Dienstag, 14. März 2017

Selbstgenähtes zum ersten Geburtstag

Unverhofft kommt oft. Und so haben wir entgegen unserer Erwartung für den Wichtel einen Kitaplatz (und dann sogar noch rechtzeitig den passenden Kitagutschein dazu) in unserer Lieblingskita bekommen. Und zwar nicht erst im August sondern jetzt.
Pünktlich zu seinem ersten Geburtstag wir der kleine Kerl jetzt mit der Eingewöhnung starten. Ich fürchte, es wird nicht ganz so einfach gehen, wie mit dem Zwerg. Und das liegt nicht daran, dass der Zwerg so viel unkomplizierter war, als es sein kleiner Bruder ist. Es liegt an mir.
Ich weiß, das dieser kleine Mann mein letzes Baby sein wird. Und ich war auf August eingestellt. Es fällt mir verflixt schwer, ihn so schnell loszulassen. 
Glücklicher Weise halte ich seine Kita für den nettesten Ort im gesamten Prenzlauer Berg. Sie ist klein und kuschelig, riecht irgendwie gemütlich, ist voller extrem zugewander und freundlicher Erzieherinnen, die sich offensichtlich gut leiden können und ihre Arbeit und die dazugehörigen Kinder echt gern mögen.

Wie sein großer Bruder, hat sich der Wichtel nicht auf ein Stofftier oder Kuscheltuch festgelegt und mag Schnuller so gar nicht. Zusätzlich zu einem solchen Übergangsobjekt - falls vorhanden - bittet die Kita um eine Trinkflasche (check), eine beschriftete Vesperdose (kommt), eine Decke (ist in Planung) und ein Fotobuch, in dem nahestehende Menschen und vertraute Dinge abgebildet sind - ein Stück zu hause für die Kita eben.
Für dieses Fotobuch habe ich am Wochenende eine Hülle genäht. Ich weiß, wie intensiv die Bücher vom Zwerg und seinen Freunden beguckt wurden. Und ich erinnere mich, wie zerfleddert die Bücher nach einer Weile aussahen...

Da steht natürlich nicht wirklich "wichtel" - aber ich komme hier ja bislang gut ohne Klarnamen aus und da wollte ich jetzt keine Ausnahme machen. Weil ich schon mal dabei war und finde, dass das ein wirklich schönes Geschenk ist, hab ich der Wichtel-Krabbelfreundin auch noch eine genäht.

Die Namen habe ich mit Textilfarbe auf Snappap gestempelt. Das hat erfreulich gut geklappt, gefällt mir optisch sehr und ist deutlich weniger zeitaufwändig, als die Namen zu applizieren. Und es macht mir sogar noch mehr Spaß!
Jetzt fehlen noch ein paar hübsche Fotos zum Befüllen - also eins vom Wichtel und mir für die Freundin und etwa 20 von Freunden und Familie für das Wichtelbuch... und das alles bis in 10 Tagen. Nichts leichter als das!

Stoffe Fog Whale Dance und Salt Water School: von Cotton & Steel über Frau Tulpe.
Pünktchenstoff vom Stoffmarkt und der Ele-Stoff von vor Jahren bei Frieda Hain - ich hätte mehr davon kaufen sollen!
Schnitt: selbstgemacht.

Die Buchhüllen schicke ich zu Creadienstag und HOT und mach mich mal wieder ans Werk. Es ist noch soooo viel zu tun!

Alles Liebe,
Anna

Montag, 13. März 2017

12 von 12 l im März 2017

Es ist sechs Uhr früh als der Wichtel mich weckt und stillen will. Da ist nichts Ungewöhnliches dabei - das ist so seine Uhrzeit. Dann schläft er weiter - das macht er immer so, mein liebes Inzwischen-Langschläferbaby. Ungewöhnlich ist, dass ich wach bin. Hellwach. Es ist nachvollziehbar, da ich am Vorabend um halb elf zusammengeklappt bin, aber hat Seltenheitscharakter, den ich bin ausgeschlafen und außer mir ist keiner wach. 


Ich kann mich nur sehr vage erinnern, wann das zuletzt der Fall war. Ich feiere diesen angenehmen Start in den Tag mit einer Tasse Kaffee. Dann mache ich die Waschmaschine an und schneide einen vorgezeichneten Schnitt aus.

Aus dem Nebenzimmer höre ich die Zwergenstimme. Ich gehe "Guten Morgen" sagen und nehme ihn mit ins Schlafzimmer - den Wichtel wecken. (ja, ich weiß, Babys wecken ist eine Sünde und es gibt dafür ein extra fieses Eck in der Hölle, aber glaubt mir, der Zwerg ist danach überglücklich, weil sein kleiner Bruder nur direkt nach dem Aufwachen kuschelig ist und mit ihm schmust und der Wichtel liebt es, beim Aufwachen als erstes seinen großen Bruder zu sehen. Außerdem kann der Zwerg ganz wunderbar wachkitzelküssen. Dem Wichtel gefällt das sehr und für`s Mutterherz ist es sehr gut, die zwei Söhne  so glücklich miteinander zu sehen!

Kaum ist Ausgekuschelt, bekommt der Liebste eine Tasse Milchkaffee ans Bett gebracht. Der Wichtel begleitet Papas Aufwachen mit etwas Musik - bis der Liebste vorsichtig darauf hinweist, dass es erst halb acht und Sonntag ist. Tja, wenn man um sechs Uhr aufsteht, ist das Zeitgefühl perdu!

Es wird gefrühstückt. Heute mit Aufbackbrötchen und -Croissants und Smoothie statt Obstteller, denn der wurde am Vortag eher ignoriert.

Nach dem Frühstück flicke ich eine Zwergenjeans. Seit Monaten produziert der junge Mann in ein Loch nach dem anderen und so langsam begann ich mich dafür zu schämen, wie ich mein Kind in die Kita schicke. Hust.

Der Zwerg kämmt inzwischen seine Mini-Fillys und ich rufe innerlich ein freundliches "Fuck gender!" in die Welt.

Die Nähmaschine und ich, wir hatten uns doll vermisst! Deshalb und weil bald der Wichtelgeburtstag ansteht und somit auch eine Wichtelfreundin 1 wird, werden Fotobücher mit Hüllen versehen. Dazu demnächst mehr.

Der Wichtel vermisst mich und kommt kuscheln.

Gegen zwei schaffen wir es dann doch noch vor die Tür. Es ist kalt! Muss das so?

Wir bringen den Zwerg zu einem Freund und gehen kurz in die Arcaden, um ein Geschenk zu besorgen. Ich möchte den Blumenstand leerkaufen, diszipliniere mich aber gerade noch rechtzeitig. Erst aufräumen. Dann Blumen, Anna!

Spontan wird entschieden, beim Vietnamesen zu essen. Das Essen ist hübsch und lecker, das Licht furchtbar - ich habe heute leider keinen weiteren Food-Content für dich. Dafür gibt es zum Schluss noch ein Bild vom vergnügtesten Wichtel aller Zeiten aus dem Kindercafé. Der kleine Racker war nur unterwegs und hat alles ausprobiert, was ihm in die Finger kam. Er hat versucht eine Leiter hochzuklettern - so nach dem Motto: seit vorgestern komm ich Treppen rauf, was soll da schon groß anders sein. Er hat die unterste Sprosse erfolgreich erklommen (10 cm über dem Boden) - danach wurde es dann doch zu schwierig. Oh, und er ist fünf oder sechs Schritte hinter einem Lauflernwagen hergehechtet. Das geht mir alles ein wenig zu schnell gerade! Ich komme da emotional nicht ganz mit. Aber für den Wichtel freut`s mich natürlich wie verrückt.

Das war er dann auch schon der 12. März. Meine 12 von 12 gehen jetzt gleich zu Frau Kännchen, wo ich, falls der Wichtel mich lässt, kurz noch mal gucken werde, was sonst so los war.

Alles Liebe
Anna

Mittwoch, 8. März 2017

#MeinTagohnemich

Während der Mann unter der Dusche steht, werden beide Söhne gleichzeitig wach. Unbemerkt. Einer wimmert, denn er fühlt sich allein, der ander schreit, denn er fühlt sich sehr verlassen und durstig. Es ist kurz nach sieben und der Mann ist völlig durch, denn der Babysohn weckte ihn im Schnitt alle 90 Minuten. Darauf kommt der Mann gar nicht so gut klar. Die drei wurschteln sich so durch den frühen Morgen - Baby trocken legen, 7000 x "Kind, zieh dich jetzt bitte an." sagen - was man halt so macht. 

Dann wird der Große für 2 Stündchen in die Kita gebracht, der Kleine muss dringen eine Runde schlafen, der Mann endlich mal was essen und mehr Kaffee in sich rein füllen - wegen der durchlöcherten Nacht. Eigentlich müsste er jetzt in die Sprecherkabine und Aufnahmen machen. Uneigentlich muss er wieder zur Kita, denn der Große muss zur U9. Und zwar um 12 Uhr. Und das bedeutet, er verpasst das Mittagessen in der Kita. Und er hat sich schon so auf die leckere Suppe von Jan dem Super-Kita-Koch gefreut. Das Kind wird zur Eile angehalten, besänftigt, ihm wird leckerstes, schokoladenhaltiges Essen versprochen und im Schweinsgalopp verlassen die drei das Kita-Gebäude.

Ein Dognut hält die Stimmung hoch und leicht abgehetzt erreichen alle heil die Arztpraxis. Der Große wird zur Voruntersuchung in ein Nebenzimmer gebracht, der Kleine ausgezogen. Dann wird gelesen, gespielt, untersucht und im Anschluss geimpft. Der Große hat plötzlich fies viel Angst vor Spritzen und braucht Trost und ein paar bestärkende Worte (und die Aussicht auf einen kleinen NinjaGo-Lego-Bausatz). Dann dürfen sich alle wieder anziehen (lassen) und die Praxis Richtung Bäckerei verlassen. Der Große braucht mehr Essen, der Mann auch und vor allem Kaffee. Der Kleine will alles, was der Große hat - logisch.

Das wird nix!
Dann verbringen die drei gefühlte 100 Jahre im Spielwarengeschäft, bis sich der Große mit sich selbst auf ein Lego-Dings einigen konnte. Endlich wieder nach Hause!
Mehr Kaffee! und Lego bauen. Nur Lego und Baby - das ist immer wieder eine unerfreulich anstrengende Kombination. Schokolade!
Der Große will jetzt noch zu einem Freund gebracht werden, der Kleine schlafen. Der Mann müsste eigentlich wirklich dringend eine Aufnahme machen, aber jetzt pennt das Baby schon wieder im Kinderwagen statt im heimischen Bett. Das wird nix!
 
Zuhause angekommen muss das Abendessen vorbereitet werden, damit es dann auch halbwegs rechtzeitig auf dem Tisch steht. Im Bad wartet ein mittlerer Wäscheberg auf`s Gewaschen-werden und der Wäschständer im Wohnzimmer darauf, entleert zu werden. Ups, schon wieder sechs. 
Der Große muss abgeholt werden - vorher noch den Reiskocher anschmeißen. Nicht vergessen!
Unterwegs pennt der Kleine noch mal weg. Mist! Jetzt schläft der garantiert nicht vor halb 11. Das war`s dann mit der Aufnahme für heute!
Gegen sieben steht das Essen auf dem Tisch. Nur 30 Minuten später als geplant. Der Große will lieber Marmeladenbrot. Der Kleine will gefüttert werden. Der Mann kommt nicht so recht zum Essen. Egal. Das Gemüse ist eh verkocht.

Ein letzter Kraftakt: den Großen ins Bett bringen! - ihn in den Schlafanzug quatschen, gleichzeitig den Kleinen wickeln und umziehen - ihn zum Zähne putzen motivieren - und dem Kleinen die Beisser schrubben - und zuletzt eine Geschichte vorlesen. In der Theorie schön. In der Praxis gibt es da das Baby. Und das findet an Büchern bislang genau eine Sache witzig: man kann sie zuklappen. Das kombiniert sich nur mäßig gut mit dem Plan, eine Geschichte vorzulesen, weshalb der Mann erschöpft das Licht löscht, um im Dunkeln eine Geschichte zu erzählen. Der Mann schläft als erstes ein. Der Große dann auch. Nur der Kleine kriecht noch im Halbdunkel herum und sucht nach Legosteinen.


Eine Utopie, 
denn natürlich habe ich als Mutter eines 11-Monatigen, dessen Hauptnahrung immer noch Muttermilch ist und alles andere BEIkost, nicht einfach mal für einen Tag eine Auszeit genommen und meine Familie in den absoluten Ausnamezustand versetzt. Das wäre grausam!

Und ich bin unfassbar froh, Teil dieser Familie zu sein. Ich wurde heute mit Küssen, Lachen und Kaffee durch den (zugegebener Weise sehr müden) Tag getragen. Ich habe getröstet, gefüttert, geholfen und mich gefreut, weil Dinge einfach ohne mein Zutun gelungen sind. Innerhalb dieser Familie erhalte ich meist die Anerkennung, die ich brauche und die mir zusteht. Immerhin.


Ich bin dankbar für die Idee der Gleichberechtigung, die in dem Kopf meines Partners Wurzeln schlagen konnte, weil andere Frauen für sie gekämpft haben. Ich hoffe, meinen Söhnen Gleichberechtigung vorleben zu können. Ich hoffe, dass Gleichberechtigung in allen Köpfen ankommt. Und in allen Gehaltsschecks. 

Einen fröhlichen Frauentag - und Danke an Kaiserinnenreich für die Mühe und die Idee! Ich verlinke noch zu Vanessa, denn Mittwochs mag ich Frauen im Allgemeinen und Mütter im Besonderen.
Hier noch der Link zu allen anderen #MeinTagohnemich-Beiträgen.


Alles Liebe,
Anna

Dienstag, 14. Februar 2017

Ein (zu großes) Fisch-Shirt

Ich hab den Weg zur Nähmaschine gefunden. Kein Kind warf sich mir in den Weg. Alle anderen tausend To-Dos auf meiner Liste haben mal für ne Stunde die Klappe gehalten und nicht laut "Hier! Hi-hier! Driiiingend!" geschrien, sondern sich artig still und leise verhalten, wie sich das für ein anständiges To-Do so gehört.
Und deshalb hielt ich neulich abends freudestrahlend ein fertiges Shirt in den Händen.

Genäht hab ich das Baby-Shirt aus dem kinderleichten Jersey-Näh-Buch von klimperklein. Mit Bündchen und Druckknopf und allem.

Lerneffekt:
Das von mir als Bündchenstoff verwendete alte Shirt ist in Kombination mit dem Fische-Stoff so elastisch, dass ein Baby auch ohne Druckknöpfe an der Schulter locker rein und raus kommt. Die Arbeit spare ich mir im nächsten Versuch.
Ganz verliebt bin ich in den Snappap-Fisch, den ich appliziert habe.

Und der Schnitt scheint recht großzügig auszufallen. Ich habe 1 cm NZ zugeschnitten, aber nur 0,5 NZ vernäht. Das Shirt ist exakt so groß wie eine Größe 86 von H&M. Allerdings habe ich eine 80 zugeschnitten.

Ergo nähe ich das gleiche Shirt morgen noch mal eine Nummer kleiner und ohne Knopfleiste, denn Fisch-Stoff ist noch da, Bündchen-Shirt-Stoff auch. Und es fehlen Shirts in Größe 74/80. Außerdem macht es Spaß, denn das Besondere an diesem Shirt ist: es war mein allererster Versuch mit meiner Overlock. Und es ist Liebe!!!

Schnitt: Baby-Shirt von klimperklein
Stoff: Fish`n`Ships - enemenemeins für lillestoff
Fisch: Snappap

Das Shirt verschicke ich mit Freude an HOT, Creadienstag und Made4Boys - und jetzt bitte Daumen drücken, dass sich nicht wieder etwas zwischen mich und die Nähmaschine wirft!

Alles Liebe
Anna

Montag, 13. Februar 2017

12 von 12 l im Februar 2017

Es ist Sonntag. Es ist der 12.. Frau Kännchen sammelt. Ich knipse. Soweit so gut. Ich darf bis 8:00 Uhr schlafen und fühle mich ziemlich toll als ich wach werde. Das Baby und ich kuscheln ein wenig rum. Es ist in letzter Zeit morgens unglaublich verschmust. Find ich super! Das es mich nachts zwischen 12 und acht nur ein mal geweckt hat, finde ich auch ziemlich gut. Trotzdem will ich irgendwann so dringend Kaffee, dass ich das Baby zu seinem Vater und seinem Bruder ins Kinderzimmer bringe. Dort sind auch alle am rumkuscheln. Passt gut!

Ich raffe mich irgendwann auf und bereite das Frühstück vor. Viel Obst heute.

Dann ist wieder "Schnuffelzeit" und das Wichtelchen kuschelt sich ins Traumland. 

Papa verkrümlet sich unterdessen zu ner Kollegin - E-Casting aufnehmen - was man am Wochenende halt so macht

Nach ner halben Stunde ist der Wichtel wieder am Start und da der Zwerg Lego-bauen will, bekommt das Baby ein paar unverschluckbare Steine zugeteilt. Das hebt die Stimmung aber auch nur für kurze Zeit. Immerhin kommen wir ganz gut vorwärts. 

Das Mittagessen wurde unfotografiert verschlungen. Die ersten Gnocchi für`s Baby - mag es ganz gern. Gibt es wieder!
So gestärkt versucht sich der kleine Mann im Stehen. Es wackelt noch ein wenig, aber der große Bruder hilft. Der Wichtel ist sichtlich stolz, dass es das jetzt halbwegs hinbekommt. Hachtz!

Nach drei Stunden Lego mit 2 Kindern sehr unterschiedlichen Alters, sieht es im Wohnzimmer bunt aus. Ordung wird überbewertet! 

Mama-Zeit aber nicht. Drum verkrümele ich mich kurz mal an meinen Näh-Tisch nachdem Papa wieder da ist. Erst wird gestempelt, 

dann genäht. Unnötig zu sagen, dass ich gleich los muss, um mir weiße Snappap zu besorgen, oder?!

Anschließend kommt noch der liebe Nachbar vorbei und macht alberne Knutsche-Fotos von uns. Die werden für die Einladung gebraucht, die wir nächste Woche endlich mal verschicken sollten! Sonst wird das alle ganz schön knapp...

Ich bereite das Abendessen vor.

Dann wird gegessen:

Burger! Hurra! Der Zwerg wird ins Bett gebracht. Das geht seit neuestem total schnell und einfach. Damit wir Großen uns so ganz ohne Kinderbespaßung nicht zu einsam fühlen, bleibt der Wichtel allerdings in letzter Zeit gern mal bis halb elf auf. So auch heute. Weshalb die Bearbeitung der Bilder und das Schreiben meines Blogposts auch bis heute warten musste. 

Und ich werd mir und dem baby jetzt mal Mittagessen machen. Ich glaube, ich mach Gnocchi!

Alles Liebe
Anna

Sonntag, 22. Januar 2017

Wochenende in Bildern l 21./ 22. Jan 2017

Die Frau Mierau sammelt wie jedes Wochenende fleißig Bilder von Familien-Wochenenden - jedes Wochenende will es nicht so recht in unseren Familien-Alltag reinpassen. Diesmal ging`s ganz gut. Ok, ein oder zwei Bilder sind etwas verwackelt. Ich bin trotzdem happy. War ein schönes Wochenende und ich und meine Jungs haben das toll gewuppt!

SAMSTAG:
Der Tag beginnt. Der Mann deckt den Frühstückstisch und "dekoriert" einen Obstteller.

Ich geh mit dem Tragebaby letzte Besorgungen machen, um mich für ein Wochenende allein mit zwei Kindern zu wappnen.

Der Mann übergibt mir den Zwerg. Wir brauchen knapp hundert Jahre, um ein Geburtstags-Geschenk für seinen Kita-Freund auszusuchen. Dann trotten wir nach hause. Der Zwerg findet es fies, dass er nichts geschenkt bekommt. Um die Laune zu heben, lasse ich ihn den, ohne raffinierten Zucker gebackenen Schoko-Kuchen, verzieren. Ich habe mich nur kurz vom Baby ablenken lassen und schon bereut, zu einer Kuchenhälfte mit zusätzlichen Glitzer-Streuseln ja gesagt zu haben. Anfängerfehler! Nun ja - Knusper-Kuchen.

Der Wichtel in Anbetungs-Haltung - wie eigentlich immer, wenn sein toller, großer Bruder zugegen ist. Zu süß!

Der Zwerg Tip-Kickt rum. Ich Tip-Kicke mit. Na, wer verliert? Genau! Ich! Und wie!

Spontan ergibt sich ein Spielplatz-Date zum Kinder lüften.

Das nehmen wir kurzer Hand noch mit nach hause. Dort wird das Zimmer mit Playmobil-Welten verschönt. Fast fünf Jahre Altersunterschied - aber bereits ein gemeinsames Hobby.

Kuck-kuck - der Wichtel ist weg. Das neue Lieblingsspiel - wahlweise auch mit vor`s Gesicht gehaltenem Tuch, T-Shirt oder was halt gerade so greifbar ist.


SONNTAG:

Zwerg baut Playmobil. Wichtel wünscht sich Beachtung. Ein Dilemma.

Frühstück, wenn Mama den Tisch deckt. Ja, ich mag`s bunt!

Er krabbelt! Und wird dafür gefeiert.

Danach wird der Zwerg von einem Freund abgeholt und der Wichtel bricht erschöpft zusammen. Den restlichen Tag verbringen wir mit Spazieren, Kaffee-Trinken und ein wenig Räumen. Der Wichtel ist unausgeglichen - da synapst es wieder im kleinen Kopf. Dann muss das so! Er ist anhänglich. Weinerlich. Findet es sicher auch etwas öde ohne den großen Bruder! Um kurz nach fünf kommt der Mann nach hause. Für eine Party-Nacht sieht er recht brauchbar aus. Er betüddelt den Wichtel, holt dann den Zwerg ab und wir essen.
Jetzt schlafen die lieben Kleinen und morgen beginnt eine anstrengende Woche für uns alle.
Drum sag ich jetzt Gute Nacht.
Mehr Wochenenden in Bildern gibt es hier.

Alles Liebe
Anna

Dienstag, 17. Januar 2017

Vom Nachtlicht zur Lightbox l Mini-DIY

So wie ich das aktuell einschätze, dürfte ich eine der letzten drei bloggenden Bewohnerinnen dieses Landes sein, die immer noch keine Lightbox ihr eigen nennen darf. Woran das liegt? Ich habe den starken Eindruck, dass ich dem Weihnachtsmann erneut nicht vermitteln konnte, wozu sowas gut ist. Kann ich ihm auch nicht verübeln. Das mit der Lightbox scheint eher ein Frauen-Ding zu sein.
Aber Not macht bekanntlich erfinderisch. Und jeder, der das knallorange Nachtlicht der Firma reer sein Eigen nennt und nicht völlig vernarrt in die Farbe orange ist, wird die Verwendung des Wortes Not verstehen.
Ich bin stolze Besitzerin eines solchen Leuchte-Kästchens in fröhlichem leuchtend-orange (jede Warnweste würde vor Neid erblassen) und konnte mich gerade noch so beherrschen, die beigelegte Motiv-Folie zu verwenden. Statt dessen habe ich ein wenig Zeit am Rechner und im Kopie-Shop verbracht und mir ein paar eigene Folien angefertigt.

Bei Nacht sieht man das Orange dann auch nicht und das Nachtlicht zeigt seine wahren Qualitäten.

Das Ganze ist wirklich keine Zauberei und fix gemacht. Schriftzüge aus Folie drucken und in der passenden Größe ausschneiden - das klappt ganz einfach dank der mitgelieferten motivlosen Folie zum selbstbemalen.

Wenn sich die Firma reer dazu durchringen könnte, statt orange, rosa oder blau einfach weiße Nachtlichter zu produzieren, sage ich einen Umsatzanstieg vorher! Denn formschön, genau richtig hell (zumindest für nächtliches Stillen oder Nasentropfen-Suchen) und handlich (12,0 cm x 3,5 cm x 10,0 cm) ist es ja. Und mit rund 5 € ist dieses Nachtlicht jetzt auch nicht unbedingt eine kostspielige Anschaffung. Mal ganz ehrlich, gäbe es weiße Gehäuse - ich hätte mehr als eins!

Was es mit diesem seltsamen "Ratzefisch" auf sich hat? Nur eine Wortschöpfung meinerseits. Ich erfinde ja gerne Worte - und ab und an, ganz ganz selten - ist was dabei, was dem Liebsten auch gefällt. In diesem Fall hat es geklappt und so machen wir hier anstelle eines Schläfchens "Ratzefisch und Freunde".

Meine Mini-Lightbox verlinke ich mit HOT und Creadienstag.
Sicherheitshalber sei noch erwähnt, dass dies kein gesponsorter Post ist.
Und falls Mitarbeiter der Firma reer das hier lesen: Bitte bitte in weiß!!! Oder schwarz. Zur Not auch grau. Ich glaube, das würde der ein oder anderen Mutter eine Freude bereiten!

Alles Liebe
Anna