Mittwoch, 13. August 2014

Der 12. August - in Karlsbad

Nacht für Nacht ist auf den Straßen Karlsbads ein Mann unterwegs. Sein Ziel ist ein Beet - etwa 100 
Meter von dem Haus entfernt, in dem sich die Wohnung befindet, die wir gerade bewohnen.


Nach dem morgentlichen Kaffee (fälschlicher Weise aus der „Tatínek“-Tasse - was mir allerdings erst Stunden später, als ich die „Maminka“-Tasse in den Händen hielt, klar wurde) und einem ausgiebigem Frühstück ziehen sich alle an bzw. werden unter Protestlauten angezogen und es geht raus - und rauf: zur „Kostel vs. Petra a Pavla“ (die ist gerade großflächig eingerüstet - deshalb ein Ausschnitt)




Die Kinder sind nicht sooooooooo begeistert von der Kirche, in der sie nicht mal rumrennen dürfen, 

dafür aber um so mehr von den „Kugeln“, die hier in unterschiedlichsten Farben an allerlei Sträuchern und Bäumen wachsen.




Nach einem Palatschinken mit Apfelmus (sladké palačinky s jablečným pyré - unaussprechbar!) pennt 

der Zwerg dann friedlich im Buggy ein - was mir einen Abstecher in den hiesigen Kurzwarenladen ermöglicht. Ein Fest!




Mein tägliches Trage-Bild. Ich und Mara, die immer mit muss, aber fast nie im Buggy mitfahren darf...?




Gegen vier (das Zwergenmädchen kann leider nur im Bett gut schlafen, was die Flexibilität ein kleines wenig einschränkt) brechen wir auf Richtung Sokolov - Ziel: die Burg Loket.




Doch „nomen est omen“ und selbst in der Hochsaison schließt die Burg ihre Pforten um 16:30. Wir 

dürfen nicht mehr rein. Grummelgrummel. Die Zwerge stört es wenig. Die haben in der Zwischenzeit schon wieder „Kugeln“ gefunden. Große Freude! 
Wir entscheiden uns für eine Burgumrundung. (Zum Glück trag ich heute mal nicht die blauen Ballerinas sondern schwarze Schnürschuhe - ganz schön steile Treppe)






Kurz Angst bekommen beim Anblick des jungen Mannes. Dann wurde mir aber rasch klar, dass es hier 

so abgelegen ist, dass man nicht befürchten muss, dass all zu oft ein Zug vorbei kommt.




„Guck mal Mama. Ein Krokodil.“




Die Leute auf dem Krokodil haben auch eine Schaufel. Und ich hab mich wieder mal ziemlich zusammenreißen müssen, um nicht laut loszulachen.
Der Zwerg hat aber schon wieder was Tolles entdeckt...




Ziegen. Wieder fünfzehn Minuten helle Begeisterung.




Ich freu mich derweil über die Ziege auf der gegenüber liegenden Flussseite.




Danach gab es ein kleines Bier in einem Wirtshaus, für die Kinder einen Schoko-Muffin, der sich als Schoko-Soufflee herausstellte und eigentlich fast zu schade war für die Kleinen, dann nach hause und Pilzrahm zu den gekauften Hefeklößen kochen und beides zusammen mit einem Salat essen und ab mit den Kröten ins Bett. Da ich dabei gleich mit-eingepennt bin, gibt es mein  12 von 12 erst heute. Urlaub kann so schön sein!

Ein dickes Danke an Frau Kännchen
und Euch alles Liebe

Eure Anna

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