Sonntag, 6. November 2016

Wochenende in Bildern l 5./ 6. Okt 2016

Lust auf ein unspektakuläres Wochenende mit leicht angeschlagenem 5-jährigem und einem Action-Baby? Dann bist Du hier goldrichtig.

SAMSTAG:
Das Baby hat seinen Rhytmus wieder gefunden und weckt mich um viertel vor 8. Es gibt wirklich viele Gründe, warum ich es für das allertollste Baby der Welt halte, aber sein Schlafverhalten ist ganz vorne mit dabei!

Kurz darauf wird auch der Zwerg wach. Sein Papa und er hatten eine unruhige Nacht mit Ohrenweh und Husten. Erst mal alle Kuscheln!

Dann werden die Weihnachts- und Winter-Pixis gesichtet, die ganz frisch ins Kinderzimmer zurückgekejrt sind.

Plötzlich bekommen alle gleichzeitg Hunger. Ich stelle mich in die Küche und backe gemeinsam mit dem Zwerg Croissants und Brötchen auf. Außerdem gibt es einen fulminanten Obstteller mit Sternfrucht, die wir alle echt doof finden - geschmacklich - optisch kann die ja echt was.

Gegen Mittag schnapp ich mir das Baby und mache einen Abstecher zum Bastelladen. Für die Martins-Laterne und das Advents-Bastel-Projekt für die Kita fehlen noch 2-17 Sachen.

Ich bin erfolgreich ein mittleres Vermögen losgeworden. Aber jetzt hab ich alles im Haus!

Um 15:30 haben der Zwerg und ich einen Friseur-Termin. Das blasse Kind im Spiegel gefällt mir gar nicht so recht. Eine Runde Kuscheln. Und Gummibärchen.

Der Zwerg hat ein LEGO-Dings von seinem Vater bekommen und sich dermaßen über das außerplanmäßige Geschenk gefreut, dass seine Lebensgeister zurück gekehrt sind. Sein kleiner Bruder ist eh auf Action aus. Er wackelt heftig auf meinem Arm rum. Der will sich bewegen. Und zwar mit Wums dahinter. Kann er haben. Eine Runde Schaukeln und Hopsen - das Baby feiert.

Der Große hat sein LEGO fertig gebaut. Jetzt wird das, vom Kumpel geliehene, Elektro-Buch inspiziert. Wir Großen inspizieren mit und finden es weniger doof als erwartet.


Dann ist es plötzlich dunkel. Der Mann kocht. Ich stille. Wir essen alle gemeinsam. Kinder ins Bett. Eltern dann auch.

SONNTAG:
Zum Frühstück gibt es Ei. Der Liebste löffelt. Der Zwerg und ich essen unser Ei lieber auf dem Brot.

Der Wichtel muss dann auch schon wieder schlafen.

Und ich kümmere mich um die Wäscheklammern für die Kita. Unfassbar. Ich hab meinen Beruf verfehlt! Wäschklammern bemalen ist ja dermaßen meditativ.

Der wache Wichtel wird zum großen Bruder ins Kinderzimmer gepackt. Ich sehe dem Großen und seinem Papa beim LEGO-Bauen zu, pinsele an meinen Wäscheklammern rum und erkenne, dass der Wichtel wohl am ehesten im Kinderzimmer krabbeln lernen wird. So viel Anreiz!

Dann setzt plötzlich wieder der große Hunger ein. Der Zwerg vertilgt eine Schale Schoko-Granola mit Joghurt, dann eine mit Milch und dann noch eine Nudelsuppe. Ich bin mir jetzt ganz sicher: der wächst! Zum 2. Mal in einer Woche krank und so einen Hunger!

Viel LEGO heißt viel Suchen! Und so wird gewühlt und gewühlt...

Dann gelingtes mir endlich den Zwerg zu überreden mit mir die Laterne zu basteln. Das mit dem Kleister an den Händen ist aber nicht so seins. Nun ja. Ich hab meinen Spaß.

Im Anschluss gibt es noch eine Runde Badespaß für die Jungs, Abendessen und das übliche Abend-Trara, wobei das erfreulich wenig Trara beinhalten - und dann bringt der Liebste den Großen und ich den Kleinen ins Bett. 
Wobei - inzwischen ist es nach zehn und der Kleine ist erst gerade endgültig für heute Abend (?) eingeschlafen. Nach dem 3. Mal wach werden und nuckeln wollen, habe ich nämlich spontan entschieden, dass heute der Tag ist, an dem ich aufhöre der Schnuller zu sein. Erst war er irritiert und wütend. Dann sehr verschmust. Und dann ist er, während ich Fotos bearbeitet habe, neben mir eingeschlafen. Ganz allein. Es hat gedauert. Aber abgesehen von den ersten 5 Minuten der Irritation hat er nicht geweint. Ich liebe es, wenn meine Intuition mir den richtigen Moment für etwas schenkt!

Das war unser Stubenhocker-Wochenende. Ich bin froh. Dem Großen geht es besser. Dem Kleinen geht es gut. Ich habe eine steile Karriere als Wäscheklammer-Bemalerin vor mir...

Alles Liebe
Anna

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