Montag, 13. August 2018

12 von 12 l im August 2018

Noch nie in meinem bisherigen Blogger-Leben ist es mir so schwer gefallen, mich auch 12 Bilder zu beschränken, wie heute. Ich hatte aber auch einen ganz besonders wunderschönen Tag.
Der fing schon in sofern gut an, dass ich als erste wach war und ungestöhrt eine Tasse Kaffee trinken konnte - und die auch noch mit Schaum - und das auch noch bei Sonnenschein.


Im Anschluss habe ich mich ins Kinderzimmer gesetzt. Das hätte ich theoretisch auch aufräumen können. Allerdings hatte ich dazu keine Lust. Also habe ich, weil ich es irgendwas zwischen meditativ und nervig finde, mein Lego-sortier-Projekt fortgesetzt. Und nicht, dass jetzt einer denkt: "Die Anna, die hat jetzt `nen kompletten Schuss und sortiert Legosteine nach Farben!" Nein. Also, ja. Also ich habe die Legosteine nach Farben sortiert. Das soll aber nicht so bleiben. Das ist lediglich die Vorstufe. Der Zwerg liebt es Lego zu bauen. Und am allerliebsten nach Anleitung. Und davon hat er etwa 30. Und alle Seine zu allen Sets lagen vermischt in einer seeeeehr großen Kiste. Und naturgemäß überfordert es einen 6-jährigen komplett, aus ca. 10000 Legoteilen, die 312 für Meister Wu`s Wasserfall heraus zu fummeln. Also helfe ich ihm. Und er mir. Und wenn´s gut läuft, dann erinnert er sich daran, wie viel Arbeit es war, die ganzen Steine zu sortieren und kippt nicht mehr alles in eine große Kiste. (Ja, ich lache auch.)

Nachdem sich der Zwerg und der Wichtel dazugesellt hatten, um mich zu unterstützen (der Zwerg) und Chaos zu stiften (der Wichtel) (wobei das sicher auch als Unterstützung angedacht war...) und wir das letzte fehlende Teil für das Set 10722 mit dem klangvollen Namen Schlangenduell gefunden hatten, hab ich mich an den Herd gestellt. Kam ganz gut an, das Frühstück!

Eine gute Stunde nach dem Frühstück überquerten wir den Alexanderplatz...

und schon 45 Minuten später waren wir in Potsdam,...

um dort die Biosphäre zu besuchen. Denn ich wurde ganz offiziell von den beiden Jettes (Supermom Berlin und Motzmama) geinfluenzed und hatte diesen Ausflug schon eine ganz Weile auf dem Zettel. Da traf es sich gut, dass die liebste Schwiegermutter gerade vom Sturm in freundlicher Kooperation mit der DB nach Berlin geweht wurde.

Ich hab mich ein klein wenig in Echsen im Allgemeinen und in dieses Exemplar im Besonderen verliebt.

Und wenn ich ganz ehrlich sein soll, überlege ich seit gestern, wie ich den hier heimlich in unserer Wohnung ansiedeln kann. Der Liebste ist nur mäßig begeistert. Aber ich bin verliebt!

Der große Blaue wollte nicht stillsitzen, aber den hier hab ich erwischt.

Im Winter muss ich da unbedingt noch mal hin! Warm und hell und grün! Das stelle ich mir so erholsam vor.

Zum Schluss noch Fisch gucken.

Und weil ja Pancakes und Eis und ein Ausflug noch nicht genug Kinderspaß sind, durfte sich der Zwerg am Ende des Tages in einem großen Plastikball austoben. Und wenn ich mal zu viel Geld für eine Party ausgeben will, dann stelle ich ein sehr großes Becken mit solchen Bällen auf und steige selbst ein. Das sieht so witzig aus!

Zu hause gab es dann Nudeln und Salat und für die Kleinen `ne Badewanne und gegen halb zehn schlief dann alles - außer dem Liebsten... keine Ahnung, wie der das immer schafft sich so lange wach zu halten.
Alles in allem war das ein sehr sehr guter Tag, den ich sehr gerne Caros Sammlung hinzufüge.

Hattet ihr`s auch so schön?
Ich hoffe doch!

Alles Liebe,
Eure Anna

Freitag, 13. Juli 2018

12 von 12 l im Juli 2018

Es ist Sommer in Berlin. Genauer Hochsommer. Noch genauer Sommerferien. Und es regnet. Ich für meinen Teil finde das inakzeptabel. Aber mich fragt ja keiner. 
Die Kinder scheinen es auch übel zu finden. Und das hat Auswirkungen auf den einen oder anderen - na gut, eher den einen. Deshalb gibt es Mini-Krapfen mit Himbeerfüllung (die hier zu Lande fälschlicher Weise als Pfannkuchen verkauft werden) zum Frühstück. 

Das hilft leider nur kurzzeitig. Mir gehen die Kräfte aus. Ich habe mir für heute sehr viel vorgenommen und hier geht es nicht vorwärts. Ich verfalle in pädagogisch wertfreies Motzen, weshalb ich mich kurz darauf sehr mies fühle. Immerhin sind um kurz nach zehn alle aus dem Haus und ich kann mich an mein Tagwerk machen.

Das Tagwerk heißt: einen Weg finden, "getting things done" auf meine Bedürfnisse anzupassen und parallel ein paar Sachen von der Liste zu arbeiten. Und es klappt gut. Und je größer der Teil meiner To-Do-Liste wird, der auf dem Papier steht, desto leichter wird mir zu mute. 
Irgendwann gesellt sich Hunger zur Leichtigkeit.

Rührei mit Speck geht immer. Auch als sehr spätes Frühstück. 
Danach prökele ich weiter vor mich hin - Wäsche, Räumen, Listen schreiben, Unterlagen sichten, Mails schrieben. Läuft!
Dann muss ich raus in den Regen!

Die Gehweg-Bauarbeiten stagnieren bei dem Wetter auch. Die Sandhügel sind aber trotz anhaltendem Starkregen in der Nacht nicht zu einem Straßen-bedeckenden Strand geworden. Bin etwas enttäuscht!

Die Besorgungen waren immerhin erfolgreich. Ich habe eine farblich perfekt passende (Zufall) Eieruhr für meinen Arbeitsplatz - damit ich nicht immer so viel Zeit verdaddele...

Und hübsche Geschirrtücher und ein Stickerbuch gab es auch noch. Das passt gut. Sticker-Schublade (ja, ihr lest richtig! Schublade!!!) aufräumen steht für heute Abend auf dem Programm.

Ich bin knapp dran. Höchste Zeit, die Kinder zu holen. Wir teilen uns auf. Ich hole den Kleinen ab und werde sehr herzlich begrüßt (Hachtz!). 
Die Blumen freuen sich über das fusselige Wetter. Meine Begeisterung hingegen sinkt weiter, weil das autonomierende Kind lieber die Sandalen tragen möchte und nicht die Gummistiefel. Na gut!

Vor der Kita treffen wir auf die größeren beiden Männer. Große Freude. Und etwas Eifersüchtelei, weil beide Kinder Mama allein umarmen wollen. Hurra!

Und weil es ja noch nicht quengelig genug ist, muss der Jüngste dringend durch die Pfütze durch. Mit Sandalen - ihr erinnert. Hat die Laune deutlich verbessert. Immerhin kann ich jetzt auf einen gewissen Lerneffekt hoffen.

Unterzucker ist häufig die Antwort, wenn meine lieben Kleinen renitent werden und rumstänkern und motzen und... (is ja gut, ich hör schon auf). Abhilfe schaffen Honigwaffeln und Kakao und Würstchen. Die haben scheinbar echt Hunger!

Dann verbringen wir ein wenig Quality-Time mit dem Großen und spielen zusammen 1000 Meilen. Leider müssen wir häufig unterbrechen (2 Windeln, 1 mal WC, 1 Nachbar, der Bretter bei uns abholen will). Die häufigen Unterbrechungen sind sicher auch der einzige Grund, weshalb der Junior uns Großen so gnadenlos abzieht. Woran sonst sollte es auch liegen?

Zum (späten) Abendessen macht der Liebste für die Kinder Kartoffelpüree mit Bratwürstchen. Ich koche in der Zeit eine schnelle Räucherlachs-Fenchel-Gnocchi-Pfanne, die ich unbedingt verbloggen muss, weil: sehr sehr lecker!

Dann gehen die Kinder in die Wanne und anschließend noch laaaaange nicht ins Bett. Der Große liest, der Liebste spielt mit dem Kleinen (bis 23 Uhr) und ich räume wie geplant meine Schublade auf und dann noch eine andere.
Und dann sind wir alle sehr müde und fallen ins Bett.

Ein verregneter Tag mit muffeligen Kindern und vielen schönen Momenten.
Ich bin wirklich dankbar.

Da die liebe Caro gerade unpässlich ist und deshalb weder Bloggen noch Verlinkungs-Tools online stellen kann... die allerbesten Genesungswünsche gen HH und Euch

Danke für`s Vorbeischauen!

Alles Liebe, 
Anna

Mittwoch, 13. Juni 2018

12 von 12 l im Juni 2018

Hallo und einen wunderschönen guten Tag - soweit vorab, der 12. Juni war ein sehr guter Tag, den ich mit Freuden für die Nachwelt festgehalten habe!
Und das, obwohl mein Wecker mich um 6:03 Uhr aus den Federn geklingelt hat! 
Der Ablauf am Morgen ist immer im Auto-Pilot, weshalb ich mir inzwischen am Abend eine kleine Skizze von dem mache, was am Morgen im Halbschlaf von mir in Brotdosen geworfen wird. So muss ich morgens, wenn ich noch nichts denken kann außer: "Kaffee, wo ist mein Kaffee?!", nicht verzweifelt versuchen, konstruktive Ideen zum Thema: "Was aus der Menge der vorhandenen Lebensmitteln erscheint für meine Kinder essbar und ist in der Kombination miteinander in punkto gesunder Ernährung noch halbwegs vertretbar?" (Viel zu komplex für "vor dem dritten Kaffee"!)

Und falls hier Fragen aufkommen sollten - JAHA! das Obst und Gemüse gleicht den Donut aus - so was von! Und dass, obwohl in Obst auch fast nur Zucker drin ist! Weil ich das sage. Und weil das Schulkind einen besonders langen und anstrengenden Tag vor sich hat. Und Unterzucker macht böse Dinge mit dem Schulkind!
Überrieben gut geschlafen hab ich übrigens nicht. Das könnte daran gelegen haben, dass die lieben Kinderlein mal wieder überall im Familienbett rumgepurzelt sind.

Das Schulkind wurde von der lieben Schwiegermutter in die richtige Richtung gebracht - und auf dem Rückweg kam sie an einem Bäcker vorbei. Brötchen zum Frühstück. Schöne Sache das!

Der Wichtel ist inzwischen auch wach. Zumindest war der gerade noch da. Wo ist der Knilch schon wieder? Hallo! Wo bist Du? Kuck-kuck! - Funktioniert immer noch: garantierter Lacher!

Da morgen Schulfest ist und ich ein wenig doof bin, hab ich mich freiwillig in die Liste eingetragen. Und weil ich nicht meinem Bauchgefühl sondern dem doofen Internet glaube, hab ich jetzt eine halbvolle Kastenform mit leckerem Zebrakuchen.
Also noch mal von vorn - diesmal das ganze Rezept!

Der Wichtel will bei der Oma bleiben und nicht in die Kita. Oma und ich entscheiden, dass das eigentlich eine gute Idee ist. Kita anrufen, wegen des Sommerurlaubs mit einer Freundin telefonieren. Parallel Moussaka machen. Läuft!

Dann gehen der Wichtel, der Mann und die Schwiegermutter eine Runde Berlin erkunden. Ich bleib zu hause, verwandele das Rest-Hackfleisch in die leckersten Hackbällchen und mach mir ein sensationelles Sandwich: Hackbällchen (mit Oregano, Zimt, Senf, Tomatenmark, Pfeffer, Salz und altbackenem Brötchen) mit Tomaten, Feldsalat und einem "Dressing" aus Ketchup und Sweet-Chili-Sauce - klingt fies - schmeckt himmlisch!

Kurzes Päuschen mit Kaffee und Podcast, dann Yoga with Adriene. Ich mach gerade wieder regelmäßiger Yoga und es tut mir so so gut!

Dann muss ich rasch noch Obst kaufen für die Obstspieße, die ich für das Schulfest vorbereiten soll.

Die Kinder trudeln zu hause ein. Mein Bruder kommt auf einen Kaffee vorbei. Der zu klein geratene, sehr leckere Zebrakuchen wird vernichtet.

Und der große, gutaussehende Zebrakuchen noch mit Schoko eingepackt und mit buntem Zeug bestreut.

Dann gibt es wirklich leckere Moussaka, dass beide Kinder selbstverständlich verweigern, weil... ich hab keine Ahnung - da waren nur Sachen drin, die beide eigentlich essen - - - 
Dann geht der Große ins Bett und liest noch ein wenig Asterix als Gladiator.

Der Kleine macht noch Punk bis zehn - aber dank Papa und Oma darf ich trotz wachem Wichtel mit meinem besten Freund telefonieren. War sehr schön. Machen wir wieder!
Dann sind alle müde und wir gehen alle schlafen.
Das war er, mein wirklich schöner 12. Juni 2018 - der jetzt zu den anderen 12. geht, die sich bereits seit gestern Nachmittag bei Caro tummeln.

Danke für`s Vorbei-Schauen. Bis bald!

Alles Liebe
Anna

Dienstag, 5. Juni 2018

Regalfreie Zone mit Fuchs

Der Mann witzelt ganz manchmal über seinen Vater. Er sagt, sein Vater wohne in einem IVAR-Regal*. Er sagt das, weil sein Vater auf durchaus elegante Weise einen großen Raum mittels eines sehr hohen und großen Regals in zwei kleinere Räume aufgeteilt hat. Diese Regal-Zusatz-Wand verursacht ein mehr an Stellfläche, welches für die zahlreichen Bücher und Künstler-Bedarfs-Gegenstände, welche sein Vater beherbergt, durchaus von Nutzen ist.

Der Mann witzelt allerdings meiner Meinung nach aus dem Glashaus heraus: 
Denn er hat ein nicht zu leugnendes Bedürfnis, Stellfläche an Wänden möglichst optimal zu nutzen. Da mach ich auch gerne mit, solange es nicht zu sehr auf Kosten der Optik geht.

In unserem Kinderzimmer gibt es vier Wände - das ist ja in den meisten Räumen so - eine davon ist optimal mit einem IVAR-Regal ausgenutzt, welches (für die Optik) hinter einem Vorhang versteckt wurde und in dem sich schwerpunktmäßig unsere Kleidung befindet.
In der rechts an das Regal angrenzenden Wand befindet sich die Tür, an welche sich (oh Wunder) ein IVAR-Regal ankuschelt - nicht ganz so hoch, wie das hinter dem Vorhang (dafür hab ich gesorgt) - aber über die volle Rest-Breite des Raums.
Rechts an diese Wand grenzt die Wand mit zwei Doppel-Fenstern. Da passt sehr zum Ärger des Mannes kein weiteres Regal hin.
Die letzte Wand des Raumes ziert das große weißes Regal** welches auf einem Teil der Fotos zu bewundern ist. Außerdem haben eine Mini-Sitzecke und die Kinderküche Platz gefunden.
"Aber da über dem Tisch," sagte der Mann, "da würde ich gern noch ein Regal anbringen."

Äh - nein!
Denn so sehr ein Kinderzimmer praktisch sein sollte und viel Stauraum für viel zu viele Spielsachen haben sollte (das seh ich ja wie er), so darf doch wenigstens ein kleiner Teil an einer von vier Wänden einfach nur hübsch aussehen und kindliche Fröhlichkeit verbreiten.
Das finde ich. Der Mann nicht so sehr. Aber den hab ich ausnahmsweise einmal nicht gefragt!



Von äußerst erlesenem Geschmack zeugt übrigens auch der blindmachende Neon-Basketball, der in zwei von drei Bildern zu sehen ist... aber das ist eine andere Geschichte... nur soviel sei gesagt: Nicht! Meine! Wahl!

Und für alle Mütter, die sich beim Anblick des Kinderzimmers fragen, wieso es nur bei Ihnen im Kinderzimmer so unsagbar chaotisch aussieht, wohingegen alle anderen Mütter... sei an dieser Stelle noch ein mal erwähnt: Ich zeige hier ganz bewusst einen Ausschnitt des Kinderzimmer. Ich habe ihn vorher aufgeräumt. Alles was im Weg lag, lag im Augenblick in dem die Fotos gemacht wurden, aufgetürmt entlang der Wand mit der Tür und im Moment, in dem Ihr das lest, höchst wahrscheinlich überall verteilt auf dem Fußboden! #fürmehrrealitätinbloggerhausen
Aber jetzt mal Hand auf`s Herz: Wer guckt sich denn online gern ein unordentliches Kinderzimmer an? Dafür muss man doch nicht ins Netz. Das gibt es doch viel schöner und realer und mit Geruch und echten Legosteinen, die sich in die Fußsohle bohren, direkt im Nebenzimmer.

In diesem Sinne,
Alles Liebe
Eure Anna


*IVAR-Regal, das: Regal aus Kiefernholz, gefertigt von einem schwedischen Möbelproduzenten, besticht weniger durch seine Optik als durch ein hohes Maß an Flexibilität im Aufbau, ziert seit Kindheit jeder Wohnung in der der Mann oder ich je gewohnt haben, an die wir uns erinnern können.

** ebenfalls vom Möbelschweden

Das Ensemble aus Magnetleisten-Bild, Kartenhalterung und DIY-Pappmasché-Fuchs verlinke ich zu Creadienstag und HOT.

Montag, 14. Mai 2018

12 von 12 l im Mai 2018

Das war ja wohl mal mit weitem Abstand das fabelhafteste Wochenende überhaupt! Nicht nur das Wetter hat zu 100% mitgespielt - wir haben auch nocht ganz viele liebe Menschen getroffen. Unser Samstag war tatsächlich so schön - ich hätte knapp 30 Fotos im Angebot. Aber wie jeden Monat beschränke ich mich auf 12!

Die Sonne scheint schon als ich aufstehe. Ich hatte - so schön er war - einen recht intensiven Freitag und mach erst mal ganz langsam.

Da ich am Freitag meine heiß ersehnten Stift (Flipchart- und Whiteboard-Marker) und Papier geliefert bekommen habe, muss ich die unbedingt ausprobieren - aber aller Anfang ist schwer - da helfen auch die Profi-Stifte nicht - deshalb erspar ich Euch den Anblick...
Die Kinder spielen und rätseln - ich decke den Frühstückstisch - mit Melone und Eiern - denn ein schönes Frühstück könnte ja die Basis für gut gelaunte Eltern und Kinder darstellen. 

Dann MUSS ich Afelkuchen backen. Das Ergebnis kann man auf Instagram bewundern - gestern war ja Tag des Apfelkuchens - und dann kann ich nicht ohne Apfelkuchen - soweit klar, oder?

Die Kinder parke ich (pädagogisch wertvoll) auf dem Sofa vor dem Fernseher und mach eine Kinderserie an. Nach gestern und gefühltem non-stop-Multi-Tasking fühlt sich das richtig und sinnvoll an - bin gerade nicht so belastbar und spüre ganz deutlich, dass ich es enorm dringend brauche, nur eine Sache geichzeitig zu tun. Selbstfürsorge und so!

Als endlich alle angezogen und alles gepackt ist geht es los: im geliehenen Auto nach Potsdam. Der Wichtel schläft, der Zwerg hört Hörbuch, der Mann fährt und ich döse immer wieder weg. In Potsdam angekommen bekommen wir est mal Kaffee und Zitronenkuchen. Bei mir setzt augenblicklich Entspannung ein.

Die Kinder machen Quatsch im Garten.

Ich verstreue ein paar Samen auf dem Grünstreifen jenseits des Radwegs. Die müssen gewässert werden und die Kinder müssen in der Sonne unter dem Wasserstrahl hin- und herrennen.

Dann gehen wir auf den 20 Meter entfernten Spielplatz und buddeln.

Ich will den Wichtel auffressen (diese kleinen, speckigen Beine!!!), kann mich dann aber doch noch beherrschen und warte auf`s Grillgut.

Die Männer montieren ein TV-Gerät an der Wand. Was Männer halt so machen...

Für Groß und Klein gibt es Würstchen in allen vielen Formen und Farben - für mich - weil Paprika und Milchprodukte nun mal doof sind - Hähnchenspieße à la Supermom (höchst ärgerlicher Weise nicht im Bild - geht einfach mal bei Jette gucken!) - sehr lecker das!

Die Kinder hoppeln weiter durch die Gegend. Dann werden noch Marshmallows gegrillt. Gegen halb zehn schlafen dann alle Kleinen und die Großen quatschen und trinken ein Gläschen.


Ein schöner Tag!
Danke für`s vorbeischauen und lesen - hüpft auch mal rüber zu Caro - da gibt es noch mehr 12 von 12-Beiträge.

Bis bald,
Anna