Sonntag, 12. Juni 2016

12 von 12 l im Juni 2016

Ich werde vom Wichtel geweckt. Es ist Sonntag. Ich stille und betüddele den Wichtel. Kurzer Griff nach dem Handy - mal sehen, wie spät es ist - es folgt: glückseeliges Lächeln. Warum? Ich war erst um 1 im Bett. Das war riskant! Doch das bezauberndste, aller-aller-liebste Baby der ganzen Welt hat seine Mama (mit kurzen Unterbrechungen) bis halb 9 (!) schlafen lassen. Das Baby wird gebührend abgeknutscht. Der Zwerg kommt dazu, der Liebste auch. Die beiden nächtigen seit Tagen im Nebenzimmer - so auch hier - Hier? - also hier:

Hier ist in diesem Fall das Ferienland Luhme, ein ziemlich grüner Fleck Erde mit Zeltplatz und Bungalows - und einen davon durften wir für zwei Nächte "unseren" Bungalow nennen. Ich koche Kaffee, trinke Kaffee - dann fällt mir 1. ein, dass der 12. ist und 2. dass wir heute vielleicht doch mit dem Rest der Bande frühstücken könnten, anstatt uns zu separieren.

Also drapiere ich erstaunliche Mengen Obst (toll, was der Liebste so alles in den Kühlschrank gestopft hat) auf Teller - damit mich der "Rest der Bande" - andere Kita-Eltern - seltsam finden kann. Mit denen und vor allem mit deren Kindern sind wir nämlich für ein Wochenende Zelten. Nur eben ohne Zelt, weil mit Baby - und so uncool ich das auch finde, nachts im Nieselregen zwischen Zelten wippend auf und abgehen um aus einem brüllenden Baby ein Bäuerchen rauszubekommen - ist eine Horror-Vorstellung!!! Dann lieber uncool mit Bungalow!

Nach 20 Minuten mit Anziehen, mehr Kaffee, einem heulenden Zwerg (er will sich nicht anziehen, hat HUNGER, wir sind doof...) sitze ich mit meinen Jungs im Frühstücksraum - denn so richtig warm isses nicht. Aber der Blick ist schön!

Zwei weitere Jungs brechen in Tränen aus. Die Mädels sind da deutlich entspannter.

Eins der Hühner wünschte sich, es wäre mutiger und würde sich in das Gebäude mit den Menschen rein trauen oder die alternativ draußen frühstücken, damit die Vielzahl an Brotkrumen im besten Fall direkt in ihren geöffneten Schnabel zumindest aber doch ihr vor die Krallen fallen würden.

Kurz darauf hat eine ihrer Kumpelienen mehr Glück. Unsere Kinder verfüttern in einem unbeobachteten Moment eine halbe Wassermelone an sie. Sehr glückliches Huhn. Leicht genervte Eltern.

Grün und blau.

Ok, der ist echt platt! Völlig platt. Also so was von total platt. Wir machen dann besser mal los.

"Me-hein Platz im Auto ist hinten..." - seit neustem. #lebenmitkindern

Unfassbar schöne Mohnblumen-Wiese mit einem Hauch Kornblume dazwischen.

Der Zwerg dreht inzwischen fast durch vor Huuuuuuuuuunger (heulend und schluchzend wiederholt vorgetragen). Alles was wir haben, will er nicht. Es ist schrecklich müde. Ich lenke also ein und wir besorgen "gesundes" Essen. Er beißt 3 mal in den Burger, verdrückt geschätzte 7 Fritten und dann ist der Huuuuuuuuuunger gestillt. Nun ja.

Kaum sind wir wieder losgefahren, fängt der Wichtel an zu krakeelen. Und kaum hat er begonnen zu krakeelen, ist die nächste Park-Möglichkeit Meilen weit entfernt. Aber irgendwann bekommt auch er was er will und wir eine ruhige Rest-Heimfahrt.
Es folgt Sachen-Verräumen, Badewanne, Abendessen und dann bringen wir Kind und Baby ins Bett und während die deutsche Fussballmannschaft gegen die Ukraine gewinnt, bearbeite ich Fotos und lasse diesen lebendigen und schönen Familientag Revue passieren.

Die liebsten Grüße nach Hamburg an Caro nebs Dank für`s allmonatliche Sammeln!
Und Gute Nacht!

Alles Liebe
Anna

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