Samstag, 12. März 2016

12 von 12 l im März 16

Unfassbar! Am nächsten 12. sind wir zu viert! Seltsam, wie irreal mir das noch vorkommt. Trotz tausendundeinem Anzeichen für das baldige Ende dieser Schwangerschaft. Das aktuelle Hauptsymptom neben Rückenweh und Übungswehen ist die "Schwangerschaftsbettflucht" - also das schräge Phänomen, dass ich nachts unmöglich mehr als sechseinhalb Stunden schlafen kann. Das führte in der vergangenen Woche zu interessanten Wachzeiten. So war ich neulich mal nach einer Stunde Schlaf bis morgens um halb vier wach, in der darauffolgenden Nacht dann nach sechs Stunden Schlaf ab halb vier und in der nächsten Nacht wachte ich um eins auf und konnte erst um halb sechs wieder einschlafen. Entsprechend gerädert war ich dann auch... Aber da ich am 11. den Zwerg nicht ins Bett gebracht habe, ist es mir tatsächlich gelungen, bis halb zwölf wach zu bleiben, sodass ich am 12. völlig euphorisch nach den obligatorischen sechseinhalb Stunden um kurz nach sechs wach wurde. Warum euphorisch? Ich wurde wach und es wurde gerade hell. Und mir war sofort klar, dass ich es geschafft hatte nachts zu schlafen!

Hätte mir jemand vor einigen Monaten erzählt, dass nach sechseinhalb Stunden Schlaf morgens um kurz nach sechs aufzuwachen bei mir ein Glücksgefühl auslöst, ich hätte ihn ausgelacht!
Nach dem Beweisbild für Helligkeit musste erst mal ein Kräutertee her - ja, kein Kaffee. Ich weiß. Fand ich auch seltsam! 
Außerdem hab ich die wirklich fantastische Schoko-Tarte von Frau Klein gebacken. Für Sonntag - da gehen wir bei Freunden Baby gucken. Dann wurde der Zwerg wach. Und durfte nach einer Runde Kuscheln noch einen kleinen Marmorkuchen für heute mit mir backen. Und zu seiner großen Freude sämtliche Schüsseln ausschlecken.

Anschließend wurde seinem neuen Hobby gefrönt und Tigger gebügelperlt.

Wenn die Hände beim Perlen-Stecken zittern, weiß man, dass es höchste Zeit für "einen kleinen Mundvoll" ist (um es mit Pus Worten zu sagen).

Das Kind hat seine alten Magnete wiederentdeckt und macht einen Tier-Turm am Kühlschrank. Erkenntnis-Gewinn seinerseits: "Wir brauchen einen größeren Kühlschrank, weil die Tiere nicht alle übereinander passen". Iss klar!

Die Kuchen sind fertig, ausgekühlt und werden noch mit Schokolade bepinselt. 

Dann brauch ich ein Nickerchen. Auf dem Weg ins Bett freu ich mich noch ne Runde über den super witzigen Pinguin, den der Zwerg in der Kita gebastelt hat.

Nachmittags geht es mit Freunden auf den Kinderbauernhof Pinkepanke. Es ist grau!

Die Esel kann man heute auch nur vom Zaun aus beobachten.

Ein wenig auf der Schaukel rumhängen (und danach zum ersten Mal ganz allein ohne Anschubsen schaukeln - HURRA!). 

Dann wird`s uns zu kalt. (War trotzdem schön mal wieder da gewesen zu sein.) Ab nach Hause. Also die Jungs. Ich muss noch rasch ins Einkaufscenter - für die große Schwester, die wir morgen besuchen eine Kleinigkeit besorgen. Im Untergeschoss des Centers strahle ich dann plötzlich wie ein Honigkuchen:

ENDLICH!
Dann muss ich mich sehr disziplinieren, um nicht schon wieder Blumen nach Hause zu tragen. Nein! Genug ist genug. Montag wieder.

Zu hause gibt es für das übermüdete Kind und seine leise genervten Eltern Pasta. Ich lese noch ein wenig Pu der Bär vor und verkrümele mich dann aus dem Schlafzimmer. Statt beim Kind-ins-Bett-bringen einzuschlafen kümmere ich mich liebe um meinen 12von12-Post!

Danke du schöner Tag! Danke Caro! Danke Euch für`s Vorbeischauen. Danke Baby, dass Du mich nicht so doll getreten hast heute!

Bis bald. Macht`s ganz gut!
Eure Anna

1 Kommentar:

  1. Ach ja, Mütter & Schlaf - geht nich wirklich gut. Auch als Oma isses nich besser geworden. Und derzeit lauere ich sowieso aufs Telefon. Bei uns heißt es ab jetzt:Rufbereitschaft!
    Dir eine weitere gute Nacht!
    In Gedanken bin i.chbschon manchmal bei dir...
    Herzlichst
    Astrid

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