Donnerstag, 30. Januar 2014

Maronen-Pasta

Und noch ein Pasta-Rezept aus der Vegetarier-Abteilung:
Wieder ganz einfach und schnell gekocht und sehr lecker!


































Zutaten für 4 Personen:
Maronen (aus dem Glas oder aus der Packung - vorgegart und geschält)
1 Becher Sahne
Pfeffer, Salz
2 Zehen Knoblauch
1-2 Rosmarinzweige
Olivenöl

Die Maronen grob hacken, den Knoblauch fein und beides bei kleiner Hitze in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Sahne zugeben, pfeffern und salzen und reduzieren lassen. Einen Teil der Maronen kleinstampfen, dann den Rosmarin zugeben und kurz aufkochen lassen.
Mit Pasta servieren.

Lecker!

Ich wünsche Euch eine entspanntes und gesundes Wochenende und verabschiede mich in eine Mini-Blog-Pause.
Ich melde mich hier wieder, wenn ich das (vorläufige) Ende der Bauarbeiten zu Feiern habe.
Bald!
Hoffentlich!

Alles Liebe
Eure Anna

Freitag, 24. Januar 2014

Foto-Effekt

Sehr liebevoll hat die Juli eine Foto-App vorgestellt, mit der man Bilder übereinander legen kann.
"Schöner Effekt" hab ich mir gedacht. "Will ich auch" hab ich mir gedacht. Dann kam ganz am
Ende die traurige Info für alle Nicht-iphone-Nutzer, dass das leider eine iphone-only-App ist.
"Doof" hab ich mir gedacht.
Dann kam mir eine Idee:














































Hab Powerpoint geöffnet, 2 Bilder hochgeladen, das Hintergrundbild hab ich gelassen, wie es ist,
das Vordergrundbild hab ich transparent gemacht.
Klappt ganz prima und mit mehr Übung als ich es hatte, dauert es auch sicher nicht besonders
lang. Dann hab ich mir die Bilder von Juli noch mal angesehen und festgestellt, das mein Bild
blasser ist. "Schon wieder blöd" hab ich mir gedacht. Dann hab ich das Bild mit Photoshop geöffnet
und ein wenig an der Farbe rumgeschraubt.














































Jetzt leuchtet es leicht kitschig, aber das war ja auch Ziel der Übung.
Nun wird der versierte Photoshop-User sagen: "Na, wenn du Photoshop hast, warum nicht gleich
alles in Photoshop machen?" Ganz einfach: weil es jetzt jeder der auf seiner Kiste das 08/15
Microsoft Paket drauf hat und irgend eine Foto-Bearbeitungs-Programm das nachmachen kann.
Ist doch logisch.
Deshalb schreib ich hier jetzt auch nichts davon, dass mein Verhältnis zu Photoshop eher gespalten
ist und ich es eventuell erst nach Stunden auf anderem Wege hinbekommen hätte.
Ne, das schreib ich nicht!

Liebe Grüße
Eure Anna

Und weil ich mich über diese Spielerei so freue, geht dieser Post auch zum Freutag! Jawohl.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Elternglück

Eigentlich hatte ich für heute einen blogfreien Tag vorgesehen. Der Tagesplan sieht statt dessen
vor: Hose für den Zwerg nähen, an einer Tür rumkratzen, noch eine Hose für den Zwerg nähen,
leckeres Essen kochen, Zwerg aus der Kita holen und im Anschluss mit einer Kita-Freundin und
deren Mama durchs Kita-Freundinnen-Kinderzimmer kullern. Dann nach hause gehen, zu Abend
essen und ab inne Falle. So in etwas...












Dann hab ich Colin Falconers Eltern-Test gelesen.
Und dabei Tränen gelacht.

Habt einen schönen Tag.
Ach so, mittwochs mag ich Eltern-Kind-Tests.

Alles Liebe
Eure Anna

Dienstag, 21. Januar 2014

Geburtstagshirt mit Pferd

Es war ein mal vor langer langer Zeit, da wurde die Lene 4 und meine Lieblingsnachbarin wünscht
sich von mir eine Pferde-Applikation.
Also hab ich mich hingesetzt und ein wenig gezeichnet und dann der Nachbarfreundin die Skizze
gezeigt. Sie fand`s gut, das Pferd, blos meine Idee von rosa oder blauem Shirt mit naturalistisch-
farbigem Tier nicht so... wollte lieber bunt - also so richtig bunt und vor allem nicht rosa, und das
Shirt muss (!) blau, aber knall-blau!
Ich bin auch die Lieblingsnachbarin, hab ich also gemacht - ein wenig zähne-knirschend zwar, weil
nicht ganz mein Look, aber hey, was soll`s.












































Bitte fragt mich jetzt nicht, warum das Pferd rosa sein durfte, nicht aber das Shirt - ich hab gefragt,
die Antwort aber nicht verstanden.
Seither warte ich auf eine Gelegenheit, die Pferde-Appli zu machen, aber so wie ich es ursprünglich
vor hatte.
Wie gut dass es  die Louella gibt!








































Das ist es jetzt also - das neue Shirt im Stall. Ab heute in meinem Shop und im Kleiderschrank einer
kleinen, zukünftgen Pferdenärrin. Außerdem geht`s im Galopp zum Creadienstag.
Endlich! Hurra!

Ich freu mich!
Bis bald, Ihr Lieben,

Eure Anna

Sonntag, 19. Januar 2014

Stadt // Land // +


Heute möchten wir Euch herzlich Willkommen heißen zu unserem neuen Projekt „Stadt // Land // +“ !


Wir, das sind Laura von kvik und Anna von tepetua.

Wir haben uns im realen Leben vor ca. 2,5 Jahren hochschwanger in Berlin kennengelernt und von da an immer wieder Zeit zusammen mit den Zwergen verbracht. Irgendwann stellten wir fest, dass wir uns nicht nur real begegnen, sondern auch virtuell. Wir beide bloggen. Eine nette Parallele.

Dann kam aber der Tag an dem Laura die große schöne Stadt verließ und auf´s Land zog. Seit dem hat sich unser Verbundensein mehr auf die virtuelle Ebene verschoben.

Bei einem Telefonat im Herbst stellte Anna dann fest: "Wir leben so unterschiedlich und doch so gleich"... Und so entstand die Idee sich, anstatt bei einem Kaffee in Berlin, zukünftig virtuell über das Stadt-Land-Leben auszutauschen.

Bei „Stadt // Land +“ werden wir einmal im Monat über ein Thema bloggen.

Anna aus Berlin und Laura vom Lande aus. Das Thema ist für beide gleich – Die Ausführung wird ganz persönlich, geprägt von unserer jeweiligen Situation sein.

Wir hoffen, Ihr habt Spaß beim Lesen!

Und los geht’s...


Hallo Ihr Lieben,

ich bin Anna. Ich blogge hier seit Anfang 2013. Außerdem bin ich die Mama vom Zwerg (Jahrgang 2011) und die Frau an der Seite des Liebsten. Ich nähe, schreibe, koche, backe und bastele viel, gern und zunehmend besser. Seit 2009 lebe ich mit dem Liebsten zusammen in Berlin. Meine Stationen davor waren im wesentlichen Bamberg (und Umland) und München.
















Ich lebe gern in Berlin.
In München fand ich es anstrengen, dass man selbst mit Schüttelfrost und Gliederschmerzen top gestylet sein muss, wenn man sich mit letzter Kraft vor die Tür schleppt, um beim Bäcker ein Brot zu kaufen, es sei denn, man mag es, wie ein Freak angestarrt zu werden. In Berlin wüsste ich gar nicht, was ich anstellen müsste, um so viel Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, wie in München in den fünf Minuten S-Bahn-Fahrt von der Hackerbrücke bis zum Hauptbahnhof im oben erwähnten Gesundheitszustand.
Außerdem bekomme ich bei Metallplaketten mit der Aufschrift "Betteln uns Hausieren verboten!" immer leichte Magenschmerzen.

Ok, zugegeben, ich bin manchmal schon mit dem Gedanken beschäftigt, was ich meinem Zwerg antworte, wenn er mich eines Tages fragt, was mit dem Mann los ist und dabei auf einen volltrunkenen Obdachlosen oder einen Junkie zeigt. Aber abgesehen davon, finde ich Berlin großartig.

Ich könnte Euch jetzt wunder was vom kulturellen Angebot der Stadt erzählen oder den hippen Clubs, aber ehrlich gesagt waren meine wilden Jahre schon vorbei, als ich in die Hauptstadt zog und das mit dem kulturellen Angebot stimmt, bleibt aber von mir in den letzten Jahren eher vollkommen ungenutzt.
Das mag daran liegen, dass ich in meinem Leben vor dem Kind Schauspielerin war und ständig abends unterwegs war (Proben, Vorstellung, ...) und es deshalb ganz gut finde, meinen Zwerg ins Bett zu bringen und dann noch ein wenig Zeit für mich zu haben.

Außerdem ist Berlin dank seiner Kieze ein riesiger Verbund von kleinen Dörfern. Zumindest kommt es mir nicht sehr großstädtisch vor, dass ich ständig andere Leute auf der Straße grüße, weil ich sie kenne und die Fleischereifachverkäuferin im Supermarkt sich nach dem Wohlergehen meines Sohns erkundigt.















Das kommt mir allerdings entgegen, da ich mit Bamberg (und Umland) vor allem Umland meinte, genauer gesagt, ein winziges Kaff auf dem flachen Land, in dem 1984 weniger als hundert Einwohner, dafür aber mehr als 300 Kühe lebten. Ich mag es, wenn die Menschen um mich rum keine völligen Fremden sind, weil ich das schon von klein auf so kenne.
Ja, ich lebe gern in der hippsten Stadt Deutschlands, weil sie eigentlich ein Kaff ist.
Nu isses raus!
Nein! Das Kaff wäre unerträglich, wenn es hier nicht so multi-kulti und kreativ, so reich und arm, so elitär und so leger wäre. Das alles macht es möglich, dass hier so viel sein darf.

Deshalb Berlin. Ich will hier nicht mehr weg. Ich schlage gerne Wurzeln.

Und ich freue mich darauf, Euch in den kommenden elf Monaten mit zu nehmen in mein Berlin.

Außerdem freu ich mich darauf, die bezaubernde Laura, mit der ich, solange wir noch beide in der großen Stadt wohnten, nicht ansatzweise genug Zeit verbringen durfte, auf diesem Wege noch besser kennen zu lernen.

Alles Liebe aus Berlin
Eure Anna

Nachwort zur Bildauswahl: 
Als Laura und ich die ersten Ideen entwickelten, was wir gemeinsam in der virtuellen Welt so anstellen könnten, kam auch die Idee eines Backprojekts auf und wurde verworfen/-tagt. Stadt // Land // + sollte es werden. Das dieser erste Post bei uns beiden ein wenig textlastig ausfallen würde, war auch recht schnell klar. Weshalb Laura neulich in einer Mail vorschlug, die Vorstellung von uns und unserem Projekt doch einfach zu backen. Bitte Laura, kannste haben!

Freitag, 17. Januar 2014

Ein guter Freutag

ist das heute. Echt war.
Ich hab gemeinsam mit der Frau Kvik an unserem gemeinsamen Blog-Projekt gefeilt, dann noch
meinen Beitrag zu Short Stories verfasst und veröffentlicht, mehrfach in kleinen Dosen mir Spiritus
bewaffnet an einer Tür herumgeschrubbt und dabei sogar ab und an bemerkt, dass das doofe
Geschrubbe einen Effekt hat und zu guter letzt auch noch eine Kuschel-Frida (ganz ohne Taschen
und so) für den Zwerg genäht.
























Anschließend hab ich den Zwerg aus der Kita geholt, der ganz lieb allein gespielt hat, so dass ich
ein Mini-Nickerchen machen konnte.
Allerdings ohne Gute-Nacht-Kuss. Denn als ich zum Zwerg sagte "Und vielleicht gibst du mir noch
einen Kuss." antwortete er "Nein, vielleicht?".
Ich freu mich auf ein Wochende mit mehr Zeit für den kleinen und den großen Mann.
Liebe Grüße
Eure Anna

Gute Vorsätze 2014 - Short Stories I

Andrea von Jolijou und Bine von was eigenes wollen beide mehr Schreiben in 2014. Und sie haben gefragt, ob wir nicht mitmachen wollen beim "mehr Schreiben". Da musste ich erst mal Schlucken. Aber warum eigentlich nicht. Als dann die Themen für 2014 veröffentlicht wurden, war ich erneut ein wenig gebremst.
"Gute Vorsätze" - dazu hab ich ja ein eher gespaltenes Verhältnis. Ich hab so was sonst nicht. Zumindest nicht zum Jahreswechsel.


















Warum?

Weil ich Raucher war.
Und viele meiner Freunde waren auch Raucher.
Und viele dieser Raucher nahmen sich zum Jahreswechsel, und damit meine ich zu jedem Jahreswechsel, vor, mit dem Rauchen aufzuhören. Und zwar zum ersten Januar des neuen Jahres. Und nachdem ich jetzt auch schon den ein oder anderen ersten Januar hinter mir habe und, ich gestehe, auch den ein oder anderen verkaterten ersten Januar und (erneutes Geständnis) auch den ein oder anderen verkaterten nicht-ersten Januar, kann ich mit großer Gewissheit sagen:
Es gibt bessere Tage, um ein solches Projekt zu starten, als einen Tag, an dem einem ein mittel-großer Kater im Nacken klemmt.
So zündeten sich dann auch am ersten Januar, von sich bereits zu Jahresanfang enttäuscht, eine nicht zu verachtende Anzahl der hoffnungsvollen Ex-Raucher des Silvesterabends wieder einen Glimmstängel an und taten anschließend so, als wäre nichts gewesen.
Die restlichen Ritter der Nichtrauchrunde quälten sich durch den ersten Januar, mieden für Tage Orte und Konstellationen in denen Alkohol konsumiert werden könnte, um dann aus dem absoluten Nichts - so ungefähr nach drei Wochen - urplötzlich und völlig unverhofft einzuknicken und sich von mir eine Zigarette zu erbetteln. Und dann bei nächster Gelegenheit noch eine und noch eine und immer so weiter.
Da sie aber seit ersten Januar Nichtraucher waren, kauften sie sich völlig logischer Weise keine eigenen Zigaretten. Nichtraucher haben keine Zigaretten. Wozu auch.
Das hatte dann für einige Wochen den Effekt, dass mein Zigaretten-Kauf-Verhalten sich drastisch veränderte: Mein Zigarettenverbrauch schnellte in die Höhe wie eine der Silvesterraketen, in deren Lichterschein meine lieben Freunde auf ihr neues Dasein als Nichtraucher angestoßen hatten. Auch bestes Zureden meinerseits konnte die frischgebackenen Nichtraucher nicht davon überzeugen, dass, und davon bin ich zutiefst überzeugt, sich "Nichtraucher sein" nicht etwas durch den Besitz oder vielmehr den Nicht-Besitz von Zigaretten definiert, sondern ausschließlich durch "nicht rauchen".
Spätestens nach drei Monaten ging das Trauerspiel dann in seinen letzten Akt. Ein kurzes Ringen mit sich selbst und der Canossagang zum Automaten und alle, und damit meine ich wirklich alle, waren wieder Raucher.
Bis zum nächsten Jahreswechsel.

Der ein oder andere mag nun begreifen, was mir die Idee des "guten Vorsätze-Machens" verleidet hat.

Nichts desto trotz haben ich es dieses Jahr gewagt und mir ein paar Dinge für 2014 vorgenommen. Es sind kleine Dinge. Viel kleinere als die Überwindung einer Sucht. Die Umsetzung der meisten davon wird mir sicher viel Spaß bereiten - und ein Teil davon, der der meinen Blog berührt, Euch vielleicht auch.

Ich bin gespannt was 2014 bringen mag.
- ich hoffe, mir und Euch vorallem Gutes.
 
Eure Anna


Nachtrag: Aufgehört mit dem Rauchen habe ich genau zwei mal. Zum ersten Mal 2001 für etwa sechs Wochen - meinem damaligen Freund zuliebe - es aber nicht durchgehalten und zum zweiten Mal am 26.12.2009 - dem Liebsten und mir zuliebe. Seither bin ich rauchfrei unterwegs uns sehr glücklich damit.

Mittwoch, 15. Januar 2014

better than chocolate

naja, zumindest beinahe, ist die Botschaft, die gestern zufällig ihren Weg zu mir fand.
Und das nur, weil der Supermarkt, den ich regelmäßig ansteuere, nach einer Woche immer noch
keine Hoisin-Sauce im Regal hat. So musste ich notgedrungen den Umweg über den Asia-Laden
machen, der unter uns gesagt ja eh die bessere Sauce verkauft...
Als Dank für den Einkaufen hat mit der Verkäufer einen Glückskeks geschenkt, den ich noch vor
Ort geöffnet habe:










Danke liebes Universum. Der kommt gerahmt an die Wand!
Zusammen mit meinem All-time-Glückskeks-Lieblingsspruch:












Das ist Poesie.

Deshalb mag ich am heutigen Mittwoch den Asia-Laden in der Wichertstraße.
Und das Hoisin-Hähnchen-Gemüse-Essen, das es heute Abend gibt.

Alles Liebe
(ich geh dann mal Türen schrubben)
Eure Anna

Dienstag, 14. Januar 2014

Sortier-Box-Upcycling

Die liebe Mama vom Liebsten hat mit vor einiger Zeit eine Pappkladde zum Sortieren von
Papieren geschenkt.


























Die Fächer hatte ich umgedreht und sie mit beschriftetem Kreppband beklebt und gut war`s -
also erst mal. Denn so richtig lange kann ich nicht leben mit Sachen, die ich ständig sehe, die
aber hässlich sind. Und mal ganz unter uns ist das ja wohl der einzig zutreffende Begriff für
dieses graue Biest...


























Eines schönen Abends hab ich es dann nicht mehr ausgehalten.
Also hab ich Aufkleber gedruckt, gelbe Klebepunkte und selbstklebende Folie zur Hand genommen
und ein wenig Schnipp-Schnapp später sah das Biestchen dann so aus:



























Jetzt kann ich sie viel besser leiden.
Weil`s gebraucht und gebastelt ist, geht die Box (schon wieder `ne Box) an den Upcycling Dienstag
und den Creadienstag.

Liebste Grüße
aus der immer ordentlicher und hübscher werdenden Bude in Berlin
Eure Anna

Montag, 13. Januar 2014

Ich will ja nicht rumheulen

ABER:
Wir haben am Wochenende, mal abgesehen von einem Abendessen bei Freunden, nix in Punkto
Entspannung, Familie oder Freizeit gemacht sondern vor allem mal Türen gestrichen (siehe
12 von 12). Jetzt hat sich gerade herausgestellt, dass unsere Türen und Türstöcke gewachst
waren, weshalb der Lack nicht hält. Ergo muss er komplett wieder runter und danach müssen
alle Türen und auch die Türstöcke mit Benzin geschrubbt werden. Das wirft uns locker um eine
Woche zurück. Ich könnte ...





















Sollte jetzt beim ein oder anderen Leser Mitgefühl aufkommen: meinen Jungs und ich freuen uns
über jedes Lieblings-Schokoladen-WAS-AUCH-IMMER-Rezept als Mail oder im Kommentarfeld.
Wir können jedes verfügbare Endorphin gebrauchen.

Alles Liebe
Eure Anna

Sonntag, 12. Januar 2014

Der erste 12. in 2014

und Frau Kännchen ist wieder in Sammellaune.
Na dann mal los:
9:30
Mein Zwerg weckt mich "Frère Jacque" singend und auf mir rumkletternd.
Ich bin verzückt ob des Gesangs und vor allem, weil es gestern ein wenig spät wurde und ich ganz
offensichtlich ausschlafen durfte.


















 Zum Dank erst mal eine Runde gepuzzlet. Und Bilderlotto! Und "andereser Mauspuzzle"!


































Dann aufgestanden, das Schmuddel-Maler-Zeug angezogen und mich über die schönen Tulpen
gefreut, die mir eine Freundin geschenkt hat - aus Mitleid wegen der Dauerbaustelle...



































Gegrübelt, wogegen ich die weißen Kissenbezüge austauschen soll. Zu keinem Ergebnis gekommen.






































Tür gestrichen.






































Das Zwerglein wollte auch malen.


































Spülmaschine aus und gleich wieder eingeräumt.






































Tür gestrichen.






































Mich gefreut, weil der Zwerg seine Fingerpuppen mit der Briobahn fahren ließ.
"Tuff tuff tuff die Eise`bahn..."



































Rührei auf Hühnerteller. Lecker!






































Der Abwechselung halber mal `ne Tür gestrichen.




































Baum nackig gemacht (und mich über die unpraktischen Verpackungen der Kugeln... geärgert).
Da muss ich mir noch was ausdenken! Mich dabei enorm gefreut, weil er nicht nadelt.






































Der Zwerg hat in der Weihnachtskiste die Ostereier entdeckt und will jetzt Ostern haben.
Deshalb gleich 5 mal in Folge die gleichen 10 Mini-Bücher im Wohnzimmer versteckt und ihn
suchen lassen. Ein großer Spaß.

Gleich gibt`s noch Fischstäbchenabendessen und wir machen vielleicht noch was verrücktes und streichen ein-zwei Türen. Sieht nicht aus wie ein typischer Sonntag... naja.
Uns ging`s trotzdem gut.

Alles Liebe
Eure Anna


Donnerstag, 9. Januar 2014

Ganz schön grau

ist es draußen. Richtiges Schmuddelwetter.
Passend dazu sammelt Nic heute Fotos.
Zunächst befürchtete ich, dass ich raus gehen muss.
Dann hatte ich eine Idee.
Drum bekommt ihr heute von mit eins meiner absoluten Lieblingsfotos.

Ich hab`s vor Jahren mit meinem Handy geschossen. Keine 20 Meter von meiner damaligen
Wohnung entfernt. Im Frühling verschwindet es hinter Efeu und so hatte ich es lange nicht
bemerkt.
Beauty is where you find it.

Alles Liebe
Eure Anna

Dienstag, 7. Januar 2014

DIY - Mini-Bücher-Box



























Mein erstes richtiges DIY - ich bin ein wenig aufgeregt!
















Erst mal den Karton zuschneiden.
Er sollte an der Vorderseite 5 cm hoch sein, hinten 11,5 cm. Anschließend mit Hilfe des Lineals und des Stifts auf beiden Seitenwänden eine Linie ziehen, die den jeweils höchsten Punkt der Vorder- und Rückseite verbindest. Entlang dieser Linien schneiden.

Als nächstes wird das Mittelkreuz hergestellt.
Dafür am Boden des Kartons an beiden Seitenwänden die Mitte ausmessen und mit einem Punkt markieren. Von diesem Punkt ausgehend wagerecht eine Linie nach oben ziehen.
Die Linie abmessen und den 2. Pappstreifen entsprechend zuschneiden.
Auf den 1. Pappstreifen die Höhe der Vorderseite und die Höhe der Rückseite aufzeichnen, beide Punkte mit einer Linie verbinden und entlang dieser Linie schneiden.
Den 1. Pappstreifen nun genau mittig von unten ca. 2,5 cm einschneiden, den 2. Pappstreifen 2,5 cm von oben. Jetzt beide Streifen ineinander stecken. Das Mittelkreuz ist jetzt fertig und kann in den Karton eingesetzt werden.














Jetzt wird gekleistert - also erst mal den Kleister anrühren - gern dickflüssiger als es in der Anleitung der Packung steht. Schicht für Schicht wird die komplette Box jetzt verstärkt. Besonders wichtig dabei sind die Übergänge zwischen dem Mittelkreuz und dem Karton und die Kanten des Kartons. (Ich habe im ersten Schritt mit Zeitungspapier alles verstärkt, die Box über Nacht trocknen lassen und im zweiten Schritt mit Druckerpapier gearbeitet, um eine weiße Oberfläche zu erhalten.)


























Zuletzt die obere (bunte) Schicht der Servietten ablösen und entsprechend der Flächen der Box zuschneiden. Die einzelnen Schichten werden dann mit Klarlack und einem (nicht haarenden!) Pinsel vorsichtig aufgetragen und mit einer dünnen Schicht lackversigelt. Dafür erst die Fläche dünn mit Lack bestreichen, die Serviettenschicht möglichst passgenau auflegen und mit einer dünnen Schicht Klarlack überziehen. (Das bedarf etwas Übung. Ich habe, weil ich ahnte, dass des komplizierter wird, die Bodenteile doppelt zugeschnitten und tatsächlich auch zwei der Zusatzteile gebraucht).

Das Ganze wieder trocknen lassen und dann ist die Box einsatzbereit.
















Was ich gelernt habe:
- Der Zwerg braucht eine 2. Box. Es sind soooooo viele Bücher!
- Die preisgünstigen Servietten aus der Drogerie färben nicht ab, die teureren aus dem Schnick-Schnack-Kinderladen geben, wenn man zu viel Lack benutzt, ihre Farbe an die Umwelt ab.

Was ich noch sagen wollte:
Der Pappkarton kam irgendwie ins Haus, die Pappstreifen ebenfalls. Das Druckerpapier war bereits einseitig bedruckt und Zeitung ist irgendwie immer Recycling weshalb dieser Post auch an den Upcycling Dienstag und natürlich an den Creadienstag geht.

Alles Liebe
Eure Anna

Samstag, 4. Januar 2014

Kürbis-Lasagne

gab`s zum Geburtstag meiner Mama gestern. Ich hatte den Auftrag, leckeres Essen für`s Buffet zu kochen. Na gern doch! Sowas lass ich mir nicht zwei mal sagen.
Unter anderem gab es Kürbislasagne - und die hätte ich Euch ja am liebsten schon beim letzten 12 von 12 gezeigt, aber da war`s dunkel und ... naja, ihr kennt das sicher.
Aber jetzt:























Zutaten für 4 Personen:
700g Hokaido Kürbis
1 Schalotte
Olivenöl
Salz
Cayennepfeffer
1 TL Zimt
Thymian, am besten frisch und Stängelweise, alternativ 3 TL
1 große Dose Tomaten, zerstückelt
120 ml Brühe
25 g Butter
25 g Mehl
300 ml Milch
geriebene Muskatnuss
c. 150g geriebener Käse (kann Bergkäse sein oder Parmesan)
Lasagneblätter

Den Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und klein schneiden (Würfel, Scheibchen, wie es beliebt) und in etwas Olivenöl andünsten. Die Schalotte klein schneiden und zum Kürbis geben. Mit Salz, Cayennepfeffer und Zimt würzen. Brühe und Dosentomaten zugeben und den Thymian unterrühren. Die Sauce sollte jetzt je nach Kürbis-Stückgröße 5-10 Minuten köcheln.

Butter auslassen, Mehl einrühren, dann Milch zugeben, dabei rühren, damit es nicht klumpt und unter Rühren aufkochen lassen. (Ich muss gestehen, dass ich mich nicht erinnern kann, wann ich mich bei einer Bechamel zuletzt an die Mengenangaben im Rezept gehalten habe... ich finde, es geht auch so und was die Mengen betrifft, meine wird immer zu fest, dann gieße ich Flüssigkeit nach und am Ende ist es lecker und trotz viel mehr Flüssigkeit als im Rezept fast zu wenig Sauce...) Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen.
Kürbis-Tomaten-Sauce abschmecken (einziger Haken an einer Lasagne: man bekommt das Salz da im Nachhinein nicht mehr rein - also ordentlich salzen).

Jetzt in eine rechteckige Form schichten und zwar: Lasagneblätter - Kürbissauche - Lasagneblätter - Bechamel (eventuell ein wenig Käse drüber streuen) - Lasagneblätter...
Im Idealfall schließt eine Bechamelschicht die Lasagne ab, auf die ordentlich geriebener Käse verstreut wird. (Ich habe mir angewöhnt, die obere Lasagneblätter-Schicht vor dem Verlegen in heißem Wasser einzuweichen, dann stehen keine Ecken raus, die beim Backen hart werden).

Die Lasagne kommt jetzt für 30-35 Minuten in den Ofen ( vorgeheizt bei 200° oder Umluft 180° Grad) und sollte anschließend vor dem Anschneiden 5 Minuten stehen.

Guten Appetit!
Eure Anna

Mittwoch, 1. Januar 2014

2014 ist da

und ich bin nicht verkatert. Kein bißchen. Und dabei steht man doch als Mutter eines 2-Jährigen
immer im Verdacht unausgeschlafen zu sein. Nix da.
Schon der dritte 1. Januar in Folge, an dem ich morgens aufwache und Bäume ausreißen könnt.
Klingt das jetzt langweilig?
Egal!
Ich find`s super.






































Vor allem, weil der Zwerg gerade mit der Oma spielt und ich gaaaanz viel Zeit habe für die erste
Verbesserung meines Blogs.
Ok, ich hab gestern schon ein wenig vorgearbeitet...
Hier jetzt also Verbesserung Nummer 1:
Das Rezept-Register
Zugegeben, das Layout könnte noch ein wenig eleganter und Fotos wären auch möglich, aber
nachdem ich selbst bei mir inzwischen mehrmals nachgelesen habe, wie ich das eigentlich gemacht
habe und dann immer erstmal mit Blättern in der Rubrik Rezepte beschäftigt war, konnte das nicht
so weiter gehen!
Außerdem ist mir beim Erstellen des Registers aufgefallen, dass da noch einige Buchstaben ohne
Rezept stehen. Neuer Vorsatz: Ich koch mich durch`s Alphabet! - damit das Register hübscher
aussieht - das klingt jetzt irgendwie doof, wenn es so geschrieben steht. Wird aber trotzdem so
gemacht. Ich steh zu meinen Schrullen.

Jetzt gibt es erst mal Eier mit Speck (als spätes Mittagessen) und dann beginnt der Spiele-Marathon
mit dem Zwerg: zwölf mal "Mein erster Obstgarten" in Folge, wobei wir Großen versuchen, das Obst
in den Korb zu würfeln und der Zwerg, weil er die Spielfigur niedlich findet, so oft es geht den Raben
zu würfeln, zu verlieren und möglichst viel Obst dem Raben zuzuschanzen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch
Familienfrieden, Rührei und einen schönen ersten Tag im neuen Jahr.
Eure Anna