Dienstag, 31. März 2015

Kleiner Ritter Kvikli

Die liebe Frau Kvik ist zum zweiten Mal Mama geworden. Mein Wunsch ihr eine Kleinigkeit zu schicken, beendete meine nachweihnachtliche Näh-Pause.
Hier ist das Ergebnis

Kleiner-Ritter-Bio-Baumwoll-Jersey von hier
Schnitt: Lullaby Bird (Schlafanzug) auf Shirt-Länge verkürzt - Ottobre 6/2014

Ich hab seit einer mittleren Ewigkeit nichts mehr genäht, was so klein ist. Und dabei war das schon Größe 74. Bevor ich jetzt zu sentimental werde, ab damit zu Creadienstag.

Alles Liebe
Eure Anna

Montag, 30. März 2015

Scheitern als Chance l der Praxistest

In meinem früheren Leben, in einer Zeit lange vor dem Zwerg, war ich mal Schauspielerin. Ich spielte am Theater hier und am Theater dort und hing grundsätzlich mit vielen Schauspielerinnen und Schauspielern rum. In diesen Kreisen ist Scheitern eine sehr beliebt Sache.

Aus zwei Gründen. Grund Nummer 1 ist: Etwas zu riskieren ist gut. Wer es riskiert zu Scheitern, hat was riskiert. Noch viel beliebter war es natürlich, was zu riskieren und dann nicht zu scheitern. Logisch. Da das naturgemäß nicht immer klappen kann, muss das Scheitern als Schauspieler dein Freund sein oder werden. Denn ohne diese Freundschaft ist es irre schwer bis unmöglich auf einer Probe ein mutiges Angebot zu machen. Und zaghafte Angebote auf Proben sind öde und Lebenszeitvergeudung. 
Ich bin Perfektionist. Und als solcher lehnte ich das Konzept des Scheiterns generell ab. Entsprechend schwer fiel es mir, das Scheitern mögen zu lernen. Doch nach langem Ringen kam dann der Tag, an dem ich den perfektionistischen Teil von mir abspalten und stundenweise deaktivieren konnte. Und plötzlich fand ich es völlig ok, mich zum Vollhorst zu machen. Es machte mir sogar Spaß! Ich wurde mutig. Ich wurde eine viel bessere Schauspielerin.
Dann zog ich nach Berlin.
Seitdem bin ich vieles - Schauspielerin bin ich so gut wie nie.
Schauspiel-Karriere gescheitert!
Und da hätten wir dann auch Grund Nummer 2!

Seit 3 1/2 Jahren bin ich, neben vielen anderen Betätigungsfeldern jetzt auch Mutter.
Vieles aus meinem früheren Leben kommt mir da sehr zugute. Zum Beispiel ist es hilfreich in jeglicher Wartesituation zum Amüsement des Nachwuchses irre Grimassen schneiden zu können, ohne dass es einem zu peinlich ist, von fremden Leuten angestarrt zu werden. Und ja, dass passiert mir häufiger. Das mit den Grimassen und das mit dem Angestarrt werden.
Nach ein paar Jahren auf der Bühne stumpft man ab, was das Angestarrt werden betrifft. Und das ist wirklich `ne super Sache in Momenten, in denen man gerade neben der Supermarktkasse mit Engelszungen auf seinen am Boden liegenden, brüllenden Dreijährigen einredet oder quer über den Gehweg brüllt, weil das viel geliebte Kind samt Laufrad auf eine stark befahrene Straße zu saust und dabei den Weg eines Pitbulls ohne Maulkorb kreuzt. 
Und da man als Schauspieler fast zwangsläufig eine Rampensau ist, kostet es auch keinerlei Überwindung sich am Höhepunkt einer kindlichen Motz-Heul-Jammer-Attacke neben das Kind auf den Boden zu werfen, um laut brüllend auf selbigen einzutrommeln. Jeder, der es wagt, wird merken: das bringt das Trotzkind komplett aus der Fassung - zumindest die ersten beiden Male.

Ein klein wenig schade ist es allerdings, dass ich schon wieder auf dem besten Weg bin, komplett zu Scheitern - diesmal als Mutter - denn, dass ein Kind zu einem vollkommen normalen jungen Mann heranwächst, das eine dermaßen peinlichkeits-resistente Mutter hat, kann man getrost ausschließen. Da mein Verhalten seines maßgeblich prägt, wird jedweder Versuch seinerseits, angepasst und unauffällig durchs Leben zu gehen, zum Scheitern verurteilt sein! Ein keiner Trost bleibt mir: das Ganze hat auch seine praktische Seite - es birgt immerhin die Möglichkeit, dass er sich frühzeitig ans Scheitern gewöhnt. Das wirkt sich dann zumindest positiv auf seine beruflichen Chancen aus - denn ganz klar - egal wie sehr ich mir für ihn etwas anderes wünsche - wenn ich so weiter mache wie bisher, dann wird der Junge mit hoher Wahrscheinlichkeit Schauspieler.

Und der ewige Kreislauf des Scheiterns beginnt von vorn.


Danke liebe Anne-Lu, dass Du mich mit Deiner Blogparade #geschichtenvomscheitern dazu gebracht hast, mich mit dem Thema auseinander zu setzen - so laufe ich jetzt zumindest sehenden Auges ins Verderben.

Euch alles Liebe
Eure Anna

Freitag, 27. März 2015

Küchengeschichten l Couscous-Salat mit Süßkartoffel und Rucola


Nic will unsere Küchengeschichten hören. Nun, ich hätte da eine: Ich will `ne Neue!
Krieg ich auch, aber erst in 2 Monaten. Deshalb hab ich ein wenig aufgeräumt und dann ein paar Abschiedsfotos geknipst. Unsere Küche liegt auf der Nordseite. Licht ist also Mangelware.
Die Küche ist ganz schön alt, elfenbeinfarben, die Arbeitsplatte hat gelitten. Aber vor allem ist die Spülmachine nur 45 cm breit und der Ofen hat vor ein paar Monaten seine Umluftfunktion aufgegeben, die Temperatur ist auch eher ein Schätzwert, was aber nicht so schlimm ist, da man sie eh nach Gefühl einstellen muss, weil der Zwerg den Knopf mit den Zahlen drauf demontiert und dann zerstöhrt hat, indem er ihn mehrfach auf den Boden fallen ließ. Insgesamt ist sie mir optisch auch viel zu chaotisch und zu zweckmäßig ist sie auch!
Langer Rede kurzer Sinn: eine Neue Küche muss her.

Wenn der Ofen auch am Abbauen ist - ein wenig kochen geht schon noch.
Zumindest hierfür hat`s gereicht:

Couscous-Salat mit Süßkartoffel und Rucola
Couscous-Salat war bisher meist eine Enttäuschung. In der Regel treffe ich ihn bei einer Party auf dem Buffet stehend an. Er sieht saftig aus und hat fröhlich-bunte Farbtupfer (Tomate, Paprika, ...)
Und er schmeckt laaaaaaaaaaaaaaangweilig hoch 10.
Aber neulich...



... und der war fantastisch. Ist fantastisch. Jedes mal wieder. Süß und sauer und salzig und leicht scharf und er hat Variationspotenzial.

Anleitung zum Couscous-Salat-Glück (für eine große Schüssel Salat / geschätzte 6-8 Portionen)
2 Süßkartoffeln, mittelgroß
etwas Olivenöl
Salz
200g grober Couscous (auf meinem steht "in 5 Minuten zubereitet")
300ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Rucola
100-150 ml Zitronensaft (2-3 Zitronen / je nach Geschmack)
70ml Olivenöl
2 TL Ahornsirup
Salz
Pfeffer (oder Chilischote)
Pinienkerne

Und so wird`s gemacht:
Den Ofen vorheizen auf 225° Grad.
Die Süßkartoffeln schälen und in Stücke oder Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl und Salz mischen. Ab auf`s Blech und in den Ofen damit für etwa 15 Minuten (ab uns zu mal bewegen schadet nix).
Während die Süßkartoffeln im Ofen backen, kann man sich schon mal um den Couscous kümmern.
Der kommt in einen Topf, wird mit 300ml heißer Brühe begossen - dann muss der Deckel drauf.
Jetzt folgen 3-5 meditative Minuten in denen den Pinienkernen beim Rösten zugesehen werden darf. Sind sie gebräunt, am besten gleich raus aus der Pfanne.
Als nächstes den Rucola waschen, trocken und versäubern und ein Dressing aus Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Ahornsirup herstellen (wenn keine Kinder mitessen, darf statt Pfeffer auch gern kleingeschnittene Chilischote rein).
Spätestens jetzt sollte man mal nach den Süßkartoffeln sehen. Sind sie lecker gebräunt, raus aus dem Ofen und zu dem Rucola in die Salatschüssel.
Den Couscous drüber geben, mit dem Dressing begießen und gut mischen.
Abschmecken und gegebenen Falls noch etwas Zitronensaft zugeben.
Zuletzt die Pinienkerne unterheben.


Schmeckt auch großartig mit zusätzlichen gegrillten Zuccini und Petersilie...
Ich bin völlig verknallt in diesen Salat, weil er lecker ist und optisch echt was kann und er bekommt noch einen Pluspunkt dafür, dass man sich bei seiner Herstellung nicht unbedingt überarbeitet.

Der Erfinder des Rezepts sieht noch Haloumi vor, was sicherlich auch sehr lecker, aber leider nicht Laktose-frei ist, weshalb ich da passen muss:
http://simply-delicious-food.com/2012/03/11/whole-wheat-couscous-salad-with-haloumi-roasted-sweet-potato/

Weil ich es endlich geschafft habe, diesen Salat zu einem Zeitpunkt zu machen an dem genug Licht in unsere Wohnung fällt, um anständige Fotos von ihm zu machen - was ich immerhin schon seit 6 Monaten plane - ist das heute definitiv nicht nur meine BIWYFI-Beitrag sondern auch noch ein klarer Fall für den Freutag!

Euch alles Liebe
Eure Anna

Mittwoch, 25. März 2015

Die Kita streikt

und ich finde das gut. Ne, das die kleine Kröte mich morgen ganztägig vom Arbeiten abhält nich so. Aber das die Kita ihre Pforten schließt und die ErzieherInnen für sich und ihre Arbeit mehr Wertschätzung einfordern, das finde ich gut. So gut, dass ich meinen Blog nutzen möchte, um dem Streik ein bisschen mehr Öffentlichkeit zu geben.


Wer sich informieren möchte, findet hier zwei Links mit Info und Listen, die man, wenn man hinter den Forderungen steht, unterschreiben kann:
https://www.soziale-berufe-aufwerten.de/unterstuetzen/
und zusätzlich für Berlin: http://www.leak-berlin.de/support/

Quintessenz:
Mittwochs mag ich alle ErzieherInnen und ganz besonders die von KiGä Nord-Ost!

Alles Liebe
Eure Anna


Ach so - Graffiti-Fundort: Wand neben der Kita - bedeutet aber nicht, dass mein Kind von wütenden Waschbären betreut wird. 

Freitag, 20. März 2015

Grüne Soße und andere Freuden

Heute war ein rundum guter Tag. Mein Kind hat sich kaum mit mir streiten wollen, die Sonne schien und ich habe mir eine Handy-Hülle genäht. Frei Schnauze. Für mein neues Handy. Ein Smartphone. Warum ich da so ein Gewese drum mache? Weil ich bis heute gegen 14 Uhr mit einem N*kia 6330 telefoniert habe. Das ging gut. Super sogar. Tolles Teil! Aber leider nicht smart genug für Apps, Mails und Internet und so`n Gedöns, was frau von heute unbedingt braucht.

Ich seh Euch gerade vor mir, wie ihr fassungslos auf den Bildschirm starrt! Ja, ich hab erst seit heute ein Smartphone ;-) echt wahr!
Und das ist auch fast besser so. Denn oftmals ist da wo ich bin die Schwerkraft stärker als anderswo. Entsprechend oft plumpste das kleine N*kia runter. Der Zwerg, ganz mein Sohn, tut es mir gleich. Entsprechend plumpste es in den letzten Jahren noch häufiger. Das war dem N*kia aber egal! Es hat einfach unbeeindruckt weiter gearbeitet.
Heute war die Zeit dennoch reif für Veränderung.
Nachdem ich gestern 5 Stunden lang Kontakte abgetippt habe, (Nein, es gibt wirklich keine Übertragungsmöglichkeit zwischen dem N*kia-Handy und meinem neuen - hab alles probiert!) konnte ich mir heute eine neue Sim-Karte im Mobilfunkgeschäft meines Vertrauens abholen und kurze Zeit später gehörte ich plötzlich zu den Menschen, die in der Lage sind, ihre Mails vom Handy aus zu lesen. Verrückte Sache das!

Und als wäre das nicht schon genug Grund zu Freude, war eine ganz liebe Freundin von mir in der Stadt und wir konnten ein paar Stunden lang ungestört quatschen und gemeinsam essen. Da diese Freundin mir ein wenig von ihrer neuen Heimat (schon wieder viel zu weit weg!) mitbringen wollte, bin ich jetzt auch noch stolze Besitzerin eines Saat-Sets mit 8 verschiedenen Samen-Sorten zum Aussäen. Und tue ich das (natürlich tue ich das!), kann ich später im Jahr sämtliche Kräuter ernten, die ich für die Herstellung einer Wiesbadener Grünen Soße benötige. Voll cool! Und auch noch so hübsch!
Ein rundum gelungener Freutag.
Jetzt lese ich meinem Zwerg noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor - nein - drei - denn O-Ton Zwerg: "So wie ich trois ans bin!" und dann Beine hoch.

Alles Liebe 
Eure Anna 

Dienstag, 17. März 2015

Noch mehr Hosen

Jetzt dokumentiere ich hier schon eine ganze Weile lang die selbstgenähte und gepimpte Garderobe meines Sohnes. Neu entstanden sind am Wochenende drei Hosen in Größe 104 - und dabei ist mir aufgefallen, dass ich Euch die in Größe 92 unterschlagen habe.
Deshalb gibt es hier heute Hosen (Fridas und Frida-Abwandlungen) satt.

Los geht es mit Größe 92 - 
...eine mit Autos und eine mit Wolf. Die braune war in ihrem früheren Leben eine Jeans vom Papa.
Jetzt ist sie hübscher. Und gemütlicher. Und passt nur noch gerade so.

Für die graue Nicki-Hose hab ich eigentlich nach einem orange-gemusterten Jersey gesucht. Nun ist es nicht-elastischer Stoff - dafür aber mit Wölfen. Der Zwerg findet das natürlich großartigst.
























Und dann noch die in Größe 104 (98 hab ich einfach mal ausgelassen - im Sommer brauchen wir ja eh nicht so viele lange Hosen und wenn die frisch genähten Hosem im Herbst nicht mehr passen würden, wäre ich beleidigt):

Noch ne alte Jeans vom Papa kombiniert mit einem ehemals verfleckten Ringel-Shirt. Um den elastischen Stoff mit Jeans kombinieren zu können, hab ich ihn mit Bügelvlies verstärkt. Und das hier sind meine ersten innen liegenden Hosentaschen. Total machbar. Große Freude.

Die blaue Jeans gehörte dem Papa eines Freundes. Nach ewigem Hin- und Herüberlegen hab ich mich für die Taschen für den grauen Fuchs-Stoff entschieden. Da ich vorher mit gelbem Karo-Stoff geliebäugelt hatte, mussten die Nähte der Tasche wenigstens gelb werden. (Sieht man auf dem Foto leider gar nicht besonders gut - sieht aber spitze aus zu dem grau und dem hellen blau.)

Zu guter Letzt noch eine Cordhose, ganz klassisch mit blauem Karostoff kombiniert - und ohne Bündchen - soll eine Hose für kühlere Sommertage sein und im Sommer finde ich Bündchen immer so ... warm.

Das war`s von mir und meiner Hosenparade.
Die Hosen gehen gestapelt in die Kommode im Kinderzimmer und virtuell zum Creadienstag und Hose 1, 3 und 4 zum Upcycling Dienstag.

Ich wünsche Euch einen fabelhaften FRÜHLINGSTAG. Hurra! Frühling!
Alles Liebe
Eure Anna

Donnerstag, 12. März 2015

12 von 12 l im März

Der 12. ist schon fast zwölf Stunden alt, da schäle ich mich aus dem Bett. Gestern war ich bis spät in die Nacht arbeiten und durfte entsprechend laaaang schlafen. Drei Schluck Kaffee und mich packt der Rappel, denn wie (fast) jeden morgen - vorher:

nachher:


Anschließend habe ich das Hasenbuch gesucht und wiedergefunden. Hurra! Da freut sich das Kind!


Himbeeren für`s versprochene Sorbet auftauen.

Und dann erst mal frühspätstücken. Bin gerade völlig versessen auf Kirschmarmelade.

Eine Freundin hat bei mir ein T-Shirt mit Löwen-Applikation bestellt und ich hab tatsächlich die Skizze von neulich wiedergefunden. Zerknittert und bekritzelt, aber wieder da. Schon wieder Hurra!

Hach, ich liebe meine neuen Mini-Vasen vom Flohmarkt. Der erste Hase hat es auch schon aus der Deko-Box in die Freiheit geschafft.

 Apropos Hase - das hier soll er dem Zwerg bringen - allerdings nicht als Bausatz. Los geht der Spaß.






40 Sticker runter gepult, geschrubbt, geschraubt, geschimpft, wieder geschraubt, ganz kurz den Mann eingespannt, wieder geschraubt und - tada - es ist ein Fahrrad.





(Die Bild-Idee war: Kettenöl-verschmierte Hand hält Kaffeetasse vor aufgebautem Fahrrad - dann hab ich es im Wunschformat zugeschnitten - das Wunschformat hatte ich beim Fotografieren leicht aus den Augen verloren - deshalb nur ein einzelner, dreckiger Finger.)

Cool. Noch genug Zeit um die Frieda in 104 vorzubereiten (vorher natürlich doll die Finger geschrubbt - logisch). Der Zwerg trägt zwar 98, aber hey, dann passt sie wenigstens ne Weile.

Jetzt aber zur Kita!

Hübsche Treppe - ist mir vorher nie aufgefallen.
Gemeinsam mit den Muckel noch schnell Abendessen-Zutaten gekauft. Auf dem Heimweg, kurz vor unserer Haustür hab ich dann noch ein schönes Motiv für meine "BAUMeln-Sammlung" gefunden.



Abendessen und so lief glatt, der Süße konnte aber nicht in den Schlaf finden. Deshalb ist es jetzt schon nach elf und ich sitz immer noch am Computer... aber jetzt gibt es ein Glas Rotwein, ein Stück Schokolade und Feierabend.

Euch wünsch ich alles Liebe, Caro schick ich meine 12v12 und ein Dankeschön für`s Sammeln.

Gute Nacht
Eure Anna

Dienstag, 10. März 2015

Die große schwarze Box

Ich habe etwas von meiner nicht enden wollenden To-Do-Liste streichen können. Etwas, das es sich da schon so richtig gemütlich gemacht hatte.
Ich habe einen großen, wirklich sehr großen Karton genommen und aus Pappe "Einlege-Fächer"
gebaut.

Der große Plan hinter der Bastelaktion war es, alle Weihnachts-Deko, die ich so besitze in einen Karton zu bekommen. Außerdem wollte ich endlich sicher gehen, dass meine wachsende Kugelsammlung auch sicher liegt.

Das ist das Schätzchen. Sieht ganz harmlos aus.

Und dann hab ich ziemlich viel Bastelkarton, doppelseitiges Klebeband, einige Tackernadeln und ordentlich Klebe- und Satinband verarbeitet.

Und so sieht das Innenleben aus.

Ich könnte platzen vor Freude! Und rückblickend verstehe ich gar nicht, wieso ich das so lange vor mir hergeschoben habe.

All denjenigen unter Euch, die bereits perfekt sortierten Baumschmuck haben, spreche ich meine Hochachtung aus. Für mich ist das Neuland. Und ich freu mich fast schon auf den Moment im November, wenn ich - ne, das ist Quatsch! Erst mal Frühling.
Die Box wandert rüber zum Creadienstag.

Euch wünsch ich
alles Liebe
Eure Anna

Freitag, 6. März 2015

Eine unbeabsichtigte Pause

und damit meine ich nicht nur Blog-Pause - ne - Total-Komplett-Alles-Pause. Die unschönen Details erspare ich Euch mal lieber, aber soviel sei gesagt: U-Bahnen meiden! Kinder, die nicht die Kita Eurer Kinder besuchen und eine laufende Nase haben: meiden wie die Pest! Hab ich nicht gemacht.
War gar nicht mal sooooo schön!

Aber von Anfang an.
Das besagte Kind lebt in München und seine Mutter ist einer der lieben Menschen, die ich vor fünf Jahren, bei meinem Umzug nach Berlin, zurück ließ. Sie und einige andere wunderbare Menschen,
die wir viel zu selten sehen, haben meine Jungs und ich getroffen. Die Zeit in München war so
intensiv, dass ich nicht eine Sekunde daran dachte, Fotos zu machen. Das Wetter war allerdings auch eher Berlin-like - grau in grau - ihr wisst schon.
Am Sonntag ging es dann weiter in meine Heimat. Bamberg - ich schulde Euch seit geraumer Zeit
Bilder aus dieser wunderschönen Stadt. Aber kaum war ich da angekommen, lag ich flach.
Das ging so bis gestern. Inzwischen vom Liebsten nach hause gekarrt, musste ich dann erst mal eine Runde Hausfrau spielen.

Aber heute melde ich mich zurück - und gerade so noch rechtzeitig, um mich mit einer meiner Bamberg-Impressionen bei Nic`s BIWYFI zu verlinken.
Den bedröbbelt dreinsehenden Papagei hab ich auf einem wirklich coolen Spielplatz entdeckt.
Mir ging es, als ich die Fotos machte in etwa so, wie er in die Welt guckt.
Ich hab mir meine Flucht aus dem Alltag zwar etwas anders vorgestellt. Trotzdem haben mir die Tage fern vom zu hause sehr gut getan.

Mit frischer Energie und neuem Blick stürze ich mich heute in den Tag und in die Arbeit.

Ich wünsch Euch ein wunderbares Wochenende
Alles Liebe

Eure Anna