Freitag, 13. Juli 2018

12 von 12 l im Juli 2018

Es ist Sommer in Berlin. Genauer Hochsommer. Noch genauer Sommerferien. Und es regnet. Ich für meinen Teil finde das inakzeptabel. Aber mich fragt ja keiner. 
Die Kinder scheinen es auch übel zu finden. Und das hat Auswirkungen auf den einen oder anderen - na gut, eher den einen. Deshalb gibt es Mini-Krapfen mit Himbeerfüllung (die hier zu Lande fälschlicher Weise als Pfannkuchen verkauft werden) zum Frühstück. 

Das hilft leider nur kurzzeitig. Mir gehen die Kräfte aus. Ich habe mir für heute sehr viel vorgenommen und hier geht es nicht vorwärts. Ich verfalle in pädagogisch wertfreies Motzen, weshalb ich mich kurz darauf sehr mies fühle. Immerhin sind um kurz nach zehn alle aus dem Haus und ich kann mich an mein Tagwerk machen.

Das Tagwerk heißt: einen Weg finden, "getting things done" auf meine Bedürfnisse anzupassen und parallel ein paar Sachen von der Liste zu arbeiten. Und es klappt gut. Und je größer der Teil meiner To-Do-Liste wird, der auf dem Papier steht, desto leichter wird mir zu mute. 
Irgendwann gesellt sich Hunger zur Leichtigkeit.

Rührei mit Speck geht immer. Auch als sehr spätes Frühstück. 
Danach prökele ich weiter vor mich hin - Wäsche, Räumen, Listen schreiben, Unterlagen sichten, Mails schrieben. Läuft!
Dann muss ich raus in den Regen!

Die Gehweg-Bauarbeiten stagnieren bei dem Wetter auch. Die Sandhügel sind aber trotz anhaltendem Starkregen in der Nacht nicht zu einem Straßen-bedeckenden Strand geworden. Bin etwas enttäuscht!

Die Besorgungen waren immerhin erfolgreich. Ich habe eine farblich perfekt passende (Zufall) Eieruhr für meinen Arbeitsplatz - damit ich nicht immer so viel Zeit verdaddele...

Und hübsche Geschirrtücher und ein Stickerbuch gab es auch noch. Das passt gut. Sticker-Schublade (ja, ihr lest richtig! Schublade!!!) aufräumen steht für heute Abend auf dem Programm.

Ich bin knapp dran. Höchste Zeit, die Kinder zu holen. Wir teilen uns auf. Ich hole den Kleinen ab und werde sehr herzlich begrüßt (Hachtz!). 
Die Blumen freuen sich über das fusselige Wetter. Meine Begeisterung hingegen sinkt weiter, weil das autonomierende Kind lieber die Sandalen tragen möchte und nicht die Gummistiefel. Na gut!

Vor der Kita treffen wir auf die größeren beiden Männer. Große Freude. Und etwas Eifersüchtelei, weil beide Kinder Mama allein umarmen wollen. Hurra!

Und weil es ja noch nicht quengelig genug ist, muss der Jüngste dringend durch die Pfütze durch. Mit Sandalen - ihr erinnert. Hat die Laune deutlich verbessert. Immerhin kann ich jetzt auf einen gewissen Lerneffekt hoffen.

Unterzucker ist häufig die Antwort, wenn meine lieben Kleinen renitent werden und rumstänkern und motzen und... (is ja gut, ich hör schon auf). Abhilfe schaffen Honigwaffeln und Kakao und Würstchen. Die haben scheinbar echt Hunger!

Dann verbringen wir ein wenig Quality-Time mit dem Großen und spielen zusammen 1000 Meilen. Leider müssen wir häufig unterbrechen (2 Windeln, 1 mal WC, 1 Nachbar, der Bretter bei uns abholen will). Die häufigen Unterbrechungen sind sicher auch der einzige Grund, weshalb der Junior uns Großen so gnadenlos abzieht. Woran sonst sollte es auch liegen?

Zum (späten) Abendessen macht der Liebste für die Kinder Kartoffelpüree mit Bratwürstchen. Ich koche in der Zeit eine schnelle Räucherlachs-Fenchel-Gnocchi-Pfanne, die ich unbedingt verbloggen muss, weil: sehr sehr lecker!

Dann gehen die Kinder in die Wanne und anschließend noch laaaaange nicht ins Bett. Der Große liest, der Liebste spielt mit dem Kleinen (bis 23 Uhr) und ich räume wie geplant meine Schublade auf und dann noch eine andere.
Und dann sind wir alle sehr müde und fallen ins Bett.

Ein verregneter Tag mit muffeligen Kindern und vielen schönen Momenten.
Ich bin wirklich dankbar.

Da die liebe Caro gerade unpässlich ist und deshalb weder Bloggen noch Verlinkungs-Tools online stellen kann... die allerbesten Genesungswünsche gen HH und Euch

Danke für`s Vorbeischauen!

Alles Liebe, 
Anna

Mittwoch, 13. Juni 2018

12 von 12 l im Juni 2018

Hallo und einen wunderschönen guten Tag - soweit vorab, der 12. Juni war ein sehr guter Tag, den ich mit Freuden für die Nachwelt festgehalten habe!
Und das, obwohl mein Wecker mich um 6:03 Uhr aus den Federn geklingelt hat! 
Der Ablauf am Morgen ist immer im Auto-Pilot, weshalb ich mir inzwischen am Abend eine kleine Skizze von dem mache, was am Morgen im Halbschlaf von mir in Brotdosen geworfen wird. So muss ich morgens, wenn ich noch nichts denken kann außer: "Kaffee, wo ist mein Kaffee?!", nicht verzweifelt versuchen, konstruktive Ideen zum Thema: "Was aus der Menge der vorhandenen Lebensmitteln erscheint für meine Kinder essbar und ist in der Kombination miteinander in punkto gesunder Ernährung noch halbwegs vertretbar?" (Viel zu komplex für "vor dem dritten Kaffee"!)

Und falls hier Fragen aufkommen sollten - JAHA! das Obst und Gemüse gleicht den Donut aus - so was von! Und dass, obwohl in Obst auch fast nur Zucker drin ist! Weil ich das sage. Und weil das Schulkind einen besonders langen und anstrengenden Tag vor sich hat. Und Unterzucker macht böse Dinge mit dem Schulkind!
Überrieben gut geschlafen hab ich übrigens nicht. Das könnte daran gelegen haben, dass die lieben Kinderlein mal wieder überall im Familienbett rumgepurzelt sind.

Das Schulkind wurde von der lieben Schwiegermutter in die richtige Richtung gebracht - und auf dem Rückweg kam sie an einem Bäcker vorbei. Brötchen zum Frühstück. Schöne Sache das!

Der Wichtel ist inzwischen auch wach. Zumindest war der gerade noch da. Wo ist der Knilch schon wieder? Hallo! Wo bist Du? Kuck-kuck! - Funktioniert immer noch: garantierter Lacher!

Da morgen Schulfest ist und ich ein wenig doof bin, hab ich mich freiwillig in die Liste eingetragen. Und weil ich nicht meinem Bauchgefühl sondern dem doofen Internet glaube, hab ich jetzt eine halbvolle Kastenform mit leckerem Zebrakuchen.
Also noch mal von vorn - diesmal das ganze Rezept!

Der Wichtel will bei der Oma bleiben und nicht in die Kita. Oma und ich entscheiden, dass das eigentlich eine gute Idee ist. Kita anrufen, wegen des Sommerurlaubs mit einer Freundin telefonieren. Parallel Moussaka machen. Läuft!

Dann gehen der Wichtel, der Mann und die Schwiegermutter eine Runde Berlin erkunden. Ich bleib zu hause, verwandele das Rest-Hackfleisch in die leckersten Hackbällchen und mach mir ein sensationelles Sandwich: Hackbällchen (mit Oregano, Zimt, Senf, Tomatenmark, Pfeffer, Salz und altbackenem Brötchen) mit Tomaten, Feldsalat und einem "Dressing" aus Ketchup und Sweet-Chili-Sauce - klingt fies - schmeckt himmlisch!

Kurzes Päuschen mit Kaffee und Podcast, dann Yoga with Adriene. Ich mach gerade wieder regelmäßiger Yoga und es tut mir so so gut!

Dann muss ich rasch noch Obst kaufen für die Obstspieße, die ich für das Schulfest vorbereiten soll.

Die Kinder trudeln zu hause ein. Mein Bruder kommt auf einen Kaffee vorbei. Der zu klein geratene, sehr leckere Zebrakuchen wird vernichtet.

Und der große, gutaussehende Zebrakuchen noch mit Schoko eingepackt und mit buntem Zeug bestreut.

Dann gibt es wirklich leckere Moussaka, dass beide Kinder selbstverständlich verweigern, weil... ich hab keine Ahnung - da waren nur Sachen drin, die beide eigentlich essen - - - 
Dann geht der Große ins Bett und liest noch ein wenig Asterix als Gladiator.

Der Kleine macht noch Punk bis zehn - aber dank Papa und Oma darf ich trotz wachem Wichtel mit meinem besten Freund telefonieren. War sehr schön. Machen wir wieder!
Dann sind alle müde und wir gehen alle schlafen.
Das war er, mein wirklich schöner 12. Juni 2018 - der jetzt zu den anderen 12. geht, die sich bereits seit gestern Nachmittag bei Caro tummeln.

Danke für`s Vorbei-Schauen. Bis bald!

Alles Liebe
Anna

Dienstag, 5. Juni 2018

Regalfreie Zone mit Fuchs

Der Mann witzelt ganz manchmal über seinen Vater. Er sagt, sein Vater wohne in einem IVAR-Regal*. Er sagt das, weil sein Vater auf durchaus elegante Weise einen großen Raum mittels eines sehr hohen und großen Regals in zwei kleinere Räume aufgeteilt hat. Diese Regal-Zusatz-Wand verursacht ein mehr an Stellfläche, welches für die zahlreichen Bücher und Künstler-Bedarfs-Gegenstände, welche sein Vater beherbergt, durchaus von Nutzen ist.

Der Mann witzelt allerdings meiner Meinung nach aus dem Glashaus heraus: 
Denn er hat ein nicht zu leugnendes Bedürfnis, Stellfläche an Wänden möglichst optimal zu nutzen. Da mach ich auch gerne mit, solange es nicht zu sehr auf Kosten der Optik geht.

In unserem Kinderzimmer gibt es vier Wände - das ist ja in den meisten Räumen so - eine davon ist optimal mit einem IVAR-Regal ausgenutzt, welches (für die Optik) hinter einem Vorhang versteckt wurde und in dem sich schwerpunktmäßig unsere Kleidung befindet.
In der rechts an das Regal angrenzenden Wand befindet sich die Tür, an welche sich (oh Wunder) ein IVAR-Regal ankuschelt - nicht ganz so hoch, wie das hinter dem Vorhang (dafür hab ich gesorgt) - aber über die volle Rest-Breite des Raums.
Rechts an diese Wand grenzt die Wand mit zwei Doppel-Fenstern. Da passt sehr zum Ärger des Mannes kein weiteres Regal hin.
Die letzte Wand des Raumes ziert das große weißes Regal** welches auf einem Teil der Fotos zu bewundern ist. Außerdem haben eine Mini-Sitzecke und die Kinderküche Platz gefunden.
"Aber da über dem Tisch," sagte der Mann, "da würde ich gern noch ein Regal anbringen."

Äh - nein!
Denn so sehr ein Kinderzimmer praktisch sein sollte und viel Stauraum für viel zu viele Spielsachen haben sollte (das seh ich ja wie er), so darf doch wenigstens ein kleiner Teil an einer von vier Wänden einfach nur hübsch aussehen und kindliche Fröhlichkeit verbreiten.
Das finde ich. Der Mann nicht so sehr. Aber den hab ich ausnahmsweise einmal nicht gefragt!



Von äußerst erlesenem Geschmack zeugt übrigens auch der blindmachende Neon-Basketball, der in zwei von drei Bildern zu sehen ist... aber das ist eine andere Geschichte... nur soviel sei gesagt: Nicht! Meine! Wahl!

Und für alle Mütter, die sich beim Anblick des Kinderzimmers fragen, wieso es nur bei Ihnen im Kinderzimmer so unsagbar chaotisch aussieht, wohingegen alle anderen Mütter... sei an dieser Stelle noch ein mal erwähnt: Ich zeige hier ganz bewusst einen Ausschnitt des Kinderzimmer. Ich habe ihn vorher aufgeräumt. Alles was im Weg lag, lag im Augenblick in dem die Fotos gemacht wurden, aufgetürmt entlang der Wand mit der Tür und im Moment, in dem Ihr das lest, höchst wahrscheinlich überall verteilt auf dem Fußboden! #fürmehrrealitätinbloggerhausen
Aber jetzt mal Hand auf`s Herz: Wer guckt sich denn online gern ein unordentliches Kinderzimmer an? Dafür muss man doch nicht ins Netz. Das gibt es doch viel schöner und realer und mit Geruch und echten Legosteinen, die sich in die Fußsohle bohren, direkt im Nebenzimmer.

In diesem Sinne,
Alles Liebe
Eure Anna


*IVAR-Regal, das: Regal aus Kiefernholz, gefertigt von einem schwedischen Möbelproduzenten, besticht weniger durch seine Optik als durch ein hohes Maß an Flexibilität im Aufbau, ziert seit Kindheit jeder Wohnung in der der Mann oder ich je gewohnt haben, an die wir uns erinnern können.

** ebenfalls vom Möbelschweden

Das Ensemble aus Magnetleisten-Bild, Kartenhalterung und DIY-Pappmasché-Fuchs verlinke ich zu Creadienstag und HOT.

Montag, 14. Mai 2018

12 von 12 l im Mai 2018

Das war ja wohl mal mit weitem Abstand das fabelhafteste Wochenende überhaupt! Nicht nur das Wetter hat zu 100% mitgespielt - wir haben auch nocht ganz viele liebe Menschen getroffen. Unser Samstag war tatsächlich so schön - ich hätte knapp 30 Fotos im Angebot. Aber wie jeden Monat beschränke ich mich auf 12!

Die Sonne scheint schon als ich aufstehe. Ich hatte - so schön er war - einen recht intensiven Freitag und mach erst mal ganz langsam.

Da ich am Freitag meine heiß ersehnten Stift (Flipchart- und Whiteboard-Marker) und Papier geliefert bekommen habe, muss ich die unbedingt ausprobieren - aber aller Anfang ist schwer - da helfen auch die Profi-Stifte nicht - deshalb erspar ich Euch den Anblick...
Die Kinder spielen und rätseln - ich decke den Frühstückstisch - mit Melone und Eiern - denn ein schönes Frühstück könnte ja die Basis für gut gelaunte Eltern und Kinder darstellen. 

Dann MUSS ich Afelkuchen backen. Das Ergebnis kann man auf Instagram bewundern - gestern war ja Tag des Apfelkuchens - und dann kann ich nicht ohne Apfelkuchen - soweit klar, oder?

Die Kinder parke ich (pädagogisch wertvoll) auf dem Sofa vor dem Fernseher und mach eine Kinderserie an. Nach gestern und gefühltem non-stop-Multi-Tasking fühlt sich das richtig und sinnvoll an - bin gerade nicht so belastbar und spüre ganz deutlich, dass ich es enorm dringend brauche, nur eine Sache geichzeitig zu tun. Selbstfürsorge und so!

Als endlich alle angezogen und alles gepackt ist geht es los: im geliehenen Auto nach Potsdam. Der Wichtel schläft, der Zwerg hört Hörbuch, der Mann fährt und ich döse immer wieder weg. In Potsdam angekommen bekommen wir est mal Kaffee und Zitronenkuchen. Bei mir setzt augenblicklich Entspannung ein.

Die Kinder machen Quatsch im Garten.

Ich verstreue ein paar Samen auf dem Grünstreifen jenseits des Radwegs. Die müssen gewässert werden und die Kinder müssen in der Sonne unter dem Wasserstrahl hin- und herrennen.

Dann gehen wir auf den 20 Meter entfernten Spielplatz und buddeln.

Ich will den Wichtel auffressen (diese kleinen, speckigen Beine!!!), kann mich dann aber doch noch beherrschen und warte auf`s Grillgut.

Die Männer montieren ein TV-Gerät an der Wand. Was Männer halt so machen...

Für Groß und Klein gibt es Würstchen in allen vielen Formen und Farben - für mich - weil Paprika und Milchprodukte nun mal doof sind - Hähnchenspieße à la Supermom (höchst ärgerlicher Weise nicht im Bild - geht einfach mal bei Jette gucken!) - sehr lecker das!

Die Kinder hoppeln weiter durch die Gegend. Dann werden noch Marshmallows gegrillt. Gegen halb zehn schlafen dann alle Kleinen und die Großen quatschen und trinken ein Gläschen.


Ein schöner Tag!
Danke für`s vorbeischauen und lesen - hüpft auch mal rüber zu Caro - da gibt es noch mehr 12 von 12-Beiträge.

Bis bald,
Anna

Dienstag, 8. Mai 2018

Shirt-Alert

"Mama, wieso haben alle in meiner Klasse Shirts mit was drauf - nur ich nicht?" fragte mich der Zwerg vor ein paar Wochen. Ich hätte ihm natürlich erklären können, dass die meisten Print-Shirt nicht meiner Ästethik entsprechen und ich es generell widersinnig finde, durch das Tragen von Shirts mit Comic-Figuren-Print kostenlos Werbung für eben diese Comic-Figuren zu machen.
Mein Sohn hatte in dem Fall Glück. Der Wortschwall blieb ihm erspart. Statt dessen fragte ich: "Du hättest also gern nicht nur uni-farbene Shirts sondern auch welche mit Motiv? Was für Motive hättest du denn gern?" 

Die Antwort lautete "Star Wars!!!!"

Na! Toll!
Steh ich ja gar nicht drauf - mal abgesehen von Chewbacca find ich die auch alle optisch nicht so witzig und `nen Todesstern auf der Brust meines Erstgeborenen brauch ich jetzt auch nicht sooooo dringen.
Glücklicher Weise gibt es ja die Bildersuche im Internet!
Da stolperte ich dann über BB-8 - und den find ich nett - und er ist aus Star Wars - also findet ihn mein Sohn auch cool. Und ich freu mich über diesen Kandidaten besonders, weil es mein erster Versuch mit Freezer Paper und Stoffmalfarbe ist - und ich bin schwer begeistert. Das mach ich definitiv wieder!

Shirt 1 - Häkchen dran.

Aber der Sommer kommt 

und der eh noch unerfreulich niedrige Kurz-Arm-Shirt-Stapel beinhaltete lediglich ein gemustertes Shirt - alle anderen uni. Ups.
Gut, dass ich eine Nähmaschine habe! Und weil ich die Idee mit dem Stern und dem Reißverschluss und der Zunge so bekloppt fand, hab ich für den Wichtel gleich auch noch eins gemacht. Hellgrau steht ihm nur so mittel, aber das Shirt ist vorhanden (geerbt vom großen Bruder) und mit blau drauf sieht`s gleich besser aus.

Shirt 2 und 3 - Häkchen dran.

Im Stapel für den Wichtel lag dann noch ein weiteres graues Shirt rum - mit Lehm-Sand-Flecken auf der Brust und reichlich verzogen - aber von sowas lass ich mich ja nicht schrecken.
Octopus-Applikation drüber. Ball dazu (denn die liebt der Wichtel - siehe Geburtstags-Shirt) Fertig!

Shirt 4 - Häkchen dran.

Kinder versorgt - für`s erste.
Der Stapel Shirts geht zu Creadienstag und HOT und ich setz mich jetzt an die Nähmaschine, denn die verstaubt in der Ecke - dagegen muss ich heute dringen mal wieder was tun. Ich werd schon ganz hibbelig, weil ich so lang nicht mehr genäht habe!

Alles Liebe,
Anna

Dienstag, 24. April 2018

Unsere Hochzeit l die Karten

Turbulente Monate liegen hinter uns. Viel zum Bloggen kam ich nicht. Und so schulde ich Euch immer noch ganz schön viele Hochzeits-Sachen. Demnächst gibt es hier dann auch noch richtige Bilder von mir und meinem Mann und auch ein paar wenige Bilder von der Deko (wobei es davon erstens nicht soooo viele Fotos gibt und zweitens ich den Ball relativ flach gehalten habe - hab ja schließlich zwei Kinder, nur zwei Hände und wollte nicht total gestresst in die Feier hineinstolpern).
Heute soll es aber erst mal um die Karten gehen.
Alles was mir gefiel war bösartig teuer. Und ich wollte unser Geld lieber in mehr leckeres Essen und Trinken investieren als in teure Pappe, die dann im Altpapier landet. Dann lieber selber machen.
Vorab - diese Karten-Bastelei ist wirklich viel günstiger als etwas Ahnliches zu kaufen. Aber es kostet ganz schön Zeit. Und im Copy-Shop umme Ecke kennt mich jetzt jeder, der da arbeitet mit Namen.

Zunächst haben wir mal in allerletzter Minute unsere Save the Date-Karten verschickt. Ich habe zum Erstellen der ganzen Drucksachen in Ermangelung eines geeigneteren Programms Powerpoint benutzt. Beim Umwandeln in ein PDF wird immer ein 0,5 cm breiter Rand erstellt. Den ins Endergebnis mit einzuplanen ist die Kunst, die ich in den Monaten vor der Hochzeit erlernt habe.

Wenn man das halbwegs drauf hat, sind die Karten hier fix gemacht. Vier pro A4-Seite mit einem Herz-Stempel (in meinem Fall aus Moosgummi) drauf, schneiden, fertig. Das ging ganz gut.

Dann folgte die Einladung. Das war schon ein wenig komplizierter - vor allem im Zuschnitt - hat sich aber sehr gelohnt, wie ich finde! Besonders toll fand ich kurz vor der Hochzeit, dass ich für Info-Schilder, Aushänge und Plakate so viele verschiedene Schriften zur Verfügung hatte. Trotzdem war alles aus einem Guss, weil die Einladung als Klammer fungierte. Die Karte ist übrigens einer bestellbaren Karte nachempfunden, die ich auf Pinterest entdeckt habe.

Zu guter Letzt habe ich jetzt endlich auch die Danksagungskarten fertig bekommen. Für die habe ich mich für ein etwas lästiges Format (17x11,8) entschieden, da ich so Fotos in 15x10 verbasteln konnte. Im Zuschnitt war das echt undankbar - im Endergebnis durchaus erfreulich.

Ich mag es total, dass alles so gut zusammen passt und dank der matten Optik des rauhen Kartons so unprätentiös daher kommt. 

Für den Fall, dass es jemanden interessiert: Fonts: PenelopeAnne, Zapfino, KG Second Chances Sketch, Shellahera Script, American Typewriter.
Den ganzen Stapel schicke ich zu Creadienstag und HOT.

Bis zum nächsten Mal.

Anna


Nachtrag: Mein besonderes Dankeschön am heutiges Tag gilt Ali, ohne die es diese Ehe und unsere beiden Söhne wohl nie gegeben hätte. Danke für das beste Abschiedsgeschenk ever. Und happy Birthday, meine Liebe.

Dienstag, 17. April 2018

Das Shirt zum 2. Wichtel-Geburtstag

ziert ein Hund. Was sonst. Ich will jetzt nicht behaupten, mein Jüngster hätte einen begrenzten Wortschatz. Gar nicht. Echt nicht. Er nutzt nur einen bestimmten Teil davon so häufig, dass jemand, der nur ein kurzes Gespräch mit ihm führt, den Eindruck bekommt, sein Wortschatz bestünde ausschließlich aus folgenden Worten:
Mama, Papa (oder Of-wa), ja (ab und zu), nein (häufiger), meiner, au waia (immer wenn etwas zu Boden geht), apu (wenn etwas kaputt erscheint oder ist), Ball, tu-tu (Auto und ähnliches), piep-piep (Vogel und ähnliches) und vor allem wau-wau!
Hätte ich eine brillante Idee gehabt, wie man das in halbwegs ästhetischer Form hinbekommen kann, hätte ich, um allen Lieblingsworten gerecht zu werden, einen Hund auf`s Shirt gezaubert, der mit einem Vogel Ball spielt, wobei ein Auto von einer Klippe stürzt und kaputt geht.
Statt dessen habe ich mich in die Illustration eines Hundes verliebt...

Und dann ein wenig an den Farben gedreht. Und Muster gemixt. Und eine 2 ins Bild geschummelt.
Und am Ende zählt ja eh nur: der Wichtel mag es. Sehr!

Und das Buch gab es natürlich auch. Und es ist von Anna Weber geschrieben und von Pina Gertenbach illustriert und wer mag, kann es hier bestellen (was ich lediglich schreibe, weil ich diesen Buchladen so gern habe - und die beiden, die da Bücher verkaufen auch - und ich bekomme dafür nix.)

Das ist sie, die Geschichte zum Geburtstagsshirt. 
Ich geh jetzt mal bei den anderen gucken. Kommt doch auch mit zu Creadienstag und HOT

Alles Liebe
Anna