Sonntag, 14. August 2016

Wochenende in Bildern 13./14. August 16

SAMSTAG:
Wochenende mit Besuch. Das ist schön. Da ist was los. Allerdings bringt das den Wichtel erstmal leicht aus der Fassung - ok, die Tatsache, dass der junge Mann ganz fies zahnt mag auch mit hinein spielen. Drum schlafe ich bis sechs und dann, weil ich echt hin bin, noch mal ab 7 bis halb 9 und dann muss ich mich im Anschluss so sputen, dass ich kein einziges Foto mach, bis wir im Zoo sind - also im Tierpark - und da auch erst im Dickhäuter-Haus - und statt Dickhäutern knipse ich eine kulleräugige Maus.

Der Zwerg ist extrem nörgelig (trotz Opa-Besuch und Ausflug). Ich tippe daher auf Unterzucker und wir gehen was essen. Pommes in rauen Mengen. Danach nörgelt er nicht mehr ganz so viel. Tiere gucken will er trotzdem nicht so dringend. Aber klettern.

Ich bin gut beschäftigt mit Baby tragen, Baby stillen, Baby zum Einschlafen bringen, den Zwerg bitten, seinen kleinen Bruder nicht durch Geschrei zu wecken, Baby wieder tragen, schlafend ablegen... Aber am Affenhaus gebe ich den Wichtel dann man für in paar Minuten ab und versuche mich als Fotographin.

Danach treffe ich eine Nachbarin, führe ein angeregtes Gespräch über unsere Söhne und deren Launen und unsere Launen, bedingt durch deren Launen. Quintessenz: wir haben Mitgefühl für einander und versuchen noch mehr Mitgefühl für die Stimmungsschwankungen unserer Jungs aufzubringen. Gutes Gespräch. Schade nur, dass ich unterdessen den Anschluss an meine Herde verloren habe. Ich frage mich zu den Krokodilen durch, finde meine Familie wieder und wir machen uns auf den Heimweg. Der Zwerg ist schon wieder zu geschwächt zum Laufe. Ufff. Mitgefühl, wo bist Du?!
Dann sehe ich den Ballon-Strauss und kriege einen Nostalgischen wegen der rosa Katze.

Zuhause soll gegrillt werden. Ich mache Salat, betüddele das Baby, suche Sachen, mache Salat, betüdedele das Baby, ... Das Grillgut+Salat-Essen ist lecker. Der Wichtel startet mir einem Stück Gurke in seine Beikost-Karriere. Ja, er zahnt!

SONNTAG:
Heute bereite ich das Frühstück mit vor. Es gibt Obst.

Der Zwerg übt sich im Schach-Spielen.

Der Wichtel mach ein Schläfchen.

Ich mache mich fertig, alle anderen auch. Ich packe meine Sachen, die Zwergen-Sachen und die Wichtel-Sachen (sch... Gender-Falle), schmiere noch ein paar Brötchen und dann wollen wir los. Aber da ist es schon so spät, dass wir doch erst noch Reste-Pasta essen müssen.

Die S-Bahn bringt uns zur Fähre am Wannsee und die Fähre bringt uns nach Kladow. Der Wichtel schläft und ich fühle mich frei - wie immer, wenn ich Boot fahren darf.

In Kladow verfüttern wir knapp 1 Kilo Brot an etwa 7000 Enten und 3-9 Schwäne.

Dann geht es wieder auf die Fähre und da auf der anderen Seite dieses Wahnsinns-Kletternetz steht, machen wir noch mal Halt. Der Zwerg mach sich gut für sein erstes Mal im Netz! Es ist so schön zu sehen, wie er an Selbstbewusstsein gewinnt und die Bewegungen immer flüssiger werden. Und er ist so stolz auf sich.

Dann ist es ganz schön spät. Auf dem Heimweg in der S1 wohnen wir dann dem Konflikt eines Herrn mit Testosteron-Überschuss und eines älteren Herren mit Behinderten-Ausweis bei und ich könnte echt nicht sagen, wer von den beiden sich doofer aufgeführt hat. Den kompletten Konflikt hätte man mit einem winzigen Gespräch komplett vermeiden können. Aber wieso reden, wenn man auch schubsen und drängeln und rumproleten und -giften kann?!
Zuhause gibt es dann noch ein Schaumbad für den Zwerg und Ofengemüse zu essen. Das hab ich aber kaum oder nur im Schnelldurchlauf mitbekommen, denn der Wichtel brauchte seine Mama.

Jetzt ist es doch viel später geworden, als ich es vor hatte. Immerhin schlafe ich mit dem guten Gefühl ein, ein wenig gebloggt zu haben. Jetzt kuschel ich noch kurz mit dem Baby. 
Mensch - wir hatten echt ein schönes Wochenende.

Ich hoffe, ihr auch.
Alles Liebe

Eure Anna

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