Donnerstag, 30. Mai 2013

Beauty is where you find it - Nummer 7:

 

In meiner Handtasche

an dieser Stelle erst mal ein grooooooooooßes Dankeschön an Nic! Denn heute habe ich dank Ihrer Fotoaufgabe meine Handtasche endlich mal wieder aufgeräumt. Und das war bitter nötig!

Entstanden ist diese kleine Fotoserie:

So sollte es aussehen:




und das wäre der optimale Inhalt:




























Fakt ist aber:
Ich bin Mutter eines 1 3/4-jährigen, permanent verrotzten Bücherwurms und Reiscracker-Krümelmonsters. Sein Kram verstopft zusätzlich zu den alten Einkaufszetteln, den 2-3 zusätzlichen Bleistiften und den unzähligen Krümeln (woher kommen die alle???) und den pro Woche angesammelten geschätzten 70g Spielplatzsand meine Handtasche, lassen sie zu einem beinahe kindsgroßen Monster anschwellen mit dem ich kaum noch durch die U-Bahntür passe.
Deshalb sieht meine Handtasche tatsächlich meistens so (oder schlimmer) aus - und an meine Sachen komm ich gar nicht erst ran:



























Und hat sich eigentlich schon mal einer außer mir gefragt, wie viel Sand an einem durchschnittlichen Donnerstag im Mai insgesamt in Schuhen von Eltern und Kindern, in den Ritzen der Sandeimer, in Sandspielzeugtaschen und Kinderwägen von einem x-beliebigen Spielplatz egal wo in diesem Land entfernt wird?
Ich hab das Gefühl, wenn ich mit meiner kleinen Horde statistischer Durchschnitt bin, müsste ca. jede 3. Woche ein großer LKW mit Sand an jedem Spielplatz halten, um die unfassbaren Mengen weggetragenen Sand wieder aufzufüllen! Bloß seh ich die Lkws nie...???

Mit dieser Denksportaufgabe entlasse ich mich und Euch ins wohlverdiente Wochenende
Liebe Grüße

Euer Anna

Ach so, mehr Fotos - hier!


Nachtrag:
Kennt Ihr diese Situation?:
Sie: "Du, Schatz, könntest Du mir mal XY geben?" Er: "Wo ist denn XY?" Sie: "In meiner Handtasche." Er: stellt kommentarlos und mit leicht verzweifeltem Blick die Handtasche vor ihr ab.

Ich erlebe das regelmäßig. Oft! Sehr oft!
Und ja, meine Tasche ist immer eher voll.
ABER: ich habe festgestellt, dass ich aus der Tasche Dinge ziehen kann, die sich laut meines Liebsten gar nicht in ihr befinden. Ein Phänomen, dass mich schon länger beschäftigt.

Und neulich habe ich herausgefunden, warum das so ist:
Er macht den Fehler mit den Augen zu suchen - und da kann man in einer vollen überfüllten Tasche ja auch nix finden (außer es liegt zufälliger Weise ganz oben, was es NIE tut!)
Ich greife, ohne hinzusehen, einfach in die Tasche und hole raus, was ich suche.


Kommentare:

  1. Es gibt Zeugen, die belegen können, dass das Wort "einfach" hier nicht immer zutrifft. In der Zeit wo sie "einfach" etwas herausholt, hat er in der Zwischenzeit die Spülmaschine geleert, das Wohnzimmer gesaugt, ein Telefonat mit der Schwiegermutter geführt, sich geduscht und rasiert und... und... und... einfach so...
    Zumindest reicht die Zeit dafür, naja..., gefühlt...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hah! Ich schmeiß mich weg!
      Ich warte nur darauf, dass mein Mann mal eine Gegendarstellung verfasst :-)
      So ist das halt manchmal mit Selbstbild und Fremdeinschätzung...
      Viel Spaß beim Ausdiskutieren, liebe Grüße von Petra

      Löschen
  2. Ich sag auch nicht, dass das für jede Frau und jede Handtasche gilt.

    Und das Männer toll sind, ganz viele Sachen können und... und... und... ist mir absolut bewußt.
    Aber bei mir zuhause läuft das recht häufig so ab. Und meine nicht repäsentative Umfrage im Freundeskreis ergab Ähnliches.

    AntwortenLöschen
  3. ja, ja & ja! das kenne ich nur zu gut!

    liebe grüße sendet dir michèle

    AntwortenLöschen