Dienstag, 29. September 2015

Das Geburtstags-Shirt zum 4. Geburtstag

Mein kleiner Schatz, gestern wurdest Du 4 Jahre alt. Du bist jetzt wirklich schon ziemlich groß. Du baust Lego nach Anleitung, spielst leidenschaftlich gern mit Playmobil, sammelst "Stöcker" und Kastanien. Du hast Freunde mit denen Du rumtobst und Quatsch machst und wirklich ziemlich tolle Sachen baust. Du bist so widerborstig. Und so lieb. Ich finde Dich einfach toll. 
Ich hab mich wie verrückt gefreut, als Dir einfiel, dass Du ja zum Geburtstag ein Shirt bekommen wirst. Ich hatte ziemlich Respekt vor Deiner Bestellung: Ritter und Drache. Ich fühle mich doll geschmeichelt, dass Du meine selbstgenähten Sachen so gern magst. Aber vielleicht wahrscheinlich kannst Du spüren, wie viel Liebe in jedem einzelnen Teil steckt. Denn so ist es.
Ich erinnere mich, wie ich an meiner (damals noch recht neuen) Nähmaschine saß und eine Krabbeldecke für Dich nähte. Damals dachte ich, dass die Decke und die anderen Dinge, die ich für Dich genäht habe, Dir leise "Ich liebe Dich" zuflüstern. Und wenn ich eines Tages nicht mehr bin und Du schon groß bist und ein Fotoalbum in die Hand nimmst (ja, genau das Fotoalbum, dass ich immer noch nicht angefangen habe - Asche auf mein Haupt), dann wirst Du auf den Fotos all diese liebevoll genähten Sachen sehen und ganz deutlich spüren können, dass Deine Mama Dich unglaublich geliebt hat.

Deshalb setze ich mich hin und verbringe mehrere Stunden damit, Applikationsvorlagen zu erstellen, Vliesofix auf Stoffe zu bügeln, und Lage um Lage auf ein T-Shirt aufzubringen. Am Ende ist es ein einziges Shirt, dass Dir ein knappes Jahr passt. Vier davon gibt es nun schon. Mein großer Junge.
Danke, dass Du da bist. Danke, dass Du mich so forderst und mir so oft ein Lachen auf die Lippen zauberst. Ich bin so gern Deine Mama.

Voller Stolz schicke ich Dein Geburtstags-Shirt zum Creadienstag und zur Appli-Sammlung. Hat Spaß gemacht den kleinen Ritter und den kleinen Drachen zu nähen. Danke für den kreativen Anstoß!

Danke Euch für`s Vorbei-Schauen. Mein Mutter-Herz lief heute ein wenig über. Seht`s mir nach.
Alles Liebe

Eure Anna

Mittwoch, 23. September 2015

Mein kleiner Quasselkasper

Oh nein, wie süß ist das denn bitte? - und ich hab das nie veröffentlicht! Geht gar nicht! Also hier ein Post aus dem Sommer 2014 - mit einem winzigen Zusatz aus 08/15.
Also wagt Euch mit mir in die Vergangenheit:
Juli 2014: Der Zwerg spricht mehr und mehr und ab und an ist auch etwas recht Unterhaltsames dabei. Ich könnt mich regelmäßig wegschmeißen und ab und an - eher oft - gelingt es mir nicht, ein ernstes und verstehendes Gesicht zu machen... auch, wenn`s pädagogisch wertvoller wäre.
Anlass zu diesem Post war Dialog Nummer 1 - den wir gestern führten... ich bin nicht ernst geblieben!

Beim Frühstück:
Der Zwerg sitzt vor seiner Schüssel mit Jogurt.
Ich bemerke, wie er sich Löffel für Löffel Jogurt auf seinen nakten Bauch und in seinen Bauchnabel hinein schaufelt.
Ich: "Hey, Rübchen, was machst Du denn da?"
Er: "Da wohnt die Katze. Da muss immer Jogurt!"


Im Wildpark:
Der kleine Mann liebt und fürchtet Wölfe seit er die Geschichte der 3 Schweinchen in der Kita kennengelernt hat.
Wir stehen am Wolfsgehege.
Der Zwerg zu seinem Papa: "Wir wollen den Wölfen ein Lied singen."
Papa (in der Annahme, das französische Lied vom Wolf im Wald wäre zu diesem Anlass das passende): "Promnon-nous dans le bois?"
Der Zwerg: "Nein! Heile, heile Segen!"

Das wurde dann auch 2 mal für die lieben Wölfe (die, die liegen - im Gegensatz zu dem, der rumlief) gesungen.


Nachdem in der Kita die Geschichte der 3 Schweinchen als Puppentheater aufgeführt wurde:
Ich: "Na mein Schatz, wie war das Theater?"
Er: "Ssööööön."
Ich: "Und kannst Du mir erzählen, was da passiert ist?"
Er: "Da waan die drei Ssweinchen. Zilli, Billi und - und Willi. Kam der Wolf und wollte die fressen.
(kurze Pause) Das ist nicht lustig!"

Auf dem Weg zur Kita:
Wir wollen gemeinsam eine unbefahrene Straße überqueren.
Papa: "Siehst Du ein Auto?"
Der Zwerg sieht nach links und rechts: "Ja."
Ich bin kurz ziemlich ratlos. Dann: "Auch eins, das sich bewegt?"
Er: "Nein."

Gelernt: Präzise Frage - präzise Antwort. Und ja, parkende Autos sind auch Autos!


Auf dem Topf:
"Mama, holst Du mir ein Buch?"
Ich bringe ein Buch, dass er gern mag.
Er: "NEIN, ein anderes."
Das Spiel kenn ich schon und ich hab grad keine Lust 1000 Bücher ranzuschleppen.
Deshalb ich: "Rübchen, sag welches."
Er: "Welches!"

Im Zoo:
Der Zwerg und seine Lieblingsfreundin stehen gemeinsam mit mir und der Lieblingsfreundin-Mama an einem Teich. Die beiden Kleinen machen Quatsch.
Ich: "Na komm mein Schatz. Lass uns weiter gehen. Da hinten sind Eisbären."
Zwerg: "Wo sind Himbeeren?"

Am Eisbär-Areal angekommen.
Der Zwerg betrachtet die beiden großen Bären.
Er: "Der, der sitzt is Lars. (kurze Pause) Er sollte kleiner sein."


Zuhause:
Gerumpel und Gepolter auf der Baustelle.
Der Zwerg: "Mama, sind da Bauaweiter?"


Neulich auf dem Heimweg:
Mein Bein tut zunehmend mehr weh. Kein Wunder ich hab ja auch ein kaputtes Außenband und trotzdem den Zwerg aus der Kita geholt und war anschließend noch mit ihm in der Bibliothek.  Ergo will ich schnellstmöglich nach hause.
Der Zwerg schlendert, bleibt stehen, sieht sich Bäume, Autos, auf dem Boden liegende Blätter an...
Ich werde langsam ungeduldig: "Schatz, warum musst Du eigentlich immer so trödeln?"
Der Zwerg antwortet prompt: "Weil ich immer alles so schön finde, Mama!"


In diesem Sinne: Mittwochs mag ich mich mit meinem Zwergchen unterhalten. Denn das macht ganz doll Spaß.
Und dabei backen wir einen Geburtstagskuchen für den Papa.

Liebste Grüße
Anna

Dienstag, 15. September 2015

Ein kleines Willkommens-Geschenk

Eine liebe Freundin von mir hat ein kleines Töchterchen zur Welt bebracht (klein und -chen trifft es vieleicht in diesem Fall nicht ganz - aber so im Verhältnis zum Zwerg dann doch). Tradizionell werden die Babys meiner Freunde benäht. Deshalb wühlte ich auch, kurz nachdem ich die frohe Kunde erfahren hatte, in meinen Stoffkisten und wurde auch halbwegs prompt fündig.

Das Set besteht aus einem Um-die-Ecke-guck-Krokodil auf weißem Shirt und einer Frida-Jeans mit farblich zum Krokodil passenden grünen Taschen (tatsächlich passen die Farben bedeutend besser zueinander, als das Foto es ahnen lässt). Beide Teile sind in Größe 80, denn alle wollen die ganz kleinen Sachen verschenken, aber wenn man selbst meist Kindergröße 104 näht, kommt einem 80 schon ganz schön klein vor! Und in der Größe passt es den meisten dann wenigstens auch länger als vier Wochen.

Ich hoffe, Mama, Papa und der jungen Dame selbst gefällt`s. Ich hoffe, mein Bruder freut sich, dass seine (am Saum schon ganz schön abgerockte) Jeans eine so hübsche, neue Aufgabe bekommen hat.
Und weil ich ziemlich zuversichtlich bin, dass all meine diesbezüglichen Hoffnungen wahr werden, schicke ich das Set zum Creadienstag und das Shirt zur Appli-Sammlung von Clara.

Alles Liebe
Eure Anna

Sonntag, 13. September 2015

12 von 12 l im September 15

Guten Morgen ihr Lieben, ich bin gestern beim Kind-ins-Bett-bringen eingeschlafen (mal wieder) und habe mir heute morgen, während ich mit Heißgetränk Nummero eins des Tages herstellte überlegt, ob es nicht bedeutend umsetzbarer wäre, die 12 Fotos am 11. zu machen. Ich sehe das zumindest als einzige reelle Chance an, jemals wieder Fotos vom 12. am 12. zu veröffentlichen... Mach ich natürlich nicht!
Statt dessen (wie nahezu immer mit einer Nacht Verspätung) meine 12 von 12:
Das Kind wird kurz nach mir wach und will Perlen stecken. Ich willige ein. Der Mann verlässt die Wohnung und geht ins Synchron-Studio. Das Kind will unterdessen ein Stück des übrig gebliebenen Geburtstagskuchen essen. Geht klar.

Der Zwerg ist schon wieder mit den Bügelperlen zugange. Ich gieße kurz die durstigsten Pflanzen und komme gleich noch mit ner Buchempfehlung um die Ecke: Kasimir pflanzt weiße Bohnen ist echt ein süßes Buch aus einer ganz bezaubernden Reihe. Eigentlich wollte ich ein Exemplar der Zwergen-Kitagruppe schenken und gemeinsam mit den Mäusen Bohnen ziehen. Da der Zwerg den Liebsten aber so sehr bequengelt hat, werden bei uns in der Wohnung jetzt Bohnen gezogen - ob das klappt?

Anschließend überrede ich das liebe Kind, mir beim Kuchen backen für den nächsten Tag zu helfen. (Da ich Kauf-Kuchen nicht vertrage und meinem Umfeld nicht zumuten will, Kuchen ohne Laktose zu backen, bringe ich immer Kuchen mit - Laktose-Intoleranz macht beliebt ;-))

Der Kuchen ist im Ofen - mir graust ein wenig bei dem Gedanken, dass ich genau diesen Kuchen noch 2 mal in den nächsten sieben Tagen backen werde und zusätzlich noch einen Schoko-Tarte - die Woche drauf dann noch mal die Tarte und einen Apfelkuchen - Geburtstags-Marathon im Hause tepetua... aber statt zu Zaudern, widmen wir uns wichtigeren Dingen. Kein 12. ohne Wäsche! Wobei in dieser Waschmaschinen-Ladung etwas ganz schönes wirbeln durfte: 1,2 Meter Lillestoff von enemenemeins - Geburtstags-Geschenk-Stöffchen vom Liebsten - der weiß halt, was mir gefällt.

Beim Zusammenfalten der trockenen Wäsche bemerkt der Zwerg, dass wir ganz schön fleißig seinen. Ok, ich glaub er hat recht - ich muss mal wieder ne Runde Perlen bügeln zum Ausgleich!
Erst wird aber der Kuchen versorgt.

Und eine Kleinigkeit gegessen.

Dann bitte ich das Kind, die Dose mit den Bügelperlen in die Küche zu tragen. Ein Fehler, wie sich kurz darauf rausstellt.

Leider habe ich zwar morgens rasch die Küche geputzt und die Spülmaschine ausgeräumt, aber der Fußboden unter den Tisch sieht genau so aus, wie man es erwartet, wenn ein fast 4-jähriger da 4 Mal gegessen hat, ohne das die lieben Eltern sich die Zeit genommen haben, den Staubsauger zu schwingen. Alle Perlen also erst mal ins Sieb, ordentlich die Krümel und was da sonst noch so... - egal - und dann zurück in die Dose.

Jetzt wird gesteckt. Der Zwerg beweist Mut zur Farbe.

Anschließend bin ich müde. Er auch. Nach längerem Ringen nötige ich ihn zum Mittagsschlaf. Ich schlafe 45 Minuten. Er 1,5 Stunden. Das gibt mir Zeit, noch ein wenig im Haushalt zu wühlen.

Als er wach wird, ist er pampig, hungrig und will spielen. Ich hab Crêpes gebacken. Er isst. Aber - er weigert sich, endlich den Schlafanzug gegen Kleidung zu tauschen (Ja! halb 4 und wir sind noch im Schlafanzug.) Und das ist ganz schön doof, denn ab 4 ist Straßenfest in der Veteranenstraße. Und da sind wir verabredet mit dem Liebsten und Freunden. Ich mach mich schon mal fertig. Das Kind spielt Playmobil. Ich bitte und bettele. Das Kind spielt Playmobil. Kurz bevor der Liebste die Tür öffnet, kann ich den Zwerg zumindest zu einem teilweise-Umzug und Zähneputzen überreden. Gegen 5 (!) verlassen wir das Haus. Unsere Freunde haben auch Kinder und sind gnädig gestimmt. Das Straßenfest ist schön. 

Das Essen ist lecker. Es ist schon dunkel, als wir gen Heimat aufbrechen. Und ich schon (wieder) ganz schön müde.

Das waren meine unspektakulären Bilder eines unspektakulären Tags. Danke für`s Vorbei-Schauen. Danke liebe Caro für`s Sammeln. Danke Leben für den Liebsten und den Zwerg und unsere netten Freunde und gutes Essen und Kaffee und überhaupt.

Alles Liebe
Eure Anna

Dienstag, 8. September 2015

Rucksäcke für den Zwerg

Der Wahnsinn. Ich hab es bis an die Nähmaschine geschafft. Und statt die fehlenden beiden Beutel für die Plätzchenformen zu nähen oder mein seit Tagen zugeschnittenen DIY-Projekt fertig zu stellen oder die zugeschnittenen Hosen für den Zwerg (den ich wegen seines enormen Wachstums bald umbenennen muss) zu nähen, schieb ich statt dessen rasch was dazwischen, was eigentlich streng genommen nicht gebraucht wird. Einen Rucksack.

Ne, nicht den. Den hab ich vor einem Jahr genäht. Der Zwerg brauchte damals einen Turnbeutel. Genau genommen eine x-beliebige Tasche für seine Sportsachen. Und da hab ich ihm den Rucksack genäht. In der Kita-Schließzeit im Sommer hab ich alles aus der Kita nach Hause getragen, um es zu waschen. Da hat der Zwerg begonnen, seine Habseligkeiten in diesem Rucksack mit sich rumzutragen. Voll niedlich, wie er immer seine eigene Tasche packen wollte.

Deshalb hab ich entschieden, dass ein zweiter Rucksack her muss. 
Dieser hier:

Oben Lieblings-Canvas von Kokka unten Jeans-Rest vom Onkel. 
Schnitt: Elfenkindberlin - Danke liebe Rebecca für das tolle Tutorial. Ging wie von selbst.

Ich bin zufrieden. Heute versuche ich mich dann mal an den 3-4 Hosen und den Plätzchen-Beuteln.
Wer weiß. Vielleicht geht`s ja gut von der Hand.
Die Rucksäcke gehn zum Creadienstag. Der neue Auto-Rucksack auch noch zu mipamias. Ich geh an die Nähmaschine.

Euch alles Liebe,
Eure Anna

Freitag, 4. September 2015

Suppe für-gegen ALLES

Es scheint fast so, als mutiert mein Creativblog gerade zum Kochblog. Schon wieder ein Rezept! Woran das liegt? Das Leben will, dass ich mich gerade häufig in Arztpraxen aufhaalte und mich viel um mein Kind kümmere. Und ich komme nicht zum Nähen oder Basteln. Essen müssen wir aber trotzdem.
Es folgt ein kleiner Schwank aus meinem Leben:
Damals, in einem anderen Leben, zu einer Zeit, in der nicht fünf mal pro Woche meine Waschmaschine geräuschte und ich noch Freizeit hatte, so in etwa sechs bis acht Wochen vor der Geburt vom Zwerg saß ich mit vielen schwangeren Frauen und deren Partnern in einem kleinen, hellen Raum auf Isomatten rum und Linda (alias die Hebamme meines Herzens) überreichte jedem von uns einen Zettel.
Darauf das Rezept für DIE Wochenbettsuppe.

Das man vorgekochtes Essen im Haus haben sollte, wenn man im Wochebett liegt, leuchtete mir sofort ein. Das Hühnersuppe gut ist, wenn`s einem nicht so gut geht, hatte ich auch schon mal gehört.
Und so hab ich mich (gemeinsam mit meiner Mama - sehr schöne Erinnerung) in unsere Küche gestellt und Suppe gekocht.

Und die Suppe hat mich gerettet! Ich hatte sieben vorportionierte Tüten Suppe und dazu sieben vorportionierte Tüten mit Pfannkuchenstreifen (weil ich Nudeln in der Suppe fragwürdig finde).
Sieben Tage lang habe ich jeden Nachmittag, wenn ich mich durch Stillen, Stillen und Stillen stark in Richtung ich-fall-gleich-um-wenn-ich-nicht-sofort-aber-sofort-was-Anständiges-zu-Essen-bekomme bewegte, eine Schüssel Suppe gegessen. Es hat sieben Tage lang ganz vorzüglich geschmeckt und mich genau so satt gemacht, dass ich es bis zum Abendessen geschafft habe ohne noch Berge von Schokolade verdrücken zu müssen.

Gerade hat der Zwerg eine Mittelohrentzündung und ich ein kaputtes Außenband und unser Nachbar hat sich die linke Hand recht gründlich verletzt und ich fand, es ist mal wieder an der Zeit für DIE Suppe!

Und so geht`s:

Zutaten
1 Suppenhuhn oder 2-3 Hühnerschenkel (mehr ist besser als weniger)
1 Rinderhesse (Beinscheibe, Suppenfleisch... geht alles auch)
Gemüse- oder Hühnerbrühe
Safran
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Lorbeerblätter
3 Wacholderbeeren
Suppengemüse (Sellerie, Karotte, Lauch, Fenchel - ganz nach Belieben)
1-2 Bund Petersilie, fein gehackt (oder TK)

Das Fleisch waschen, in einen angemessen großen Topf (gerne auch in einen Schnellkochtopf) geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Suppenwürfel, Safran, geriebenen Ingwer, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und einen Teil des Suppengemüses zugeben und 2-3 Stunden köcheln lassen (Schnellkochtopf: alles ins kalte Wasser gegen - nicht zu viel Wasser! - bei mir ist die Kochzeit etwa 30 Minuten lang aber jeder Topf ist anders).
Wenn das Fleisch gar ist, rausnehmen. Das mitgekochte Suppengemüse (soweit es sich nicht in der Suppe aufgelöst hat) auch rausnehmen. Das restliche und je nach Wunsch klein geschnittene Suppengemüse zugeben und kochen, bis es gar ist. In der Zwischenzeit das Hühnerfleisch von Knochen trennen und kleinschneiden. Das Rindfleisch nur verwenden, wenn es wirklich zart ist - ebenfalls kleinschneiden. Sobald das Gemüse gar ist, das Fleisch zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz vor dem Verzehr die Petersilie zugeben.

Für mich fehlt zur absoluten Perfektion jetzt nur noch einen Hand voll Pfannkuchenstreifen und an ganz dekadenten Tagen zusätzlich noch Grießklößchen.
(Vom Leben gelernt: wenn man keine Zeit zum Pfannkuchen backen und kleinschneiden hat, sind Sternchennudeln echt ganz lecker!)

Ach und da Linda klargestellt hat, dass die Suppe noch viel besser wirkt, wenn man sie nicht selbst kochen musste, lasst kochen, wenn sie für Euch sein soll und kocht sie für Schwangere, Kranke oder einfach so für die Familie. Wie die Überschrift schon sagt. Sie hilft für-gegen ALLES.
Ich freu mich, dass es allen geschmeckt hat und ich überhaupt mal wieder Zeit hatte, hier etwas zu veröffentlichen. Jetzt kuschel ich ne Runde mit dem Zwerg und vielleicht backen wir dann noch nen kleinen Kuchen für`s Wochenende. Außerdem hoffe ich, dass ich nächste Woche endlich mal wieder ein wenig Zeit in Ruhe mit meiner Nähmaschine verbringen darf.

Euch wünsch ich ein ganz besonders schönes Exemplar von Wochenende.
Kocht Euch was Schönes!
Eure Anna