Freitag, 28. Juni 2013

Der heutige Freutag


ist ein trauriger Freutag, denn heute müssen wir uns von unserem Urlaubsdomizil verabschieden und wieder zurück nach Berlin fliegen.

Allerdings bin ich grad primär gerührt. Heute auf dem Weg zum Frühstücks-Baguette-kaufen seh ich auf den Kiesweg et voilà:













Wenn das mal kein Grund zur Freude ist! Und ein schöneres Abschiedsgeschenk hätte ich mir wirklich nicht wünschen können.
Côte d`Azur, wir kommen wieder!

Und bei allem "Der schöne Urlaub ist vorbei-Abschiedsschmerz" - ich freu mich auf unser Zuhause, unser Bett, auf die Blumen in den Balkonkästen (falls sie diesmal Nachbars Pflege überlebt haben), die beiden Beete vor unserem Haus blühen sicher wie verrückt und der Zwerg ist immer ganz selig, wenn er seinen Rundgang durch unsere Wohnung beendet hat und anfängt, sein Spielsachen zu begrüßen (und sie alle, aber auch wirklich ALLE aus den Regalen zu räumen).

Und ich hab meine Nähmaschine ein wenig vermisst - auf die freu ich mich sehr!

Also doch ein Freutag!

Alles Liebe
Eure Anna


Und mehr Freutags-Bilder und -Geschichten gibt es hier.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Biwyfi - Nummer 11: Fernweh


Also wenn`s nach mir ginge, könnte ich noch bleiben, aber 2 Wochen Cannes sind wie im Flug vergangen und morgen geht es wieder heim.



Ich hab in den 2 Wochen ganz viel Zeit mit meinen beiden Jungs verbracht, war faul, hab schön gekocht, gut gegessen und außer ab und an mal einen Blog-Beitrag zu verfassen hab ich nichts Arbeits-Ähnliches gemacht.
Des weiteren habe ich meine rudimentären Französischkenntnisse reaktiviert und die französische Sprache, die die Muttersprache meines Liebsten und die Vatersprache meines Zwergs ist, wieder ausreichend geschunden...
Wir sind ein wenig rumgegurkt, haben uns Land und Leute angesehen, ordentlich am Strand rumgelungert und ein wenig bei der Verwandtschaft auf der Terasse gefaulenzt. Der Zwerg kann jetzt ein paar neue französische Worte und auch ein paar deutsche (wegen der neuen Umgebung).
Ich hab natürlich Fotos gemacht - na klar.
Und ich bin für meine Verhältnisse ziemlich braun geworden. Bloß wird das leider wieder keiner sehen, weil ich im Vergleich zum gesamten Rest der Welt de facto nicht - aber auch wirklich gar nicht braun werde - also nicht für`s normale menschliche Auge sichtbar - aber egal.

Ein wenig traurig bin ich, dass der Urlaub schon wieder vorbei ist, aber ich freu mich auch auf das Gesicht vom Zwerg, wenn er nach 2-wöchiger Abwesenheit die Wohnung inspiziert (jedes mal ein Highlight!) und auf all die schönen Sachen, die wir im Juli auf dem Plan haben.

Und das Tolle an Urlaub im Juni ist: In Berlin war es wieder fies-heiß (35° Grad - nix für mich!) und wir waren bei netten 28° Grad in Südfrankreich und wenn wir nach hause kommen, geht der Sommer ja erst los! Also noch ganz viel kühles Bier auf der Picknickdecke und Grillen im Park und Spielplatz-Abhängen - ich würd` es nicht Heimweh nennen, aber ja, ich freu mich auf zu hause - doch ehrlich! Das wird gut! Und der nächste Urlaub kommt bestimmt!

Alles Liebe
Eure Anna


Mehr Ferneweh-schwangere Bilder gibt es bei Nic.


Mittwoch, 26. Juni 2013

Mittwochs mag ich...

Boeuf Bourguignon.

Denn neulich hab ich mal wieder was auf Vorrat gekocht. Für so Tage, an denen das Wetter zu schön ist und das Kind zu sehr im Spielplatzsand eingegraben, um zeitig nach hause zu gehen und etwas zu kochen... also heute!

Hackfleischsoße sag es gerade eben erst... also ein Goulasch! Weil ich keine Lust hatte, immer das gleiche zu machen, hab ich mal in einem alten französischen Kochbuch geblättert, auf der Suche nach Goulasch und Rotwein und Pilzen - mit `nem leisen Stimmchen im Kopf, dass das dann wohl Boeuf Bourguignon heißt.

























Ich hab dann auch ein Rezept gefunden und mich - naja, eher nicht dran gehalten - wie so oft... aber immerhin gelesen.

Was ich gekocht habe, ist Folgendes:

Zutaten für 4 Personen:

1 kg Rindfleisch, in Stücke geschnitten
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
200 g Speck
500 g Champignons
4 Karotten
2 EL Tomatenmark
Mehl
etwas Olivenöl 
Bouquet garni* aus:
- 2 Lorbeerblättern
- 1-2 Rosmarinzweigen
- 1-2 Thymianzweigen
- 2-3 Wacholderbeeren
(im Rezept stand auch was von 2 Nelken - hatte ich aber nicht zur Hand)
500 ml Rotwein
1/2 Liter Brühe (oder Fond)
Salz
Pfeffer

(Bitte nicht erschrecken, weil die Zutatenliste so lang ist! Ist halb so wild!)























Los geht`s mit dem Speck: würfeln (muss gar nicht so fein sein) und den Schalotten: auch grob würfeln. Den Knoblauch hacken und die Champignons halbieren, 4teln oder ganz lassen - je nach Größe, Lust und Laune.
Jetzt den Speck in in einem großen Topf in etwas Öl auslassen (ich nehme bei Rinderschmorge- richten immer den Schnellkochtopf - das klappt prima und verkürzt die Kochzeit von 2-3 Stunden auf 45 Minuten). Anschließend die Schalotten zugeben, sobald die goldbraun sind, Knoblauch und Pilze in den Topf geben und kurz anbraten - dann mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben.
Nun zum Fleisch: das wird gewürfelt und von fiesen Sehnen befreit. Dann kann es mit etwas zusätzlichem Öl portionsweise von allen Seiten kräftig angebraten werden (danach wieder aus dem Topf nehmen, damit die nächste Portion reinpasst). Wenn das gesammte Fleisch angebraten ist, das Tomatenmark kurz anrösten, das Fleisch zugeben, mit etwas Mehl bestäuben und unter Rühren braun rösten.
Anschließend mit Rotwein ablöschen und die Brühe und das Bouquet garni zugeben.
Auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel ca. Stunden köcheln lassen oder für ca. 20-25 Minuten im Schnellkochtopf garen.
In der Zwischenzeit die Karotten schälen und in kleine oder größere Stücke schneiden.
Jetzt Karottenstücke zugeben und mitgaren, bis das Fleisch auf Gabeldruck zerfällt und die Karotten fast auf dem Punkt sind. Dann noch die Speck-Pilz-Mischung unterrühren und kurz mitköcheln, mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Bouquet garnie entfernen.
Bei uns gibt es dazu Pasta.

Guten Appetit!
Eure Anna


* Ich hatte luxuriöser Weise frischen Lorbeer zur Hand und hab ein Röllchen gebunden - sonst nehm ich einen Teebeutel für losen Tee, fülle die Kräuter rein und binde den Beutel zu. Lässt sich nach dem Kochen prima entfernen.

Die Idee zu Mmi (Mittwochs mag ich) hatte die liebe Vanessa - mehr MMis gibt es bei Frollein Pfau.

Sonntag, 23. Juni 2013

lovely rose - color me happy


Finde was Rosanes im Leben einer Mutter eines kleinen Jungen.
Das ist ja mal wieder `ne Aufgabe.
Wäre irgendwie auch einfacher zu lösen gewesen, wenn ich mir ab und an mal wieder Schnittblumen auf den Tisch stellen würde, aber die jetzt nur zu kaufen, damit ich ein Foto machen kann - neeeee!
Rosa!
Ja, doch, neulich, als mein Sohnemann auf dem Spielplatz eifrig das Sandspielzeug eines kleinen Mädchens aus dem fremden Kinderwaagen raus- und in unseren reinräumte - aber da hatte ich grad die Kamera nicht griffbereit und musste außerdem diesen versuchten Diebstahl unterbinden ;-)

Und dann gestern auf der Fête de la Musique - wir schlendern über einen kleinen Markt und mein Liebster sagt plötzlich: "Wolltest Du nicht ein Foto von was Rosanem machen?" und zeigt nach oben:




















Der Zwerg, wie im Wahn: "Gatze! Gatze! Ase! Wau! Gatze! Gatze! Gatze!..."





Nach kurzer Rücksprache mit dem Liebsten ist klar: Weder er noch ich haben je einen fliegenden Luftballon von unseren Eltern bekommen und haben das beide unbeschadet überstanden und der Zwerg ist schon ziemlich müde und noch recht klein und wir vertagen eine solche Anschaffung...


















Und dann kommt Jean, unser Held des Tages ins Spiel - er, ein erwachsener Mann, der in einem Restaurant mit Freunden sitzt, hat eine Katze, ganz und gar rosa - und er schenkt sie unserem Zwerg!

Ich hab mein Kind selten so strahlen sehen! Und er war der King auf dem Platz - alle Mädchen, sogar die großen, wollten mit ihm spielen.
Er hat gequietscht, getanzt, versucht zu hüpfen (das ist das, was wir wippen nennen), ist krakelend vor Freude um einen Baum rumgerannt...

(Die Fotos von den rennenden Kindern und der wehenden Katze sind leider alle unscharf... - macht aber nix! - stellt Euch einfach Kinderlachen vor und warm und ein vor Freude hüpfendes Mutterherz.)


Ich wünsch Euch allen einen Jean!
Eure Anna




Freitag, 21. Juni 2013

Spaghetti Carbonara - so wie sie mein Liebster für uns kocht

Neulich, als ich arbeiten war und mein Liebster kochen durfte für den Zwerg überlegte er, was schnell und einfach zu kochen und vor allem lecker ist und nur Dinge beinhaltet, die der Zwerg auch mag.

Diese fantastische Carbonara-Kreation kam dabei raus:





Zutaten für 2 Personen (und 1 gefräßigen Zwerg):
300 g Spaghetti
150-200 g Speck
1 Schalotte
1 Tasse Erbsen (falls TK, aufgetaut)
2 Eier
200 ml Sahne
60 g Parmesan
Basilikum
Pfeffer
Salz
 
Pasta kochen.
Speck würfeln und auslassen. Schalotte kleinschneiden und zugeben. Die Erbsen zugeben und kurz mitbraten / wenn der Speck gebräunt und die Schalottenstückchen goldbraun-glasig sind, ist`s gut. Die Eier mit der Sahne verquirlen, den Parmesan reiben und untermengen. Anschließend mit Pfeffer und Salz würzen.
Basilikumblätter entweder kleinschneiden und unterrühren oder gemeinsam mit den anderen Zutaten im Mixer pürieren (dann kann man sich das Parmesan-Reiben und Eierquirlen ebenfalls sparen = gute Lösung für "Grünzeug-Hass-Phase", die sich bei unserem Zwerg aktuell auf Kräuter und Salatblätter beschränkt).
Die fertigen Nudeln abgießen und im noch waren Topf zuerst mit der Speck- anschließend mit der Eiermischung vermengen.


Wenn das mal kein Grund zur Freude ist! Leckeres Essen ohne selbst in der Küche zu stehen und glücklich-sattes Kind obendrein.


Euch einen schönen Freutag
und
Guten Appetit!
Eure Anna

Donnerstag, 20. Juni 2013

Biwyfi - Nr. 10: Regenbogenfarben





Für Alle, die sich jetzt fragen, was das nun wieder ist:
Die untere Hälfte vom Zwerg fotografiert durch eine Krabbelraupe im Garten seiner Kita.
Und ein famoser Zufallstreffe! Denn erst beim Ansehen der Fotos zuhause wurde mir klar, dass ich ganz nebenbei und ohne es zu bemerken ein Foto für Biwyfi gemacht habe.

Treibt`s bunt!
Eure Anna


Nachtrag:

Das Kind ist gut für ganz schön viel Regenbogen. Den gab`s heute noch dazu:


Mittwoch, 19. Juni 2013

Vanille-Sekt-Creme auf Beerenspiegel


Es ist heiß! Endlich! Und wir hatten gestern liebe Gäste zum Abendessen.

























Wie jedes Mal freu ich mich wie Bolle endlich mal wieder so richtig aufkochen zu dürfen, um direkt im Anschluss an der Dessert-Frage zu scheitern.
Das mag daran liegen, dass wir selten so richtig leichte Küche auftischen, wenn Gäste kommen. Es ist eher so, dass wir uns dann freuen, einen Anlass zu haben, Braten oder Rouladen oder, oder zu machen. Eher selten gibt es gedünsteten Fisch mit Reis und gedünstetem Gemüse. - Was eigentlich ja auch ziemlich lecker ist... - naja, nächstes Mal!

Nach einem eher deftigem Hauptgang möchte ich dann aber lieber kein Dessert haben, dass mich restlich erschlägt. Und einen Obstsalat - naja, wollen wir dann meistens auch nicht machen und irgendwie gibt es dann echt oft Sorbet...

Aber heute nicht!
Denn haute ist mir das wahnsinnig leckere Dessert eingefallen, dass wir an Weihnachten vor drei Jahren gemacht haben!
Und das geht ratz-fatz und nach Oliven + Brot und unserer heißgeliebten Paella passt das sicher noch rein!


Und so funktioniert`s:

Zutaten für 4 Personen (wenn sie keine totalen Naschkatzen sind - sonst lieber gleich mehr machen!):
3 Blatt weiße Gelatine
100 ml Sekt
3 Eigelb
50g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker (am besten den echten - das ist geschmacklich und optisch viel hübscher)
200 ml Sahne

Die Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen. Anschließend troftend-nass in 4 EL Sekt bei geringer Hitze einrühren.
Die Sahne steif schlagen, die Eigelbe mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Den restlichen Sekt langsam unter die Sekt-Gelatine-Mischung rühren (die sollte jetzt kalt sein). Als nächstes die Eiermischung löffelweise unterziehen und zuletzt die Sahne unterheben. Das Ganze entweder in kleine Förmchen verteilt oder in einer großen Schüssel für 6 Stunden in den Kühlschrank.
Anschließend stürzen oder Nocken ausstechen.
Dazu braucht es noch etwas Säure - idealer Weise ein Himbeer- oder Erdbeer-Spiegel.


(Vor einiger Zeit hab ich die Creme auch mal ohne Alkohol gemacht. Ich hab statt dessen einfach etwas weniger Zucker und Wasser statt Sekt genommen und etwas Säure zugegeben - hat wunderbar funktioniert und auch sehr lecker geschmeckt!)


Guten Appetit !
Eure Anna

Montag, 17. Juni 2013

Park am Gleisdreieck

Neulich war mein Liebster mal über Wochenende weg - feiern mit den Jungs - muss auch mal sein!
Ich hab`s mir mit den Zwerg so richtig nett gemacht:
Ohne Kochen oder Putzen, dafür mit vielen lieben Leuten.



























So landete ich mit befreundetem Paar + Kind zur Parkeröffnung auf diesem schönen Fleckchen Erde.

Auch wenn dass so ausieht, es hat nicht geregnet und wir saßen in lang in der Hängematte und haben unseren Zwergen beim Steinchensortieren zugesehen. Sehr entspannend.



Außerdem gab`s einen kleien Rundgang durch die dortige Gartenanlagen...



Und danach ein Käffchen bei der EULE und eine Bratwurst an einem Grillstand (was besonders die Zwerge überaus erfreute).





Nicht geschafft haben wir einen Besuch auf dem super Spielplatz (zu viel Zeit mit Steinchen-Sortieren verbracht) und den Skater-Parcour haben wir auch ausgelassen - dafür sind unsere Süßen dann doch etwas zu lütt.


War ein schöner Tag und ist ein schöner Ort.
Wir kommen wieder!


Mehr Info zum Park findet Ihr hier.

Alles Liebe
Eure Anna

Donnerstag, 13. Juni 2013

Biwyfi - Nummer 9: Schalfmütze


Schlafmütze - das ist ein so fieses Wort, wenn man, so wie ich zumeist, chronisch übermüdet ist.
Schlafmütze kling so nach langem, entspannten Schlaf in weißem Nachthemd mit Mütze auf dem Kopf, bei offenem Fenster und absoluter Stille. Ich hätte so gern mal wieder eine Mütze voll ungestöhrtem Schlaf!
Schlaf von 22 Uhr bis 7 Uhr und ohne eine einzige Unterbrechung, weil das Lieblingskind hustet, wimmert, laut träumt, der Herzallerliebste schnarcht oder ich einfach aufwache, weil mein Körper nicht mehr auf Durchschlafen gepolt ist. Einfach schlafen.
Statt dessen hab ich einen Brotjob, tepetua, Haushalt, Mann und Kind und wenn ich mal Zeit zum Schlafen habe und das Kind mich lassen würde, schwirrt mir so der Kopf, dass ich nicht schlafen kann.

Im krassen Gegensatz zum Zwerg, der sogar in den unmöglichsten Positionen pennen kann. Letzten Sommer bevorzugt im Kinderwagen kniehend (ja, ehrlich!) und neulich so:

Mit dem Kopf auf dem Fußboden! Unfassbar!

Ich bin neidisch! Und auch dankbar - denn die ausgeschlafene Fassung unseres Zwergs ist deutlich netter als die unausgschlafene Version.


Und ich - naja, ich werde das schon wieder lernen. (Falls das irgendwer bestätigen könnte - ich könnte echt Zuspruch brauchen!)

Und wenn es gar nicht klappen
will, kuschel ich mich entweder an den kleinen schnorchelnden Zwerg oder an seinen Lavendellöwen. Der ist geräuschlos, riecht beruhigend nach Lavendel und ist bei Bedarf als Wärmekissen im Einsatz.

(Aus gegebenem Anlass noch
eine kurze Notiz: Liebe Mama,
liebe Sammy: es ist ein Löwen-
baby, kein Hund, keine Kuh!
- bringt mein armes Kind doch
nicht so durcheinander)

Der Löwe ist ein Geschenk meines Vaters zur Zwergen-Geburt. Er hatte von mir den Auftrag erhalten, eine Wärmflasche zu finden, die ein Stofftier ist - aber bitte nicht so ne Hello-Kitty-Flunder*! Er kam mit dem Löwen an und ich war entzückt. Mit so hoher Stofftier-Ähnlichkeit hatte ich nicht gerechnet. Und mit solchem Wohlgeruch schon mal gar nicht. Ich bin Fan! Und der Löwe ist nicht allein: KLICK

Schlaft schön !
Eure Anna

Mehr Schlafmützen bei luziapimpinella.


*Hello-Kitty-Flunder, die: Als Hello-Kitty-Flunder werden Wärmflaschen bezeichnet, die ein Tier oder eine Comic-Figur zum Vorbild haben, aber deutlich flacher sind, als in der freien Wildbahn üblich. Vorkommen: vornehmlich in Apotheken und Drogeriemärkten.

Dienstag, 11. Juni 2013

Foto-Tasche


Die Spiegelreflex-Kamera meines Liebsten hat den Geist aufgegeben. Ein sehr trauriger Moment und für mein Blogger-Dasein ein kleines Erdbeben.

Übergangsweise hat mir die Lieblingsnachbarin Ihre Kamera geliehen und seit ganz Kurzem knipse ich jetzt mit der Kamera meiner Mutter - die Tolle hat sie mir überlassen, weil Sie sie nicht benutzt - dem Smartphone sei Dank!

Die Kamera meiner Mutter ist klein, leicht und prima zum immer mit rumschleppen, wurde aber ohne Kamera-Tasche übergeben.
Die hab ich mir rasch selbstgeschustert.
Unter Zuhilfenahme einer alten Kinderdecke (Futter) und einer Wachstuch-Tischdecke aus Schweden in Kombination mit meinem Lieblings-Piepmatz-Stoff und einem Magnetverschluss, den ich übrig hatte hab ich binnen weniger als einer Stunde ein kleines Täschchen genäht.

















Und wegen der Tischdecke ist die Kamera sogar gegen die tropfenden Wasserflaschen, die dank meines Zwergs immer in meiner Handtasche rumgeschleppt werden, geschützt.

Hier also meine Foto-Tasche:


















Die Tasche ist also gleichzeitig ein RUMS-Beitrag und ein erster Link zu Nina und Ihrem Upcycling-Projekt und Creadienstag. Sehr effektiv!

Euch allen einen schönen Tag.
Eure Anna


Nachtrag:
Gestern hatte ich kurz Besuch vom Lieblingsnachbarn. Der ist Fotograph versteht was von Kameras und Photoshop und wegen Letzterem waren wir verabredet. Ganz nebenbei drücke ich Ihm die Spiegelreflex in die Hand und frage, ob was zu retten ist... Er bewegt den "An-Schalt-Hebel" schaut durch, drückt den Auslöser, hält mir das Display vor die Nase und sagt: "Einfach fotographieren!"
       Kennt Ihr das auch? Ein störrisches Elektrogerät funktioniert genau dann wieder, wenn der Fachmann/die Fachfrau es berührt? Ich hab das schon mehrfach erlebt. Trotzdem konnte ich es nicht fassen. Da hat das Biest einfach `ne Pause eingelegt und mir dann `ne lange Nase gedreht... (Ich schwöre Euch, die war wirklich hin, hat keinen Mucks mehr gemacht und es lag auch nicht an der Batterie!!!)
Einmal drüber geschlafen und jetzt freu ich mich natüerlich wie Bolle! Hab die Gute beim Produktfotos schießen schon ziemlich vermisst. Das ist einfach was anderes!


Freitag, 7. Juni 2013

Kurztrip nach Indien:

Falls Ihr noch nicht wisst, was Ihr die nächsten Tage kochen wollt. Ich hätte da einen Vorschlag.

Ein
Hähnchen-Kichererbsen-Korma

Dazu noch ein leckeres Mangolassi oder einen erfrischenden Mix aus Mineralwasser, Minze, Eiswürfeln und Holundersirup...



  

Hähnchen-Kichererbsen-Korma 
(auch vegetarisch lecker!)

Zutaten für 6 Personen:
1 Hähnchenbrust (geht auch super ohne)
450g (also eine große Dose) Kichererbsen
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
150g gemahlene Mandeln
1 Dose Kokosmilch
2 daumengroße Stücke Ingwer
Chili (gemahlen oder frich) - nach Geschmack
1 EL neutrales Öl
1 1/2 EL gemahlener Koriander
1 1/2 EL gemahlenerKreuzkümmel
1 EL Zimtpulver
2 EL Garam Masala
Mandelsplitter (nach Geschmack)
1 EL Zucker
Salz
Pfeffer
3-4 Tomaten
1 EL Butter
Reis
1 TL Kurkuma
Rosinen
frische Koriander

Zwiebeln, Knoblauch und gegebenen falls Chili klein hacken, den Ingwer reiben und alles mit den gemahlenen Mandeln mischen.
Das Hähnchen klein schneiden.
Öl in einem Topf erhitzen, Koriander, Kreuzkümmel und Zimt 1-2 Minuten anbraten.
Dann die Häfte davon in eine Pfanne umfüllen und das Hähnchen in der Mischung anbraten.
Die Mandelmischung zu den Gewürzen in den Topf geben, etwas anrösten (rühren!) und mit Kokosmilch ablöschen. Fleisch, Kichererbsen und Garam Masala zugeben, Deckel drauf und bei geringer Hitze 10-20 Minuten köcheln lassen (rühren!).
Tomaten hacken, Mandelsplitter in einer Pfanne anrösten bis sie goldbraun sind.
Butter in einem Topf zerlassen, Reis darin anschwitzen, mit kochendem Wasser ablöschen (Verhältnis 1:2), Kurkuma und Salz zugeben, bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Nach ca. 5 Minuten Rosinen zugeben und weiter köcheln lassen, bis das Wasser weg und der Reis gar ist.
Die Tomaten zum Korma geben, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und kurz gemeinsam kochen lassen.
Die Mandeln unter den fertigen Reis ziehen.
Anschließend das Korma mit dem Reis servieren und mit Korianderblättern bestreuen.

Guten Appetit!
Eure Anna


PS: Das Foto zeigt eine Version ohne Rosinen (mag ja nicht jeder) und mit ganzen Mandeln - aber ich persönlich mag gestiftete Mandeln lieber, denn 1. weniger Arbeit (Mandeln häuten nervt!) und 2. werden die Stifte knuspriger.
PPS: Was ich von diesem Curry gelernt habe: es ist nicht sonderlich fotogen, so braun in braun und ich bin auch nicht die erste, deren Curry die Schokoladenseite nicht zeigen wollte... Seht`s mir nach! Ich versprche auch, mich in Punkto Food-Fotografie fortzubilden.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Beauty is where you find it - Nummer 8:


oder:
der Tag an dem ich einen Regenschirm fotografieren wollte und endlich die Sonne schien.
































ICH FREU MICH JA SO UNFASSBAR! ENDLICH SOWAS WIE SOMMER!






Mehr Bilder mit Schirm, Charme und vielleicht auch Melonen gibt es bei der lieben Nic.

Euch allen wünsche ich SONNE!
Eure Anna

Mein erstes RUMS

... ist einem meiner allerersten Nähprojekte gewidmet:

Dem Globuli- und (inzwischen) Medizin-Täschchen.

In fröhlichem knall-rot mit Tupfen (damit ich es in der Handtasche gut finden kann, was mittlerweile hinfällig ist, weil das Innenfutter meiner Handtasche (neu) inzwischen ebenfalls rot ist - naja, so spielt das Leben!

In dem Täschchen hab ich ein kleines Survival-Sortiment an Globuli, Pflastern, Pinzette, Schmerztablette - was Frau und Kind so brauchen könnten.

Und selbst wenn ich mit Kopfweh danach krame, um `ne Tablette rauszufischen, freut`s mich ein wenig, weil ich das Webband immernoch so lustig finde.































Mehr RUMS gibt`s hier.

Euch allen einen schönen, Kopfschmerz-freien Tag!
Eure Anna


Hier noch ein hübscher Link zu `ner hübschen Seite: lila-lotta

Sonntag, 2. Juni 2013

Eine kleine Pasta-Party

gab`s heute bei uns zuhause.
Ich bin gerade ziemlich vernarrt in die Kombi. Soll heißen, gibt es bei uns grade nahezu wöchentlich. Und das obwohl nicht gerade Kürbis-Saison ist. Aber dank des gut sortierten Bioladens umme Ecke, kein Problem.

Hier also ein weiteres Lieblingsrezept:
(Vorher)


Pasta mit Kürbis-Hackfleisch-Sauce

Zutaten für 4 Personen:
400g Hack (Rind oder Gemischt)
2 EL Olivenöl, falls reines Rinderhack
1 kleiner Hokkaidokürbis
2-4 EL Currypulver
etwas Thymian
1 Messerspitze Chilli
2 große Dosen Tomaten
1 großes Glas Orangensaft
Salz und Pfeffer

Das Hackfleisch scharf anbraten.
Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen und in 1 cm kleine Würfel schneiden.
Wenn das Hackfleisch krümelig ist, Currypulver dazugeben und anrösten bis es duftet, dann die Dosentomaten, den Thymian und Chilli zugeben.
Gerne jetzt auch schon etwas salzen und dann ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Anschließend den Kürbis und den O-Saft zugeben und weitere 10 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen.
Abschmecken und mit Pasta servieren.

Solltet Ihr jetzt gemeinsam mit meinem Zwerg am Tisch sitzen, müsst Ihr jetzt die Kürbisstücke sorgfältig raussortieren oder unauffällig mit einer Gabel zermatschen und unter die Soße rühren! Ich kann mir nicht vorstellen, dass der liebe Kleine in der Kita auch so kompliziert is(s)t...

 (Nachher)




Lasst es Euch schmecken!
Eure Anna