Sonntag, 14. Oktober 2018

12 von 12 l im Oktober 2018

Ein wahrer Glückstag. Ein Fest. Anders kann ich den 12. Oktober diesen Jahres gar nicht beschreiben. Dieser Tag hat es mir dermaßen leichte gemacht, ihn zu lieben. Aber seht selbst:

Der Start in den Tag ist üblich betriebsam. Ich bemerke erst, dass der 12. ist, als die Kinder aus dem Haus und ich mit Kaffee und Honigbrötchen am Küchentisch sitze.

Nach dem Frühstück suche ich alle alten Jeans zusammen, da die Nike behauptet, sie würde sich darüber freuen, wenn ich sie ihr schicke. Es sind ziemlich viele. Ich beschließe, erst mal einen Karton zu finden und noch mal nachzufragen, ob die Menge dann nicht doch zu viel des Guten ist.

Gegen 9:00 Uhr bin ich aufgehübscht und die Wohnung halbwegs ansehnlich. Ist auch besser so, denn meine Arbeitsgruppe trudelt ein. Wir treffen uns seit Abschluss der Weiterbildung monatlich. Das Treffen ist sehr konstruktiv und lustig und eine Kollegin hat Krapfen (aka Pfannkuchen) mitgebracht und halbiert. Auch wenn ich die Biester wegen des Milchanteils nicht essen kann, bin ich ob des Herzchens gleich versöhnt mit meinem Schicksal.

Dann ist das Treffen auch noch so schnell vorbei, dass ich Zeit habe, spontan mit einer lieben Freundin, die sich in den letzten drei Monaten vom Leben verschlucken lassen musste, Mittag essen zu gehen. Bei strahlendem Sonnenschein. Und dann war das Essen sogar ganz gut.

Der Kaffee im Café Bornträger danach ist sogar ganz hervorragend. Und die Gesellschaft sehr sehr nett!

Ich beschließe, nicht gleich nach hause zu gehen, sondern Besorgungen zu machen, weil ich so dringend draußen sein möchte.

Ich lande spontan in einem Second Hand Laden und kaufe einen braunen Mantel mit 3/4-Ärmeln und dem aller zauberhaftesten Schnitt. Im Anschluss besorge ich noch ein kleines Stück hautfarbenes Jersey in einem Stoffgeschäft mit entzückender Garnauswahl, denn ich habe ein neues Shirt in Planung...

Kurzer Stop zu hause. Schuhwechsel! Sommerschuhe an Herbstlaub. Ich freu mir nen Ast! Und geh los - die Kinder holen.

Beide eingetütet. Beide hatten einen guten Tag. Wir zockeln ziemlich happy gen Heimat.

Auf der Bank vor dem Haus warten wir noch rasch auf den Mann. Alles sehr kuschelig und fröhlich hier.

Alle außer dem Mann hatten schon Sonne satt und so beschließen wir, rein zu gehen. Ich darf den Wichtel weiter bekuscheln und lese Willi Wiberg vor. Aber nur ganz kurz.

Dann klingelt der Nachbarsjunge und ermöglicht mir, in aller Ruhe Essen zu kochen - na ok - Essen aufzuwärmen und dazu Nudeln zu machen. Tut der Sache keinen Abbruch und so beende ich bei Kerzenschein den wunder-wunderschönen Tag mit einem Festmahl.

Dann bringe ich die Kinder zu allem Überfluss nicht ins Bett, sondern verlasse die Wohnung, um den Hof zu durchqueren, um gemeinsam mit der allerliebsten Nachbarin eine Flasche Sekt zu leeren und zu quatschen.

Ein großartiger Tag - der 12. Oktober! Mehr, hoffentlich genauso Licht-,  Liebe- und Freundschaftsdurchflutete 12 von 12 findet ihr bei der lieben Caro.

Habt`s gut und passt auf euch auf.
Alles Liebe,

Anna

Donnerstag, 27. September 2018

Die verwirrende Geschichte von der „Nutte“ – Kommunikationshürden im Kleinkindalter

Wenn man dem Wichtel Glauben schenken möchte, sind Konsonanten relativ überbewertet. Etwa die Hälfte davon kann man ersatzlos streichen oder durch ein Exemplar aus der von ihm präferierten Hälfte ersetzen. Das verursacht in unserem Haushalt in der Regel wenig Komplikationen. Immerhin hat er bis vor kurzem gar nicht gesprochen und da war die Verständigung bis zu einem gewissen Grad ja auch möglich. Und wenn er enthusiastisch „Affe“ ruft und dabei mit der Giraffe wedelt, dann muss ich ja zusätzlich zu den Ohren lediglich die Augen bemühen und schon ist die Sache sonnenklar.

Friede, Freude, Eierkuchen und Einhörner hüpfen über, mit weißen Wölkchen gerahmte, Regenbögen.



Bis er etwas sucht - und nicht findet.

Denn dann ist er einzig und allein auf sein Sprachvermögen angewiesen. Wenn man Glück im Unglück hat, befindet man sich in diesem Moment in seiner Nähe und er sucht nach „Affe“. Denn dieses Wort ist bereit bekannt, hat zwei Bedeutungen, die man vorsichtig und feinfühlig nach dem Ausschlussprinzip von einander abgrenzen kann: „Schatz, du suchst deinen Affen?“ - „NEEEEEEIIIINNN!!!“ - „Ok, Entschuldigung, hab ich falsch verstanden, mein Fehler! Dein Giraffe?!“ - „Ja, meiner Affe!“ Und dann kann der verständige Glückspilz helfend eingreifen und die Suche zeitnah zu einem hoffentlich glücklichen Ende bringen.

Und wieder: Friede, Freude, Eierkuchen nebs hüpfender Einhörner.

Aber wehe dem, der sich in der Nähe befindet, wenn der Wichtel etwas sucht, was bislang ein Fremdwort darstellt...
 
So zum Beispiel gestern Abend, als sich das liebe Kind partout nicht beruhigen konnte, denn es suchte nach „NUUUUTTTTTTEE!“ – „Entschuldige, bitte was?!“ - „Meiner Nutte!“ - - -
Ok, das hat mich und meinen Mann dann doch kurz ins Nachdenken gebracht. Relativ schnell konnten wir ausschließen, dass es sich um das handelt, was wir verstanden hatten. Leider wiederholte unser Spross in zunehmender Lautstärke: „Meiner Nutte! Meiner Nutte!“

Dann sitzt du da, horchst, das Hirn raucht 
und du versucht verzweifelt via Worterkennung einen sinnvollen Vorschlag zu machen und dieses „Nutte“ in 21-konsonantenhaltige Erwachsenensprache zu übersetzen.

Es hat etwas länger gedauert bis mein Hirn den Code knackte, was hauptsächlich daran lag, dass dieses Wort bei uns nicht gebräuchlich ist und aus der Kita in unseren Haushalt geschwappt ist:
Nuckel! Oder bei uns: Schnuller!
Schnuller gesucht. Schnuller gefunden. Ruhe.
Kind kaut zufrieden drei Minuten auf dem Ding rum und spuckt es dann wieder aus – ist nämlich nur ein Zitat. Er schnullert gar nicht, sondern imitiert lediglich das Verhalten seiner Kita-Freunde.

Ich fand mein Leben immer schon ziemlich schön. Aber seit ich Kinder habe, lache ich viel mehr.

 
(Ganz plötzlich und unverhofft war da auf ein mal Wort. Und die wollten hier her. Na dann bin ich wohl zurück. Hallo Ihr, schön, dass ihr noch da seid!)

Alles Liebe,
Anna

Sonntag, 16. September 2018

12 von 12 l im September 2018

Rekord! Mit vier Tagen Verspätung hier dann jetzt doch noch meine 12 von 12, die, wie jeden Monat von Caro gesammelt werden. Grund meiner Rekord-Verspätung: Sinusitis - aber vom feinsten und seit inzwischen sieben Tagen.
Also auch an meinem Geburtstag am Montag - weshalb am Mittwoch danach auch immer noch verstreute Geburtstagsdeko rumsteht...

Die Geburtstagsgeschenke liegen auch noch im Wohnzimmer auf dem Tisch. Wären ich nicht so reich beschenkt worden, wären es nicht so viele, würden sie weniger Platz wegnehmen... Ob ich will oder nicht - der Platz wird gebraucht - aber bevor ich sie verräume, mach ich wenigstens noch mal ein Foto <3

Den Locher muss ich auch gleich ausprobieren! Ein kompletter Block auf einen Schlag - da lacht mein Herz - Hände hoch - wer hat hier noch einen Faible für Bürobedarf?

Dann muss ich aufräumen. Nicht so sehr, weil es schlimm aussieht - doch, das tut es, aber damit konnte ich vorher auch ganz gut leben - sondern, weil ich am nächsten Tag ein Vorstellungsgespräch habe und außen aufräumen räumt mich innen auf.

Nachdem ich meinen "Kleiderschrank" auf Vordermann gebracht habe, ist final geklärt, dass ich für das Vorstellungsgespräch nichts passendes zum Anziehen habe. Also ab ins Kaufhaus!

Ich habe 60 Minuten für eine Hose und einen Blazer. Und manchmal, ganz manchmal reicht das sogar. Die Kinder hole ich auch halbwegs rechtzeitig ab und jetzt muss nur noch entschieden werden, welcher der drei dunkelblauen Blazer bleiben darf (es wurde der ganz vorne).

Schnell noch bei der Nachbarin eine vorzeigbare Handtasche abgeholt, denn nein (!) so was habe ich auch nicht. Zur Handtasche gab es auch noch ein Geburtstagsgeschenk dazu. Freu!

Zeitsprung: Hier seht ihr mich die Treppe hochhetzen. Ich komme von der Elternversammlung der Zwergen-Klasse. Ihr dürft mir schon wieder gratulieren. Elternsprecherin in the house!

Vom Mann gekochtes Abendessen. Sehr lecker!

Leider darf ich es nicht am Esstisch einnehmen - der Wichtel braucht mich dringend im Kinderzimmer - na gut.

Dann lese ich ihm auch noch was vor - es ist ja so cool - ich kann ihm richtige Bücher vorlesen - mit Handlung!!!

Der Zwerg will auch.

Zum Tagesabschluss liest der Zwerg dann mir vor. Das ist auch ziemlich cool!

Unterm Strich ein ganz schön wirrer Tag. Die ersten 60 Minuten hatte ich nicht mal auf dem Schirm, dass der 12. ist... und ich bin gerade so auf 12 Bilder gekommen.
Das Vorstellungsgespräch am nächsten Tag lief spitze! Und die Anstrengung der beiden Tage warf mich gesundheits-technisch so sehr zurück, dass ich am Freitag und Samstag wie in Watte gepackt durch den Tag gurkte. Mal sehen, was heute noch so bringt.

Habt`s fein.
Alles Liebe

Anna

Montag, 13. August 2018

12 von 12 l im August 2018

Noch nie in meinem bisherigen Blogger-Leben ist es mir so schwer gefallen, mich auch 12 Bilder zu beschränken, wie heute. Ich hatte aber auch einen ganz besonders wunderschönen Tag.
Der fing schon in sofern gut an, dass ich als erste wach war und ungestöhrt eine Tasse Kaffee trinken konnte - und die auch noch mit Schaum - und das auch noch bei Sonnenschein.


Im Anschluss habe ich mich ins Kinderzimmer gesetzt. Das hätte ich theoretisch auch aufräumen können. Allerdings hatte ich dazu keine Lust. Also habe ich, weil ich es irgendwas zwischen meditativ und nervig finde, mein Lego-sortier-Projekt fortgesetzt. Und nicht, dass jetzt einer denkt: "Die Anna, die hat jetzt `nen kompletten Schuss und sortiert Legosteine nach Farben!" Nein. Also, ja. Also ich habe die Legosteine nach Farben sortiert. Das soll aber nicht so bleiben. Das ist lediglich die Vorstufe. Der Zwerg liebt es Lego zu bauen. Und am allerliebsten nach Anleitung. Und davon hat er etwa 30. Und alle Seine zu allen Sets lagen vermischt in einer seeeeehr großen Kiste. Und naturgemäß überfordert es einen 6-jährigen komplett, aus ca. 10000 Legoteilen, die 312 für Meister Wu`s Wasserfall heraus zu fummeln. Also helfe ich ihm. Und er mir. Und wenn´s gut läuft, dann erinnert er sich daran, wie viel Arbeit es war, die ganzen Steine zu sortieren und kippt nicht mehr alles in eine große Kiste. (Ja, ich lache auch.)

Nachdem sich der Zwerg und der Wichtel dazugesellt hatten, um mich zu unterstützen (der Zwerg) und Chaos zu stiften (der Wichtel) (wobei das sicher auch als Unterstützung angedacht war...) und wir das letzte fehlende Teil für das Set 10722 mit dem klangvollen Namen Schlangenduell gefunden hatten, hab ich mich an den Herd gestellt. Kam ganz gut an, das Frühstück!

Eine gute Stunde nach dem Frühstück überquerten wir den Alexanderplatz...

und schon 45 Minuten später waren wir in Potsdam,...

um dort die Biosphäre zu besuchen. Denn ich wurde ganz offiziell von den beiden Jettes (Supermom Berlin und Motzmama) geinfluenzed und hatte diesen Ausflug schon eine ganz Weile auf dem Zettel. Da traf es sich gut, dass die liebste Schwiegermutter gerade vom Sturm in freundlicher Kooperation mit der DB nach Berlin geweht wurde.

Ich hab mich ein klein wenig in Echsen im Allgemeinen und in dieses Exemplar im Besonderen verliebt.

Und wenn ich ganz ehrlich sein soll, überlege ich seit gestern, wie ich den hier heimlich in unserer Wohnung ansiedeln kann. Der Liebste ist nur mäßig begeistert. Aber ich bin verliebt!

Der große Blaue wollte nicht stillsitzen, aber den hier hab ich erwischt.

Im Winter muss ich da unbedingt noch mal hin! Warm und hell und grün! Das stelle ich mir so erholsam vor.

Zum Schluss noch Fisch gucken.

Und weil ja Pancakes und Eis und ein Ausflug noch nicht genug Kinderspaß sind, durfte sich der Zwerg am Ende des Tages in einem großen Plastikball austoben. Und wenn ich mal zu viel Geld für eine Party ausgeben will, dann stelle ich ein sehr großes Becken mit solchen Bällen auf und steige selbst ein. Das sieht so witzig aus!

Zu hause gab es dann Nudeln und Salat und für die Kleinen `ne Badewanne und gegen halb zehn schlief dann alles - außer dem Liebsten... keine Ahnung, wie der das immer schafft sich so lange wach zu halten.
Alles in allem war das ein sehr sehr guter Tag, den ich sehr gerne Caros Sammlung hinzufüge.

Hattet ihr`s auch so schön?
Ich hoffe doch!

Alles Liebe,
Eure Anna

Freitag, 13. Juli 2018

12 von 12 l im Juli 2018

Es ist Sommer in Berlin. Genauer Hochsommer. Noch genauer Sommerferien. Und es regnet. Ich für meinen Teil finde das inakzeptabel. Aber mich fragt ja keiner. 
Die Kinder scheinen es auch übel zu finden. Und das hat Auswirkungen auf den einen oder anderen - na gut, eher den einen. Deshalb gibt es Mini-Krapfen mit Himbeerfüllung (die hier zu Lande fälschlicher Weise als Pfannkuchen verkauft werden) zum Frühstück. 

Das hilft leider nur kurzzeitig. Mir gehen die Kräfte aus. Ich habe mir für heute sehr viel vorgenommen und hier geht es nicht vorwärts. Ich verfalle in pädagogisch wertfreies Motzen, weshalb ich mich kurz darauf sehr mies fühle. Immerhin sind um kurz nach zehn alle aus dem Haus und ich kann mich an mein Tagwerk machen.

Das Tagwerk heißt: einen Weg finden, "getting things done" auf meine Bedürfnisse anzupassen und parallel ein paar Sachen von der Liste zu arbeiten. Und es klappt gut. Und je größer der Teil meiner To-Do-Liste wird, der auf dem Papier steht, desto leichter wird mir zu mute. 
Irgendwann gesellt sich Hunger zur Leichtigkeit.

Rührei mit Speck geht immer. Auch als sehr spätes Frühstück. 
Danach prökele ich weiter vor mich hin - Wäsche, Räumen, Listen schreiben, Unterlagen sichten, Mails schrieben. Läuft!
Dann muss ich raus in den Regen!

Die Gehweg-Bauarbeiten stagnieren bei dem Wetter auch. Die Sandhügel sind aber trotz anhaltendem Starkregen in der Nacht nicht zu einem Straßen-bedeckenden Strand geworden. Bin etwas enttäuscht!

Die Besorgungen waren immerhin erfolgreich. Ich habe eine farblich perfekt passende (Zufall) Eieruhr für meinen Arbeitsplatz - damit ich nicht immer so viel Zeit verdaddele...

Und hübsche Geschirrtücher und ein Stickerbuch gab es auch noch. Das passt gut. Sticker-Schublade (ja, ihr lest richtig! Schublade!!!) aufräumen steht für heute Abend auf dem Programm.

Ich bin knapp dran. Höchste Zeit, die Kinder zu holen. Wir teilen uns auf. Ich hole den Kleinen ab und werde sehr herzlich begrüßt (Hachtz!). 
Die Blumen freuen sich über das fusselige Wetter. Meine Begeisterung hingegen sinkt weiter, weil das autonomierende Kind lieber die Sandalen tragen möchte und nicht die Gummistiefel. Na gut!

Vor der Kita treffen wir auf die größeren beiden Männer. Große Freude. Und etwas Eifersüchtelei, weil beide Kinder Mama allein umarmen wollen. Hurra!

Und weil es ja noch nicht quengelig genug ist, muss der Jüngste dringend durch die Pfütze durch. Mit Sandalen - ihr erinnert. Hat die Laune deutlich verbessert. Immerhin kann ich jetzt auf einen gewissen Lerneffekt hoffen.

Unterzucker ist häufig die Antwort, wenn meine lieben Kleinen renitent werden und rumstänkern und motzen und... (is ja gut, ich hör schon auf). Abhilfe schaffen Honigwaffeln und Kakao und Würstchen. Die haben scheinbar echt Hunger!

Dann verbringen wir ein wenig Quality-Time mit dem Großen und spielen zusammen 1000 Meilen. Leider müssen wir häufig unterbrechen (2 Windeln, 1 mal WC, 1 Nachbar, der Bretter bei uns abholen will). Die häufigen Unterbrechungen sind sicher auch der einzige Grund, weshalb der Junior uns Großen so gnadenlos abzieht. Woran sonst sollte es auch liegen?

Zum (späten) Abendessen macht der Liebste für die Kinder Kartoffelpüree mit Bratwürstchen. Ich koche in der Zeit eine schnelle Räucherlachs-Fenchel-Gnocchi-Pfanne, die ich unbedingt verbloggen muss, weil: sehr sehr lecker!

Dann gehen die Kinder in die Wanne und anschließend noch laaaaange nicht ins Bett. Der Große liest, der Liebste spielt mit dem Kleinen (bis 23 Uhr) und ich räume wie geplant meine Schublade auf und dann noch eine andere.
Und dann sind wir alle sehr müde und fallen ins Bett.

Ein verregneter Tag mit muffeligen Kindern und vielen schönen Momenten.
Ich bin wirklich dankbar.

Da die liebe Caro gerade unpässlich ist und deshalb weder Bloggen noch Verlinkungs-Tools online stellen kann... die allerbesten Genesungswünsche gen HH und Euch

Danke für`s Vorbeischauen!

Alles Liebe, 
Anna

Mittwoch, 13. Juni 2018

12 von 12 l im Juni 2018

Hallo und einen wunderschönen guten Tag - soweit vorab, der 12. Juni war ein sehr guter Tag, den ich mit Freuden für die Nachwelt festgehalten habe!
Und das, obwohl mein Wecker mich um 6:03 Uhr aus den Federn geklingelt hat! 
Der Ablauf am Morgen ist immer im Auto-Pilot, weshalb ich mir inzwischen am Abend eine kleine Skizze von dem mache, was am Morgen im Halbschlaf von mir in Brotdosen geworfen wird. So muss ich morgens, wenn ich noch nichts denken kann außer: "Kaffee, wo ist mein Kaffee?!", nicht verzweifelt versuchen, konstruktive Ideen zum Thema: "Was aus der Menge der vorhandenen Lebensmitteln erscheint für meine Kinder essbar und ist in der Kombination miteinander in punkto gesunder Ernährung noch halbwegs vertretbar?" (Viel zu komplex für "vor dem dritten Kaffee"!)

Und falls hier Fragen aufkommen sollten - JAHA! das Obst und Gemüse gleicht den Donut aus - so was von! Und dass, obwohl in Obst auch fast nur Zucker drin ist! Weil ich das sage. Und weil das Schulkind einen besonders langen und anstrengenden Tag vor sich hat. Und Unterzucker macht böse Dinge mit dem Schulkind!
Überrieben gut geschlafen hab ich übrigens nicht. Das könnte daran gelegen haben, dass die lieben Kinderlein mal wieder überall im Familienbett rumgepurzelt sind.

Das Schulkind wurde von der lieben Schwiegermutter in die richtige Richtung gebracht - und auf dem Rückweg kam sie an einem Bäcker vorbei. Brötchen zum Frühstück. Schöne Sache das!

Der Wichtel ist inzwischen auch wach. Zumindest war der gerade noch da. Wo ist der Knilch schon wieder? Hallo! Wo bist Du? Kuck-kuck! - Funktioniert immer noch: garantierter Lacher!

Da morgen Schulfest ist und ich ein wenig doof bin, hab ich mich freiwillig in die Liste eingetragen. Und weil ich nicht meinem Bauchgefühl sondern dem doofen Internet glaube, hab ich jetzt eine halbvolle Kastenform mit leckerem Zebrakuchen.
Also noch mal von vorn - diesmal das ganze Rezept!

Der Wichtel will bei der Oma bleiben und nicht in die Kita. Oma und ich entscheiden, dass das eigentlich eine gute Idee ist. Kita anrufen, wegen des Sommerurlaubs mit einer Freundin telefonieren. Parallel Moussaka machen. Läuft!

Dann gehen der Wichtel, der Mann und die Schwiegermutter eine Runde Berlin erkunden. Ich bleib zu hause, verwandele das Rest-Hackfleisch in die leckersten Hackbällchen und mach mir ein sensationelles Sandwich: Hackbällchen (mit Oregano, Zimt, Senf, Tomatenmark, Pfeffer, Salz und altbackenem Brötchen) mit Tomaten, Feldsalat und einem "Dressing" aus Ketchup und Sweet-Chili-Sauce - klingt fies - schmeckt himmlisch!

Kurzes Päuschen mit Kaffee und Podcast, dann Yoga with Adriene. Ich mach gerade wieder regelmäßiger Yoga und es tut mir so so gut!

Dann muss ich rasch noch Obst kaufen für die Obstspieße, die ich für das Schulfest vorbereiten soll.

Die Kinder trudeln zu hause ein. Mein Bruder kommt auf einen Kaffee vorbei. Der zu klein geratene, sehr leckere Zebrakuchen wird vernichtet.

Und der große, gutaussehende Zebrakuchen noch mit Schoko eingepackt und mit buntem Zeug bestreut.

Dann gibt es wirklich leckere Moussaka, dass beide Kinder selbstverständlich verweigern, weil... ich hab keine Ahnung - da waren nur Sachen drin, die beide eigentlich essen - - - 
Dann geht der Große ins Bett und liest noch ein wenig Asterix als Gladiator.

Der Kleine macht noch Punk bis zehn - aber dank Papa und Oma darf ich trotz wachem Wichtel mit meinem besten Freund telefonieren. War sehr schön. Machen wir wieder!
Dann sind alle müde und wir gehen alle schlafen.
Das war er, mein wirklich schöner 12. Juni 2018 - der jetzt zu den anderen 12. geht, die sich bereits seit gestern Nachmittag bei Caro tummeln.

Danke für`s Vorbei-Schauen. Bis bald!

Alles Liebe
Anna