Freitag, 29. August 2014

Weihnachts-Verrücktheiten im August

Seit der Zwerg etwa ein Jahr alt ist, sammle ich Christbaumkugeln. Ne, nicht irgendwelche!
Ich habe ein kleines Auto, ein Paket mit Schleife, einen Vogel,...
Mir gefällt die Vorstellung, dass der kleine Mann eines Tages groß ist und sich daran erinnert, wie
schön der Weihnachtsbaum seiner Kindheit war und dass da doch immer ein ... im Baum hing.

In Karlsbad bot sich mir die Gelegenheit meine Kollektion um diese beiden kleinen Kumpel zu
erweitern.




Versteht sich von selbst, das ich zuschlagen musste.
Ich freu mich schon auf Weihnachten.
Echt.
Und das ist super, weil es da draußen Ende August ist, ich aber schon seit einer Woche mit dem Gedanken spiele die Heizung anzuschalten.

Mein Projekt: den Spätsommer/Herbst und Winter zu genießen und mich nicht von Weihnachten überraschen zu lassen, lässt sich ganz gut an!

Ich wüsch Euch einen schönen Freutag.
Und Sonne!

Alles Liebe
Eure Anna

Dienstag, 26. August 2014

Kitatüte - aus Karton genäht

Der Zwerg ist gar nicht mehr klein. O-Ton: "Ich bin sson ein großer Junge."
Deshalb geht er seit gestern auch in die "große Kita". Die Kita davor war für den Krippenbereich ausgelegt und da ist er nun rausgewachsen.
Um den Start in die neue Kita möglichst positiv zu besetzen, wollte ich ihm eine kleine Kitatüte füllen.

Füllmaterial war rasch klar. Ü-Ei, Schokolinsen und "Bummibällchen" (Gummibärchen), Mini-Buch, Seifenblasen - Kind glücklich!
Selber machen wollt ich sie auch gern. Allein schon, um eine Größe zu erreichen, in der ein Mini-
Buch reinpasst ohne zu knicken.
Motivwahl - sehr leicht! In der neuen Kita gab es ein Netz-Gefäß in dem Raupen fressen und sich anschließend verpuppen und als Schmetterling frei gelassen werden sollten... genau wie im Buch  
Die kleine Raupe Nimmersatt das der Zwerg sehr gut kennt. Wir haben die Raupen beim Kita-Vorgespräch vor 3 Wochen gesehen und der Zwerg war hin und weg.

Die Tüte herzustellen war schon etwas frickelig. Das Karton-Zuschneiden nicht so, das Ausschneiden und aufkleben der Motive auch nicht so. Das Umnähen der Motive schon eher (weil ich den Karton biegen musste, um unter dem Nähmaschinen-Arm durch zu kommen...
Dann noch Krepppapier kräuseln - also Falten und übernähen - ich würde nächstes Mal lieber Tüll nehmen (war aber nur in trostlosem weiß im Haus - das wollt ich dann doch nicht) und am Karton festnähen (einfach!!!). Zuletzt Tüte kleben, was mit `nem guten Alleskleber einfach geht.
Trocknen lassen. Fertig!
Da ich das Ganze in einer Nachtschicht (23-1 Uhr) im Anschluss an einen Arbeitsabend gemacht habe, gibt es kein einziges Arbeits-Abschnitts-Foto.


Der Zwerg hat sich gefreut wie Bolle. Mich zum Dank umarmt und wieder zuhause angekommen die leere Tüte nochmal in die Hand genommen und gründlich die Bilder bestaunt.
Mutter-Herz lacht. Nachtschicht hat sich gelohnt.

Die Tüte geht zum Creadienstag
als Gruß für alle Mamas, die ihre Kinder zum ersten Mal zur Kita bringen.

Alles Liebe
Eure Anna 

Sonntag, 24. August 2014

Stadt // Land // Sound


Mein persönliches Berlin klingt nach Baustelle. Klischee-Berlin-Sound. Sogar samstags.
Dazu kommt das Krakelen meines Zwergs und die Nähmaschine bzw. das leise Klappern der Tasten meines Laptops.

Berlin ist groß. Ich bin seit 5 Jahren Berlinerin und lebe seit 5 Jahren in der gleichen Wohnung im Prenzlauer Berg.
Hier klingt es nach Auto, nach Straßenbahn und alle 10 Minuten je nach Windrichtung leise oder lauter nach Flugzeug. Ab und zu klingt es nach Polizei oder Krankenwagen. Nach Kirchenglocken. An guten Tagen hört man richtig begabte Starßenmusiker. An weniger guten Tagen "Oh when the saints"- in der Mini-Blaskapellen-Version.
Es klingt nach Kindern und Eltern, die ihren Laufrad-Rowdies panisch hinterherbrüllen.
Nach Hundegebell.
Diesen Sommer ärgerlich oft nach Regen.
Und neulich nachts, auf dem Heimweg von der Arbeit war es ganz still. Nur zwei Amseln unterhielten sich.
Früher, als Kind, als ich noch auf dem Land wohnte, hab ich das oft gehört. Ich fürchte, es ist an diesem Morgen so aufgefallen, weil es selten ist. Stille. Vogelgezwitscher.



Akustisch fehlt mir das Land.
Am meisten fehlt mir Grillengezirpe! Und die Vögel.

Ich sollte mal wieder raus fahren. Für ein paar Stunden. Bald!
Am liebsten zur Laura!

Habt`s gut, ihr Lieben.
Eure Anna

Freitag, 22. August 2014

Nach-Urlaubs-Freuden

Seit gestern abend wieder zurück - nach Karlsbad folgte Schleswig - muss ich heute mal zeigen, worüber ich mich so freue.
Zu allererst freu ich mich natürlich über einen erholsamen Urlaub gefolgt von einem sehr netten Besuch bei der Familie des Liebsten. Danke für die schöne Zeit, ihr Lieben!




Außerdem freu ich mich ein wenig über die vielen schönen Dinge, die ich bei meinem Lieblings-Skandinaven erstehen konnte.



Und bin ich voller Vorfreude über ein Kleinstmöbelstück, dass ich für wenig Geld in einem Trödel gefunden habe, und dass bald komplett überarbeitet im Kinderzimmer wohnen wird.

Nicht zu Verachten ist auch die Freude über den Kaffee aus der heimischen Kaffeemaschine, den erholsamen Schlaf im eigenen Bett und der Stille vor der großen Waschaktion, die ich in kürze beginnen darf.

In diesem Sinne wünsch ich Euch allen einen fabelhaften Freutag!

Alles Liebe
Eure Anna

Montag, 18. August 2014

Wimpelketten - für die tollsten Leute der Welt

Ich hatte ja bereits hier erwähnt, dass der Zwerg 2 Jahre lang bei den tollsten Leuten der Welt in die Kita gehen durfte.
Da diese Leute nicht nur toll, sondern zudem noch sehr bescheiden sind, mögen die es nicht so gern, wenn um sie zu viel Wirbel gemacht wird. Geschenke sind ihnen (so hatte ich den Eindruck) auch irgendwie unangenehm.
Ich wollte aber trotzdem Danke sagen. Ganz doll Danke sogar. Zu viel Danke für Blumen.

Was persönliches und von Herzen - mit Liebe gemacht - schließlich haben die sich liebevoll um mein Rübchen gekümmert!!!

Also nähen! Was? Irgendwas für die Gruppenräume! Was? Wimpelketten! Gehen immer!



Zwei ganz doll lange für die beiden Räume der Zwergengruppe und vier kleine für die vier anderen Gruppenräume. Ihr könnt Euch vorstellen - ich saß ne Weile...

Nun schmücken sie die ehemalige Kita des Zwergs. Die Erzieherinnen haben sich sehr gefreut.
Und ich bin neugierig, was die große Kita so bringt.
Ab nächsten Montag ist Eingewöhnung.
Ich unterdrücke mein mulmiges Gefühl im Bauch mit - genau - Muffins! ;-)

Wimpelketten verpacken ist übrigens ziemlich frickelig!
Aber ich hab es geschafft.
So sieht das dann aus:


Habt einen schönen Creadienstag!
Eure Anna

Mittwoch, 13. August 2014

Der 12. August - in Karlsbad

Nacht für Nacht ist auf den Straßen Karlsbads ein Mann unterwegs. Sein Ziel ist ein Beet - etwa 100 
Meter von dem Haus entfernt, in dem sich die Wohnung befindet, die wir gerade bewohnen.


Nach dem morgentlichen Kaffee (fälschlicher Weise aus der „Tatínek“-Tasse - was mir allerdings erst Stunden später, als ich die „Maminka“-Tasse in den Händen hielt, klar wurde) und einem ausgiebigem Frühstück ziehen sich alle an bzw. werden unter Protestlauten angezogen und es geht raus - und rauf: zur „Kostel vs. Petra a Pavla“ (die ist gerade großflächig eingerüstet - deshalb ein Ausschnitt)




Die Kinder sind nicht sooooooooo begeistert von der Kirche, in der sie nicht mal rumrennen dürfen, 

dafür aber um so mehr von den „Kugeln“, die hier in unterschiedlichsten Farben an allerlei Sträuchern und Bäumen wachsen.




Nach einem Palatschinken mit Apfelmus (sladké palačinky s jablečným pyré - unaussprechbar!) pennt 

der Zwerg dann friedlich im Buggy ein - was mir einen Abstecher in den hiesigen Kurzwarenladen ermöglicht. Ein Fest!




Mein tägliches Trage-Bild. Ich und Mara, die immer mit muss, aber fast nie im Buggy mitfahren darf...?




Gegen vier (das Zwergenmädchen kann leider nur im Bett gut schlafen, was die Flexibilität ein kleines wenig einschränkt) brechen wir auf Richtung Sokolov - Ziel: die Burg Loket.




Doch „nomen est omen“ und selbst in der Hochsaison schließt die Burg ihre Pforten um 16:30. Wir 

dürfen nicht mehr rein. Grummelgrummel. Die Zwerge stört es wenig. Die haben in der Zwischenzeit schon wieder „Kugeln“ gefunden. Große Freude! 
Wir entscheiden uns für eine Burgumrundung. (Zum Glück trag ich heute mal nicht die blauen Ballerinas sondern schwarze Schnürschuhe - ganz schön steile Treppe)






Kurz Angst bekommen beim Anblick des jungen Mannes. Dann wurde mir aber rasch klar, dass es hier 

so abgelegen ist, dass man nicht befürchten muss, dass all zu oft ein Zug vorbei kommt.




„Guck mal Mama. Ein Krokodil.“




Die Leute auf dem Krokodil haben auch eine Schaufel. Und ich hab mich wieder mal ziemlich zusammenreißen müssen, um nicht laut loszulachen.
Der Zwerg hat aber schon wieder was Tolles entdeckt...




Ziegen. Wieder fünfzehn Minuten helle Begeisterung.




Ich freu mich derweil über die Ziege auf der gegenüber liegenden Flussseite.




Danach gab es ein kleines Bier in einem Wirtshaus, für die Kinder einen Schoko-Muffin, der sich als Schoko-Soufflee herausstellte und eigentlich fast zu schade war für die Kleinen, dann nach hause und Pilzrahm zu den gekauften Hefeklößen kochen und beides zusammen mit einem Salat essen und ab mit den Kröten ins Bett. Da ich dabei gleich mit-eingepennt bin, gibt es mein  12 von 12 erst heute. Urlaub kann so schön sein!

Ein dickes Danke an Frau Kännchen
und Euch alles Liebe

Eure Anna

Donnerstag, 7. August 2014

Endlich ein neuer Rock - wenn auch auf Umwegen

Der war längst mal wieder überfällig. Drum hab ich mir neulich den hellblauen Sternchen-Stoff geschnappt und losgeschnippelt.
Ein wenig kürzer als angegeben. Der soll schließlich nicht in der Taille sitzen, sondern hüftig - steht
mir besser und ab Hüft gemessen wäre er ca. 10 cm zu lang gewesen.
Der Zuschnitt dauerte etwas. Das Raffen auch. Das Nähen ging ratzfatz und schon hielt ich meinen neuen Rock in den Händen, der selbst auf niedrigster Hüft-Position grenzwertig kurz geraten war...
Nicht so richtig geeignet für einen Besuch auf dem Spielplatz... (davon hab ich also gar nicht erst gewagt ein Foto zu machen - war zu nah an "breiter Gürtel")



Also hab ich die obere Hälfte wieder aufgetrennt, eine weitere Bahn Stoff zugeschnitten, minimal
gerafft und angenäht... Gummi rein...


FERTIG! Jetzt aber wirklich. Und ja, ohne die obere Stoffbahn wäre er hübscher. Er würde mir aber weniger gut stehen! Nächstes Mal näh ich ihn einfach genau so, wie Ina ihn sich ausgedacht hat!
Hab mir das Foto noch mal angesehen - der sitzt gar nicht in der Hüfte!!!??? Oder ich mach die
obere Bahn so wie jetzt und die darunter ein wenig länger, damit da auch ne Raffung entsteht?
Mal sehen.
Sicher hingegen ist, dass ich Linda wieder nähen werde.
Weil`s an einem Tag geschafft ist. Und ich Stufenröcke super finde!

Da der Zwerg grad nicht in die Kita geht, und ich Selfies schwierig finde... hab ich meinem Kleinen kurzerhand die Kamera in die Hand gedrückt. Nun ja, da hab ich ihn wohl motorisch überschätzt.
Herausgekommen ist dieses Bild:



Na gut, dann anders:


Ne, auch nicht... - dafür hab ich 4 Hände und einen zusätzlichen Minifuß.
Dann erst hatte ich die Idee, die Spiegelschranktür aufzuklappen, damit ich Bilder machen kann, auf denen ihr nicht meine semi-ordentliche Wohnung sehen müsst, sondern nur mich mit Rock vor freundlichem Hintergrund.


Die vorderste Rockkante ist der schärfste Punkt im Bild, weil die am weitesten ins Bild ragte - hätte
man anders machen können - aber hey, es geht ja auch um den Rock!
Zum Spiegel-Putzen war auch keine Zeit mehr, denn der Zwerg geht wie gesagt gerade nicht in die
Kita und ist entsprechend nicht ganz ausgelastet und überspringt den Mittagsschlaf und ich hatte
nur gute 4 Stunden Schlaf in der letzten Nacht (ich liiiiiiiieeeeebe Concealer!!!)... ach so und wir
fahren morgen für ein paar Tage weg - muss also noch packen.

Der Rock geht jetzt noch rasch zu Rums. Mal sehen, wann wir wieder von einander hören...
Ich versuch mich mal in Entschleunigung...

Happy sewing.
Und alles Liebe
Eure Anna

Sonntag, 3. August 2014

Kunst auf Reisen quer durch Berlin


 
Freund, Kollege, bildender Künster läd heute ein ihn zu besuchen.
Er ist auf Reisen quer durch Berlin und wer ein wenig Zeit hat und Skulpturen eines jungen, aufstrebenden Künstlers sehen will - vielleicht eh einen Streifzug durch Berli plant, auf dem Weg
zum Flohmarkt, Brunch, See noch einen kleinen Umweg machen mag...




Es geht los um 10 am Lustgarten, weiter gegen 11:00 am Savignyplatz, dann ab etwa 12:30 am Winterfeldtplatz vor dem Hauptportal der Kirche. Ihr könnt ihn auch am Brandenburger Tor (14:00) treffen oder an der Neuen Nationalgalerie (15:00). Weitere Stationen: Schendelpark, Molecule Man (Fanny-Zobel-Straße), Oberbaumbrücke und zu guter letzt in den Abendstunden der Reuterplatz.

Die Zeiten sind, wie bei einem Bildhauer üblich, in Stein gemeißelt - ne - also - die Skulpturen werden mit dem Auto von A nach B transportiert. Drum kann es sein, dass es ein wenig anders abläuft, als geplant... deshalb ist es ratsam, kurz einen Blick auf f***book zu werfen. Die Seite im Anschluss
gleich noch zu liken, würde den Herrn Künstler sicher freuen.

Ich freu mich schon sehr, werde einer der ersten vier Stationen besuchen und falls ich einen von Euch treffen sollte, um so besser.

Alles Liebe
genießt den Sommer-Sonntag
Eure Anna

Freitag, 1. August 2014

Blaubeer-MuffLN - äh Muffins - für die tollsten Leute der Welt

Die Kinderschürze musste ordentlich eingeweiht werden. Und das Wetter war ja auch ofter mal so lala. Drum konnte man den Zwerg und mich häufiger in voller Bäckermontur und in eine feine Mehlschicht eingehüllt in der Küche stehen sehen.
Und weil frau&kind ja nicht immer und immer ganze Kuchen backen können - wird man ja moppelfett, wenn man ständig einen kompletten Kuchen rumstehen hat - sind gestern zum wiederholten Mal diese leckeren Blaubeer-MuffLNs entstanden.


Sie durften mich und meine Jungs auch zur gestrigen Kita-Party begleiten.
Der Abschiedsparty für die "Großen" - also für meinen Zwerg und eine ganze Reihe seiner Kumpels, die ab heute nicht mehr in die kleine Kita gehen und ab Montag oder ein wenig später (so wie im Fall meines Zwergs) in die große Kita gehen werden.
Genauer genommen in verschieden Kitas. Was doof und traurig ist und aufregend und toll zugleich.

Mich nimmt der Kita-Wechsel irgendwie ganz schön mit.
Ja, der Zwerg kann inzwischen sprechen und mir erzählen, wenn ihm was nicht passt.
Aber die kleine Kita (eine für Kids bis 3) hatte den Vorteil, der nie wieder kommt. Ich kannte ALLE. Fast jedes Kind mit Namen, deren Eltern vom Sehen und alle Erzieher. Das war großartig! Das hat es mir unfassbar leicht gemacht, den Zwerg da fünf mal die Woche abzusetzen. Das Vertrauen zu den Erziehern ist riesig und gewachsen und ich tue mir echt schwer, diese Sicherheit loszulassen und meinen Kleinen fremden Menschen anzuvertrauen.
Loslassen!
Durchatmen!
Dankbar sein für die großartigen zwei Jahre!
Muffin essen!




Ach so - das Rezept - also - das ist stark inspiriert von hier - allerdings hab ich das Frosting weggelassen, weil sie auch ohne ganz großartig schmecken und die Zwerge weniger rumsauen. Und weil ich Tassen-Rezepte anstrengend finde - hier noch mal mit Gramm-Angaben.

Zutaten für 12 Muffins:

380g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Natron
1 Prise Salz
140g weiche Butter
180g Zucker
3 Eier
150g Schmand
Vanillezucker oder gemahlene Vanille
etwa 300g Heidelbeeren
außerdem:
Zimtzucker zum drüber streuen vor (!) dem Backen

Und so geht`s:
Ofen auf 200° (180° Umluft) vorheizen.
Trockene Zutaten mischen.
Butter und Zucker doll verrühren, Vanille und ein Ei nach dem anderen zugeben.
Anschließend den Schmand danach die Mehlmischung unterrühren - peu a peu und nich so viel rühren. Zuletzt die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.
Schnellstmöglich in die mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform verfrachten, mit dem Zimtzucker bestreuen und ab in den Ofen für etwa 20 Minuten.

Ich finde sie echt lecker - hatte aber kleinere Schwierigkeiten den Teig (ziemlich fest - geht besser auf mit weniger Flüssigkeit) in die Papierförmchen zu bekommen. Werde beim nächsten Mal etwas Milch zugeben.

Ach, falls Euch das jetzt von der Menge her viel vorkommt. Ja! Stimmt. Ich will große Muffins haben! (Was trotz aller Bemühungen meinerseits nur so leidlich klappt - unser Backofen gibt langsam den Geist auf - grummelgrummlegrummel - weshalb die Zeitangabe 20 Minuten auch ein Schätzwert ist, weil meiner lääääääääänger braucht - grummelgrummel)
Ihr könnt auch 1/3 weniger machen. Dann sind sie niedlich, klein und auch lecker!





Und ganz ohne Deko konnte ich dann doch nicht. Drum habe es als Topping Kleeblätter aus weißem Fondant (Befestigung wie hier vorgeschlagen) + Heidelbeeren und Fähnchen.

Blaubeermuffinfreude. Mein Zwerg ist groß-Freude. Wir haben heute frei-Freude.
Ab damit zum Freutag!

Alles Liebe
Eure Anna