Sonntag, 24. August 2014

Stadt // Land // Sound


Mein persönliches Berlin klingt nach Baustelle. Klischee-Berlin-Sound. Sogar samstags.
Dazu kommt das Krakelen meines Zwergs und die Nähmaschine bzw. das leise Klappern der Tasten meines Laptops.

Berlin ist groß. Ich bin seit 5 Jahren Berlinerin und lebe seit 5 Jahren in der gleichen Wohnung im Prenzlauer Berg.
Hier klingt es nach Auto, nach Straßenbahn und alle 10 Minuten je nach Windrichtung leise oder lauter nach Flugzeug. Ab und zu klingt es nach Polizei oder Krankenwagen. Nach Kirchenglocken. An guten Tagen hört man richtig begabte Starßenmusiker. An weniger guten Tagen "Oh when the saints"- in der Mini-Blaskapellen-Version.
Es klingt nach Kindern und Eltern, die ihren Laufrad-Rowdies panisch hinterherbrüllen.
Nach Hundegebell.
Diesen Sommer ärgerlich oft nach Regen.
Und neulich nachts, auf dem Heimweg von der Arbeit war es ganz still. Nur zwei Amseln unterhielten sich.
Früher, als Kind, als ich noch auf dem Land wohnte, hab ich das oft gehört. Ich fürchte, es ist an diesem Morgen so aufgefallen, weil es selten ist. Stille. Vogelgezwitscher.



Akustisch fehlt mir das Land.
Am meisten fehlt mir Grillengezirpe! Und die Vögel.

Ich sollte mal wieder raus fahren. Für ein paar Stunden. Bald!
Am liebsten zur Laura!

Habt`s gut, ihr Lieben.
Eure Anna

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