Sonntag, 25. September 2016

WIB l 24./25. September 2016

SAMSTAG:
Schon wieder ein Geburtstags-WIB. Diesmal ist der Liebste an der Reihe. Deshalb stehe ich auf und drapiere erst mal Geschenke.

Der Wichtel schläft noch. Zeit für Kaffee und ein wenig Smartphone-Gedaddle. Dann wird der Wichtel doch noch wach und kurz darauf höre ich den Zwerg aus dem Kinderzimmer zu seinem Papa sagen - nein rufen: "Weil Du heute Geburtstag hast, darfst Du schlafen so lang du willst." So lieb! Schade nur, dass er ihn spätestens damit ganz sicher wach gekriegt hat. Na, dann bring ich mal Kaffee!

Als erstes müssen Geschenke ausgepackt werden, sagt der Zwerg. Danach darf ich rasch den Frühstücks-Tisch decken. Der Liebste wünscht sich Geburtstags-Crêpes. Die sind lecker. Das gleicht halbwegs aus, dass der liebevoll gebackene Apfel-Rosen-Kuchen extrem bäh schmeckt. Nie wieder Pudding mit Reismilch kochen!!!

Der Wichtel wichtelt ganz entspannt vor sich hin, währed wir Großen räumen, machen und tun und zwischen durch dem Zwerg beim Zahlen-Rätsel-Lösen unterstützen.

Papa und Zwerg gehen noch ein wenig Einkaufen. Der Wichtel geht ins Bett.

Ich backe unterdessen Auberginenscheiben.

Nach dem Einkauf sind alle müde. Die Großen wollen schlafen, der Zwerg nicht so dringend. Statt dessen spielt er ganz gedankenverloren vor sich hin. Wie gesagt: es sind ALLE müde.

Am frühen Abend kommt eine Freundin mit ihren 7 Monate alten Zwillings-Jungs zum Essen, von dem es kein Foto gibt, da wir vor lauter Babys betüddeln eh kaum zum Essen kamen. Später am Abend kommen dann noch ein paar Nachbarn und ein paar Freunde vorbei. Ich stille den Wichtel eine Stunde lang in den Schlaf. Dann wag ich mich nach draußen. Alle drängen sich in der Küche. Ich mach Disko-Licht im Wohnzimmer. Der Zwerg ist immer noch NICHT müde und schläft folgerichtig auf mir liegend ein. So schön!



SONNTAG:
Der Wichtel weckt mich um 6:15. Ich bin so müde! Kein Kaffee! Ich muss noch mal schlafen. Sobald der Wichtel wieder müde genug ist. 1,5 Stunden später ist es so weit. Endlich. 
In dem Moment steht der Zwerg auf der Matte. Ich möchte heulen. Tu ich aber nicht, sondern verpasse dem Großen den I-Pod und Conny ermöglicht mir weitere 30-45 Minuten Schlaf. Dann fühl ich mich halbwegs menschlich. Nach einem dreifachen Kaffee kann ich sogar ein wenig vorlesen. Auch wenn Comics vorlesen echt nervt...
Wir bauen gemeinsam Lego, falten Origami-Dinge und stempeln Packpapier für die Mitgebsel-Tüten für den Zwergen-Geburtstag nächste Woche.

Dann wird "gefrühstückt". Der Liebste war nachts um 4 noch in der Küche zugange (leichter Schlaf bringt semi-nützliches Wissen) und will Rührei. Der Wichtel darf zum allerersten Mal mit am Tisch sitzen und kommt sich mäctig groß vor! Rührei kriegt er allerdings nicht. Pastinakenbrei schon. Findet er gut. Hauptsache er darf den Löffel halten.

Dann fühlt er sich wieder sehr müde. Ich schmachte mein schlafendes Baby an.

Am Nachmittag wird schnell noch der Rest vom gestrigen Abendessen vertilgt, dann zieht es uns noch mal nach draußen. Wir haben für den Zwergen-Geburtstag ein Häuschen gemietet, dass ich mir zwecks Deko-Ideen noch mal ansehen muss. Da wird gerade auch gefeiert und ich darf mich kurz umsehen. Anschließend beglückwünsche ich uns zu dieser super Entscheidung. Total nett da!

Auf dem Heimweg wird unser Großer unfassbar nervtötend und bratzig. Viel zu spät schnalle ich, dass er völlig unterzuckert ist. Wie so oft wollte er nicht essen, als wir gegessen haben. Pitstop beim Neuland-Hotdog-Laden. Einen halben Hotdog und einen halben Keks mit Schokolinsen später wähne ich schon, dass es nun aufwärts geht. Dann dreht er aber noch mal so richtig frei. Muss auch solche Tage geben!

Der Wichtel war ganztägig entspannt, bekommt aber am Abend fiese Bauchweh (netter Versuch mit dem laktosefreien Käse im Auberginen-Auflauf - das machen wir so schnell nicht wieder). Drum sitze ich jetzt völlig verdreht im Schneidersitz auf meinem Bett. In der einen Kniekehle das Baby, auf dem anderen Knie den Computer. Bevor das Ziehen im rechten Schulterblatt schlimmer wird, sag ich besser mal "Gute Nacht!". 
Bei Susanne gibt es noch ganz viele Wochenenden von anderen Familien zu sehen.

Tschüss, ihr Lieben.
Bis ganz bald.

Eure Anna

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