonell beeinträchtig, übermüdet, leicht gehetzt vom Zwerg pünktlich zur Schule bringen, hungrig und ungeduscht. Laune: geht so.

Der Wichtel hat eine fies juckende Stelle am Arm. Die wurde zwar von der Kinderärztin bereits bewundert, aber es wird nicht besser. Immerhin hat der Wichtel im Watezimmer großen Spaß daran, auf das kleine Podest zu klettern und sich selbst zu feiern, weil er darauf laufen kann. 

Mit Salbennachschub im Gepäck geht es eilig zur Kita. Dann ab ins Einkaufscenter. Dort muss ich meine schlechte Laune erst mal mit Kaffee und Zimtbrötchen dämpfen. Das klappt ganz gut. Ich entscheide, dass ich meine Kräft für das Zeitfenster nach 15:30 schonen muss, wenn ich das Vergnügen haben, zwei müde Kinder zu bespaßen, zu füttern, in Schlafanzüge zu packen und zum Einschlafen zu überreden. Das hat gestern nur so mittelgut geklappt. Der Zwerg ist halt recht aufgedreht und war morgens schon recht pampig zu mir.
Ich beschließe, ihm sein aktuelles Lieblingsessen zu kredenzen. Das hat den Vorteil, dass ich es nicht selbst zubereiten muss: Schnitzel - das wird ohne 17 Liter Fett in der Pfanne nix. Und darauf hab ich keinen Bock. Glücklicher Weise hat ein Restaurant um die Ecke heute Schnitzeltag! Das trift sich gut. Als ich da ankomme, ist der Wirt noch im Aufbauen. Als Ex-Kellnerin warte ich bereitwillig und geduldig. Entschleunigung ist ja was Gutes!

Zu hause werfe ich einen Blick auf die Schnitzel und entscheide mich spontan, dass Pommes dazu eh viel besser sind. Ich esse die Bratkartoffeln zu mittag.

Dann freue ich mich über meinen albernen Deko-Fund.

Im Anschluss bereite ich noch schnell den Gurkensalat für`s Abendessen vor. Vorbereitung ist alles. Nur nichts dem Zufall überlassen. Die Kinder wittern Schwäche...

Dann lege ich mich in die Badewanne. Als Entschädigung dafür, dass das mit dem Duschen heute morgen nichts geworden ist.

Bevor ich gen Kita husche putze ich noch ein paar meiner Schuhe. Die hatten es bitter nötig! Dann hol ich meine Kröten ab. Die Babykröte will laufen. Das würde aber ewig dauern. Ich fahre sie auf dem Fahrrad. Sie schreit. Auf dem Rückweg darf sie laufen. Die Babykröte wirkt zufriedener. Der Schulzwerg mault: er will Schokolade. Er will einen Freund besuchen. Er will, will, will...

Ich will nach hause. Und ich spüre, dass der Zwerg im Hamsterrad feststeckt. Ich versuche ihm sanft zu erklären, dass ich nicht möchte, dass er heute noch mit dem Nachbarsjungen Aktion macht. Er flippt aus. Und er will Scho-ko-la-de! Ich besänftige. Ich erkläre mich - ganz kurz. Viele Worte machen kann ich grad auch nicht. Ich bin bepackt wie ein Muli!

Er brüllt. Wütet. Schreit. Schlägt. Ich bin leiser verzweifelt.

Ich stecke beide Kinder gegen halb sechs in die Badewanne. Eine kurze Verschnaufpause. Das Schulkind entspannt sich. 

Ich schöpfe Hoffnung, dass wir die Kurve gekriegt haben. 

Aber nur kurz. Zum Abendessen um kurz nach sechs ist er so wütend und agessiv wie ich ihn noch nie erlebt habe.
Ich bin müde. Ich bin hormonell beeinträchtigt. Ich breche in Tränen aus. Zum etwa fünften Mal an diesem Tag. Dann bringe ich den Kleinen ins Bett. Dann den Großen - der sich, nach der bislang heftigsten Ansage von mir als Mutter an ihn mein Kind, zusammen reißt.
Ich schlafe ein. Gegen zehn Uhr stehe ich auf und mache die Küche, mache die Wäsche, mache die Vesperdosen. Gegen zwölf falle ich ins Bett. Ein Tag zum Abgewöhnen!

Spoiler: Am Mittwoch war es wieder nix mit Duschen bevor ich das Haus verlassen habe... Seit Donnerstag ist es wieder friedlicher bei uns im Haus. Der Zwerg wird vom Wecker geweckt und steht nicht um 5 Uhr wach und aufgekratzt auf der Matte. Der Wichtel musste sich dann am Mittwoch den Raum nehmen, den er sich am Dienstag nicht nehmen konnte...
Es war ein sehr mieser Zeitpunkt für Drehtage! Aber ich bin stolz auf mich und meine Kinder. Wir haben das hinbekommen. Und wir sind daran gewachsen. 

Und im nächsten Monat ist ein neuer 12.. Bestimmt.

Alles Liebe
Anna

1 Kommentar:

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