Sonntag, 23. März 2014

Stadt // Land // Frühling

Heute wollen wir zur der Reihe Stadt // Land // + wieder ein neues Thema hinzufügen:
Den Frühling! 
Und wie jeden Monat schreibt hierzu Laura vom Leben auf dem Lande und Anna aus der Stadt...
                                   

Schon klar, das gilt nicht für alle Städte Deutschlands was ich hier schreibe. Aber ich lebe nun mal in Berlin und in Berlin läuft das jede Jahr in etwa so ab:
Ende Oktober (in einem guten Herbst - andernfalls Anfang September) zieht der liebe Gott eine große, graue Decke über die Stadt. Im Bestfall schneidet er ab und an 1-3 Löcher rein, um den Ex-Bayern die mittlerweile Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Co. bevölkern unter die Nase zu reiben, welch hohen Preis sie dafür bezahlen, aus dem sonnigen Süden ins hippe Berlin gezogen zu sein.
























Dieses schicke Grau-in-Grau bleibt einem in der Regel mit einigen wenigen Unterbrechungen bis Ende März erhalten. Zusätzlich regnet es zwei mal pro Woche sowohl vor- als auch nachmittags mäßig bis stark bei eisigem Wind aus sibirischer Richtung.

Ja, ich übertreibe, aber wirklich nur ein wenig.
Und ja, der letzte Winter war erstaunlich sonnig, mild und alles in allem wirklich ganz gut zu haben. Und ja, auch wir in Berlin hatten zehn Tage Frühling - so richtig - mit Sonne, blauem Himmel und Blümchen...













Nur leider hat genau an dem Tag, an dem ich für Euch eine bezaubernde "Frühling in Berlin- Fotoserie" schießen wollte mit Motiven wie: "im Vordergrund Blumen und in der Ferne der Fernsehturm" oder dem Prenzlauer Berg Klassiker: "sich mit entkoffeinierter Soja-Latte Macchiato zuprostende Mütter im Straßencafé" mir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn nach dem dritten "Ich fasse es nicht, blauer Himmel"-Foto verabschiedete sich mein Knipsi. Und noch bevor ich mir einen Neu-Knipsi besorgen konnte - naja, ihr habt es ja gesehen... Deshalb: Statt Frühlings-Fotos aus der Hauptstadt heute:
Anna backt sich den Frühing

Aprikosen-Kuchen mit Schmad-Guss und Blümchen

























Zutaten:

Für den Boden (Rührteig):
100g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
80g weiche Butter
200g Mehl
1/4 TL gemahlene Bourbon Vanille (alternativ weniger Zucker und dafür Vanillezucker)
1/2 Pck. Backpulver
etwas Milch

1 große Dose Aprikosen

Für den Guss:
150g Schmand
100g Sahne
2 Eier
75g Zucker
1/2 TL gemahlene Bourbon Vanille
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 EL Zitronensaft
1 TL Stärke

Die Aprikosen abtropfen lassen. Die Bodenzutaten zu einem Rührteig verarbeiten und den Teig in eine vorgefettete Form geben. Die Aprikosenhälften dicht an dicht darauf verteilen. Und ab damit in den Ofen - 175° Grad/Umluft (oder vorgeheizt 200°Grad Ober-/Unterhitze) für etwa 20-25 Minuten. Alle Zutaten für den Guss vermischen und vorsichtig über den Kuchen geben. Weitere 30 Minuten backen.

Blümchen basteln - wie hier beschrieben - und aufstecken.

















Nachtrag

Am Dienstag schrieb ich die kritischen Worte über das Hauptstadt-Wetter.
















Am Donnerstag wurde es plötzlich wieder wonnig warm und sonnig und deshalb muss ich jetzt - versöhnt mit dem Frühlingswetter - wenn auch nur für eineinhalb Tage - sagen:
Das Wetter ist hier wirklich manchmal oft ganz schön furchtbar. Schaffen es aber drei Sonnen- strahlen durch die graue Wolkendecke oder, wie am Donnerstag und Freitag der Fall, scheint plötzlich sogar die Sonne, und mag es auch noch so kalt sein (was nicht mal der Fall war) kriecht ganz Berlin au den Löchern und sitzt auf Mauervorsprüngen in Straßencafés und auf Wiesen - Hauptsache draußen.
Und das ist dann wirklich schön.

Alles Liebe
und nich zynisch werden - auch wenn`s regnet
Eure Anna

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