Mittwoch, 24. August 2016

Unser Lieblingsspiel 2016

Ich würde mich wirklich freuen, wenn es so wäre - es wäre mir in diesem Fall eine Ehre und ein Fest - aber dies ist kein gesponsorter Post sondern einfach nur ein Loblied, das ich singe, weil ich es gerne singen möchte. So, jetzt gehöre ich offiziell zu den Bloggern, die nicht gesponsorte Posts als solche kenntlich machen. Und alle im Chor: "Hallo Anna."
Ende Vortwort. Anfang Loblied:


Das Loblied trägt den Titel "Räuber Hotzenplotz – Die magische Kristallkugel" und ich finde es für ein Brettspiel für Kinder erstmal überdurchschnittlich gutaussehend. Besonders gut gefällt mir die detailverliebten Rückwand mit Wald und Tieren und diesem satten Grün und die hölzerne Sonne.

Es gibt 4 Spielfiguren, die von allen Spielern bewegt werden können. Sie stehen mit der Rückseite zu den Spielern. So weiß man nur, wen man bewegt, wenn man gut aufpasst.

Der Ablauf ist wie folgt: Sichtbar ist die Karte ganz links im Bild. Sie teilt uns den aktuellen Spielauftrag mit: gehe mit der Figur Seppl auf das Feld an dem sich Hotzenplotz in folgender Pose versteckt. Nun wird gewürfelt und im besten Fall Seppl auf das richtige Feld gezogen. Dann bekommt man als Belohnung die Karte und der nächste Spieler ist am Zug.
Voraussetzung: ein gutes Gedächtnis, denn auch die Karten neben den Feldern können nur über den Spiegel von Frau Schlotterbeck eingesehen werden.
Doppel-Memory sozusagen und deshalb ein klarer Vorteil für die jüngeren Mitspieler. Das wiederum empfinde ich als Vorteil für mich, da ich mir nicht überlegen muss, ob und wenn ja, wie ich meinen Sohnemann gewinnen lasse.

Meine besondere Begabung bei dem Spiel ist leider nicht das Merken der Positionen von Karten und Figuren, sondern das würfeln der Kristallkugel (neue Karte = neuer Suchauftrag) und der Sonne. Ist die von links nach rechts gewandert oder alle Suchaufträge ausgeführt, ist das Spiel zuende.

Jetzt kommt der Teil, den ich als Mutter eines fast 5-jährigen am liebsten mag. Wir jagen gemeinsam den Hotzenplotz. Für jede eroberte Suchkarte darf eine Zaunlatte gezogen werden. Zieht ein Spieler den Hotzenplotz, gewinnen die Spieler. Bleibt der Hotzenplotz hinter seiner Latte versteckt, hat er gewonnen.
Jeder, der schon mal erlebt hat, was mit einem leicht angemüdeten 3-x-Jährigen passieren kann, der bei einem Brettspiel verliert (!), versteht mich ohne weitere Erkärung. Alle anderen: probiert es ruhig mal aus. Ist aber nichts für schwache Nerven oder empfindliches Trommelfell.

Wie ich finde ein tolles Spiel für 2-4 Memory-Fans ab 4 Jahren! Ach so - der Zwerg hat gleich an Tag 2 im Hotzenplotz-Fieber einen auf Wasti* gemacht und in eine der Karten gebissen. Doof, denn nun konnte man sie an der Rückseite erkennen. Erst war ich leise genervt. Dann hab ich die Homepage von HABA besucht und erfreut festgestellt, dass man für kleines Geld Ersatzteile nachbestellen kann. Toller Service!

Deshalb hier noch mal schwarz auf weiß: Mittwochs mag ich "Räuber Hotzenplotz – Die magische Kristallkugel" - und sonst auch - und sehr.

Bis bald und alles Liebe
Eure Anna


* der versehentlich in ein Krokodil verwandelte Hund von Frau Schlotterbeck.

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