Montag, 12. Juni 2017

12 von 12 l im Juni 2017

Mein lieber Scholli. Ein Monat rum und nicht gebloggt. Und dabei hatte ich sogar Reminder im Kalender. Ich wollte über ein Kleid schreiben, dass dann aber nicht fertig geworden ist, über ein T-Shirt, dass ich aber nicht mal anständig fotografiert habe, bevor ich es verschenkt habe und Karten, die ich drucken lies, aber noch nicht zum fotografieren kam. Aber egal wie turbulent es hier auch sein mag, der 12. ist mir heilig. Der wird nicht ausgelassen!
Morgens gegen 7 Uhr auf unserem Badezimmer-Fussboden:

Wir bereiten uns auf unseren alljährlichen Hofflohmarkt vor und haben gestern spontan das Kinderzimmer entrümpelt - nun ja - ein wenig zumindest.
Alle schlafen noch und ich kann in Ruhe Kaffee trinken und ein wenig Sachen von A nach B tragen. Auf unserem Küchentisch bemerke ich im Vorbeigehen die seltsam-hübsche Kombi aus gepflückten Blumen, Zierjasmin, einer Ostheimer-Kuh und einer Melone. 

Es gibt übrigens einen ziemlich guten Grund für die Stille hier und auf Instagram. Also mal abgesehen von meinem turbulenten Leben mit zwei Kindern. Dieser Grund befindet sich seit Samstag abend als temporary Tattoo knapp unterhalb meines linken Schlüsselbeins:

Am 1. Juli ist es so weit. Der Liebste und ich heiraten. Und weil wir das erst vor knapp 9Monaten entschieden haben um uns dann erst mal drei weitere Monate mit anderen Dingen zu befassen, ist hier noch ganz schön viel zu tun in den nächsten drei Wochen.
Und trotzdem will die Wäsche gewaschen werden. Nun zumindest hab ich Hilfe.

Beim Verlassen der Wohnung mal wieder der Gedanke, ob ich die wohl noch in die Erde kriege, bevor sie vertrocknen...

Montag-Morgen-und-ich-hab-ein-heulendes-Kleinkind-in-der-Kita-abgegeben-Gesicht und dann seh ich auf dem Heimweg auch noch ein lebloses Vogelküken auf dem Gehweg liegen. Manno!

Zuhause finde ich einen Crêpe vom Vortag. Das in Kombination mit mehr Kaffee hebt die Laune wieder. Der darunter befindliche Einkaufszettel kann das auch nicht verderben. Und nein, viel schöner kann ich nicht schreiben. #fürmehrrealitätüberhaupt

Ich räume noch ein wenig mehr Dinge von A nach B. Dann hab ich ein Date mit Adriane. Ich schaffe es zwar nicht täglich, aber die 30 Tage (30 Days of Yoga) werd ich diesmal voll machen. (Beim letzten Versuch durchkreuzte ein Bänderriss meine Pläne.)

Wieder glücklich vereint. Der Wichtel mach das ganz toll in der Kita. Da der erste Versuch so gar nicht gut ging, machen wir gaaaanz behutsam und langsam. Die Kita ist großartig und die Erzieherin ganz lieb und ich weiß, es wird ihm dort gut gefallen, wenn er sich erst mal ganz und gar sicher ist, dass Mama immer wieder kommt. 

Gemeinsam fahren wir nach Mitte und bringen mein Brautkleid zur Schneiderin. Es ist ein ziemlich furchtbares Gefühl, das Kleid, dass du dann endlich kurz vor knapp gefunden hast in den Händen einer Fremden zu lassen und zu wissen, dass sie eine Schere nimmt und etwas davon abschneidet! Ich weiß nämlich wie es lang aussieht. Lang geht aber nicht. Und ich hab nur eine vage Idee, wie es gekürzt aussieht. Aber was muss das muss!

Jetzt noch den Großeinkauf erledingen und beten, dass der Kinderwagen nicht unter der Last zusammen bricht.

Während der Wichtel schläft, säubere ich Marmeladengläser. Viel DIY wird es im Rahmen unseres Hochzeitsfests nicht geben. Denn DIY bedeutet Zeiteinsatz. Und dank der langwierigen Eingewöhnung des Wichtels hab ich davon nicht allzu viel. Und die Zeit die ich habe - besonders am Tag vor der Hochzeit, will ich möglichst in ihn investieren. Nicht das er unruhig wird und mir am 1. um die Ohren fliegt! Aber ein wenig selber machen muss sein. Drum bastele ich an Marmeladengläser-Windlichtern und -Vasen und denke am Blumenschmuck herum. Außerdem habe ich Kiloweise Wabenbälle und Fächer angeschafft. Ach, ich glaube das wird schön! 
Nur bitte drück die Daumen. Wir brauchen ganz dringend schönes Wetter!!!

Ich werd jetzt noch ein wenig rumplanen. Danke für`s Vorbeischauen. Und Danke Caro für`s Sammeln. Und Danke Leben für all die Liebe um mich herum! Und danke auch für diese übervolle und erfüllte und aufregende Zeit!

Alles Liebe
Anna

Samstag, 13. Mai 2017

12 von 12 l im Mai 2017

Der 12. ist da. Und Caro sammelt wieder. Und ich konnte gerade der Verlockung nicht widerstehen, zu gucken, was am letzten 12. Mai so los war. Ach stimmt! Da hatte ich ja ein sechs Wochen altes Baby! Verrückt! 
Der Tag beginnt friedlich. Das Wichtelkind liegt im Bett und schläft tief. Dann kommt ein Zwerg zu Besuch. Er will den Wichtel kuscheln. Na gut. Es ist acht. Da kann der kleine Mann auch mal geweckt werden. Vorallem so zärtlich wie das der große Bruder so macht (leider alle Bilder verwackelt - heul). Im Anschluss lese ich ein paar Seiten unserer aktuellen Lieblingslektüre: Asterix!


Das Wetter ist überraschend besser als erwartet. Da sind zwar diese fiesen kleinen Wolkenfetzen, die auf kommendes schlechtes Wetter hinweisen, aber die Sonne scheint. Voll gut!

Ich erledige den allmorgendlichen Kram. Dann bringen der Wichtel und ich den Zwerg in die Kita.

Meine Lieblingswand wird grün. Und ich bin auf den Weg in den Kurzwarenladen. Verspricht ein guter Tag zu werden.

Von dieser Sorte hätte ich heute an die tausend Bilder machen können, so sehr hab ich mich über den blauen Himmel gefreut!

Dann habe ich meine 2.Lieblingswand entdeckt. Sie sieht im Sonnenschein bedeutende pinker aus als sie in Wirklichkeit ist.

Beim Einkaufen vergesse ich zu fotografieren. Das merke ich aber erst, als mein Kinderwagen mit 3 Taschen und Kind völlig überbelastet ist und ich im Drogeriemarkt eine perfekt sitzende Sonnenmütze gefunden habe, die der Wichtel sogar selbst aufsetzen will.

Zuhause angekommen mach ich mir trotz müdem Kind einen Salat. Hab nämlich bislang 1/2 trockenes Brötchen gegessen. Das ist jetzt aufgebraucht! Der Wichtel verschmäht seinen Quinoa-Mix und nagt an einer Radieschenscheibe.

Dann stille ich den Wichtel in den Schlaf, was dank seines Erschöpfungszustands doch ganze 5 Minuten dauert. Dann mache ich mir noch ein (zu lang gekochtes) Ei im Glas.

Es ist kurz vor drei und das Dreamteam aus Wichtel und mir ist on the road again. Der Kinderwagen ist bepackt mit einer großen blauen Tüte voller Kinderkleidung. Es geht zum Second Hand Laden, der mir tatsächlich einen Großteil abnimmt. Wie schön. Wieder mehr Platz für Atemluft im Haus. Der Wichtel spielt unterwegs mit seinem liebsten Steckspielzeug - dem Fahradschloss.

Dann hole wir den Zwerg aus der Kita ab (zu früh, wie er findet) und lungern noch auf der Bank vor der Kita rum und lauern den Eltern seiner Freunde auf. Gemeinsam geht es auf einen kleinen Spielplatz. Ich kauf Eis am Stiel, das den Kindern nicht besonders schmeckt, weil im Sorbet Fruchtstücke drin sind. Verwöhnte Blagen :-)

Noch eine Runde Stillen und dann gen Heimat. Im Rudel sind die Kinder immer so erfreulich schnell unterwegs.

Da ich morgens den Wetterbericht gelesen hatte, lautete der Familienbeschluss Abendessen beim Chinesen. Draußen sitzen. Sommer-Gefühle genießen. Bevor es dann am nächsten Morgen wieder regnet. Die Wantans, Maos Lieblingsessen und die Ente in Hoisin bleiben unfotografiert, was daran liegt, dass der Koch es nie hinbekommt das Essen gleichzeitig rauszuschicken und wir alle doll hungrig sind. Bleibt noch zu erwähnen, dass das Baby die mit Garnele und Hack gefüllten Wantans, die eigentlich für seinen Bruder waren, am liebsten allein verputzt hätte. Lieber Herr Hipp, wie wäre es mit einer Erweiterung des Sortiments?

Abends als die lieben Kleinen schlafen merke ich dann nach dem Fotos sichten, dass ich keinen geraden Satz mehr rausbringe. Das muss an der Sonne gelegen haben. War ein schöner Tag. Und heute ist Wochenende. Ich will Kuchen backen und Frühstück machen.
Deshalb schicke ich meine nachträglichen 12 von 12 jetzt gemeinsam mit einem lieben Gruß zu Caro rüber und mach mich ans Werk.

Bis bald und alles Liebe,
Anna

Samstag, 15. April 2017

Der Tisch ist gedeckt,

die Eier gefärbt und versteckt, das Hefegebäck gebacken und die obligatorischen Geschenkchen für die Nachbarn vor deren Türen gelegt.
Dieses Jahr habe ich mich wieder der Servietteneier bedient - und ich hatte es damit besonders leicht, da ich Servietten gefunden habe, bei denen ich einfach am abgebildeten Ei entlangnähen konnte. So schnell und so ein schönes Ergebnis. 

Jetzt bin ich rechtschaffend müde. Morgen startet einer unserer Jungs mit großer Wahrscheinlichkeit sehr früh in den Tag - entweder der Kleine, der wirklich sehr früh eingeschlafen ist oder der Große, weil er vor Aufregung ob des Hasenbesuchs nicht mehr schlafen kann - oder einfach beide.

Drum mach ich jetzt den Computer zu und das Licht aus und wünsche von ganzem Herzen frohe Ostern!

Alles Liebe
Anna

Mittwoch, 12. April 2017

12 von 12 l im April 2017

Startschuss nach einer häufig unterbrochenen Nacht um fünf Uhr - das Baby wimmert und hustet. Um kurz nach sechs habe ich die Idee vom wieder einschlafenden Wichtel und seiner friedlich schlummernden Mutter aufgegeben. Statt dessen wecke ich den Kindsvater, übergebe das Baby für eine Runde Spielspass mit Papa (denn das geht glücklicher Weise) und haue mich noch mal für 45 Minuten hin. Doofe doofe Nacht!
Als ich mich um halb acht aus dem Bett schäle, regnet es. Grrrrrr.

Der Wichtel hat die Bügelperlen wiederentdeckt. Statt süßer Häschen - wo sind die wohl abgeblieben??? - Ninjago. Nun ja, hauptsache er hat Spaß!

Frühstück. Einhändig. Mach ich doch mit links! Rechts wird vom schlafenden baby blockiert. Sehr witzig! JETZT schläft er. (Foto auch mit links - ergo verwackelt.)

Dann Abmarsch für den Wichtel und mich in Richtung Kita. Die Eingewöhnung läuft schleppend. Es könnte daran liegen, dass der kleine Mann nicht richtig fit ist. Oder daran, dass er denkt, die Welt geht unter, wenn Mama nicht in der Nähe ist. Oder beides. Jedenfalls wird mir wieder klar, weshalb alle Nachbarn vor neun Monaten dachten, ich hätte ein Schreikind. der Kitaflur ist locker 20 Meter lang und ich kann ihn hören. Laut. Empört. Verzweifelt. Es ist schrecklich.

Nach furchtbaren zwanzig Minuten darf ich wieder zu ihm gehen. Weitere fünf Minuten braucht er, um zu begreifen, dass ich wirklich da bin. Dann krabbelt er vergnügt los und spielt mit den anderen Krabblern und den coolen unbekannten Spielsachen.

Ich bin sehr froh, dass dieser Teil des Tages abgehakt ist. Und es regnet nicht mal. Und ich freu-wundere mich mal wieder über die obskuren Zu-verschenken-Stapel in unserer Strasse.

Und ich freue mich an den Baumbeeten, die unsere schrullige Nachbarin mit dem ultra-grünen Daumen angelegt hat. So schön!

Der Wichtel klappt müde zusammen. Zahnen + Erkältung + Eingewöhnung + miese Nacht - wen wundert`s. Ich würde mich ja gern dazu legen. Aber ich muss Mittagessen kochen. Der Liebste ist mit dem Zwerg bei der Schuluntersuchung und beide sind sicher hungrig, wenn sie nach hause kommen!

Ich bekomme einen Anruf vom Zwerg. Er ist schulreif!!! Er platzt fast vor Stolz. Ich beschließe zur Feier des Tages Crêpes zu backen. Klar, dass mir einer verbrennt, weil der Wichtel wach wird...

Wir Großen und der Wichtel essen Reis mit langweiligem Thai-Curry - der Versuch mit einer Fertig-Sauce zu kochen ist ganz offiziell als gescheitert anzusehen! Anschließend darf ich noch mla zwanzig Minuten schlafen. Der Liebste ist einfach der Beste! Dann exe ich ne Tasse Kaffee und wir holen die Zwergenfreundin aus der Kita ab. Zuhause gibt es für mich noch mehr Kaffee und für die Kinder einen Obstteller und den letzten Crêpe mit Zimtzucker.

Der Wichtel ist müde aber total aufgeräumt. Der mag das ja total, wenn große Kinder die Hütte rocken. Er wichtelt fröhlich vor sich hin, zermatscht Trauben, kriecht rum, hat eindeutig Spaß.

Ich auch, denn die Großen wollen mit mit Verstecken spielen. Ich verstecke mich so mies, dass ich selbst drüber lachen muss und mich dadurch verrate. Danach bauen wir eine Höhle, spielen ein Brettspiel und dann kommt die Mama der Freundin nebs kleinem Bruder und die Mütter trinken noch mehr Kaffee und schnacken ne Runde.

Der Wichtel klappt zusammen. Wir essen. Der Wichtel wird halbwach, wird umgezogen und ins Bett gebracht. Der Liebste liest dem Zwerg Asterix vor und pennt im Anschluss selbst ein. Ich blogge und fürchte mich ein wenig vor der Nacht. Und der Eingewöhnung morgen. Aber vielleicht gehe ich auch besser zum Kinderarzt. Bei "Baby reibt sich das Ohr" weiß man ja nie so recht... Zahnen, müde oder Ohrenweh... 

Das mit der Eingewöhnung geht mir ganz schön an die Nieren. Der Zwerg war im gleichen Alter so "Mama, ja schon gut, hau ab - ich will spielen"-mäßig unterwegs, dass seine Eingewöhnung in der selben Kita ein Klacks war. Der Wichtel tut sich echt schwer. Und ich weiß nicht, wie ich ihm helfen soll. Und ich bin verunsichert. Ich weiß, es ist der beste Ort überhaupt. Und ich weiß, dass es ihm nur mit mir zu hause zu langweilig ist. Das merkt man. Und ich weiß, dass ich arbeiten muss und dass das mit ihm nicht klappen wird. Ich werde mir das über Ostern durch den Kopf gehen lassen. Und dann sehen wir weiter. Ach ja - 12 von 12 - meine zu den anderen bei Caro - jetzt erst mal: Gute Nacht. Mir fallen gleich im Sitzen die Augen zu!

Alles Liebe
Anna

PS: Krass! Ich hab das noch gar nicht so recht geschnallt. Der Wichtel ist schulreif. Der wird echt im Herbst eingeschult! Wahnsinn.

Freitag, 7. April 2017

Hurra! Irma ist da!

Und wenn es auch etwas verfrüht ist, so weiß ich doch, dass diese junge Dame, die am Samstag das Licht der Welt erblickte, in die Wichtel-Kita gehen soll. Zwar erst nächstes Jahr, aber ein Foto-Buch gehört in dieser Einrichtung nun mal zur Grundausstattung! Und wo ich doch das Schnittmuster noch rumfliegen hatte und die Stempel noch nicht verräumt waren...

Ich mag die ja gern! Mit dünnem Volumenvlies gefüttert fassen die sich so schön an!
Stoffe: Blümchenstoff von Tilda, Pünktchen vom Stoffmarkt
Und wieder mit Stoffmalfarbe auf Snappap gestempelt.
Ab zum Freutag.
Ein neuer Mensch. Wahnsinn!

Alles Liebe
Anna

Mittwoch, 29. März 2017

Heute vor einem Jahr

war ich ganz besorgt, wie es mit Deinem großen Bruder und der Oma bei uns zuhause klappen würde - ohne Mama und Papa. Ich fuhr mit einer riesigen Tasche ins Krankenhaus - in dem Wissen, dass ich heute mein Baby kennen lernen werde. Kaum lagst Du in meinem Arm, war ich so verliebt. Und ich bin es noch. Mehr sogar. Denn ich durfte jetzt schon ein ganzes Jahr mit Dir verbringen. Ich habe Dich gehalten, wenn Du schliefst, gestillt, wenn Du Hunger hattest und jedes Zucken in Deinem Gesicht beobachtet. Ich habe Dich getröstet, mit Dir gespielt, Dich getragen, Dir tausend Dinge gezeigt, mit Dir gelacht. Ja, ich liebe Dich seit der ersten Sekunde. Und jetzt noch mehr als damals, weil ich Dich kenne. Und Du bist ganz großartig!

Heute wirst Du ein Jahr alt. Ich bin fassungslos, wie schnell dieses Jahr vorbei ging. Und ich bin schwer beeindruckt von Dir, kleiner Mann. Von deinem kleinen sturen Kopf, der kunstvoll-bebenden Schnute, die Du ziehst, wenn Du sauer bist, deiner unbändigen Fröhlichkeit, deinem Lachen, Deiner Zärtlichkeit und dieser Begeisterungsfähigkeit für Zärtlichkeiten überhaupt. Dein kleiner Arm, der sich um meinen Hals legt, wenn Dein Köpfchen Halt sucht... 
Ich finde Dich toll! Und ich finde uns als Familie toll. Dein großer Bruder und du - ihr zwei zusammen - ein Knaller. Die strahlenden Augen von Dir, wenn Du Papa siehst - und umgekehrt.

Danke, dass Du den Weg zu uns gefunden hast, mein Wichtelkind. Ich bin so glücklich, Deine Mama zu sein. Happy Birthday!

Dienstag, 28. März 2017

Ein Hase für den Hasen l Geburtstagsshirt zum 1. Wichtel-Geburtstag

Das mit dem Nähen ist in den letzten Monaten gehörig zu kurz gekommen. Der Wichtel hält mich auf Trab, der Zwerg hält mich beschäftigt, der Haushalt - du kennst das. Immerhin kam ich ab und zu zum Stoffkaufen. Und der muss jetzt natürlich auch vernäht werden!
Aber vor allem gibt es hier im Haus inzwischen Traditionen, die fortgeführt werden müssen. Der Zwerg hat bislang zu jedem Geburtstag ein Zahlen-Shirt bekommen. Die Shirts zum 2., 3., 4. und 5. Zwergen-Geburtstag habe ich hier bereits gezeigt. Das zum 1. Zwergen-Geburtstag habe ich bislang (völlig unbeabsichtigt) unterschlagen - das wird zeitnah geändert!

Jetzt steht der 1. Wichtelgeburtstag ins Haus und hier wurde wieder ein wenig getüftelt, skizziert und Stoffstückchen hin- und hergeschoben. Die Wichtel-Geburt war letztes Jahr am Dienstag nach Ostern und so stand das Hauptmotiv bereits fest: ein Hase musste es sein!

Kaum war das Shirt ausgewählt, die Stoffe ausgesucht, mit Vliesofix versehen und die Einzelteile ausgeschnitten, zieht es mich an die Nähmaschine - tagsüber - mit dem Wichtel im Zimmer. Der krabbelt gut gelaunt im Zimmer rum, entdeckt das Pedal meiner Nähmaschine und ich kann gerade noch ein Näh-Unglück verhindern. Aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch. Also klemme ich mir das Pedal zwischen die Oberschenkel. Geht auch! Aber da habe ich nicht mit dem Wichtel gerechnet. Kaum hab ich mich mit der neuen Technik angefreundet, geht die Nähmaschine plötzlich aus. Der Wichtel hat den Stecker aus der Steckdose gerupft.

Das Shirt wurde dann am Abend fertig genäht. Ein Hase in Latzhose. Eine 1 dazu. Im Ballon. Und das Ganze auf ein grün-weiß geringeltes Kauf-Shirt. Fertig ist das Geburtstags-Shirt. Ich finde es ist erfreulich nah an meiner Skizze dran - also dafür, dass ich den Schnitt der Latzhose, mein halbes Farb-Konzept nach Zuschnitt doch noch mal geändert habe und diesen super fiesen Teddystoff verwendet habe, den ich erst stutzen musste, bevor die Konturen überhaupt zu erkennen waren... (Klingt jetzt anstrengend - hat aber Spaß gemacht!)

Und ich mag die Farben sehr. Und ich mag die Farben sehr am Wichtel. Alles in allem bin ich sehr happy. Deshalb verlinke ich es bestens gelaunt mit dem Creadienstag und HOT.

Alles Liebe,
Anna


Nachtrag: Die Fotos muss ich wohl noch mal machen... die sind ja ganz grau. Da war kein anständiges Licht und das Baby... Und jetzt scheint die Sonne, aber das Shirt ist schon verpackt. Dann bleibt das eben so bis Ende der Woche oder so! Mut zur Lücke!

Freitag, 24. März 2017

Mini-Tutorial l Geschenkverpackung für Babys

Ich habe schon mal angefangen mit dem Einpacken. Sind schließlich nur noch ein paar Tage, dann feiern wir den ersten Wichtelgeburtstag. Der kleine Mann soll natürlich auch beschenkt werden. Es ist nicht unbedingt so, dass er dringend etwas bräuchte. Das Haus ist voll mit Spielzeug. Und am liebsten spielt der kleine Mann eh mit den Sachen, die sein großer Bruder gerade toll findet (was wir leider nicht immer so super finden wegen der verschluckbaren Elemente - nun ja).

Ein paar Ideen, worüber sich der Wichtel freuen könnte bzw. was er brauchen könnte, hatten wir dann doch. Das obligatorische Geburtstagsshirt. Das Fotobuch. Dann hab ich noch ein niedliches Puzzle entdeckt. Der Zwerg hat seine allerschönsten Bauklötze für seinen Bruder zusammengesucht. Eine Vesperdose für die Kita wird es geben...

Das alles will verpackt sein. Und zwar so, dass ein Baby bzw. Kleinkind die Verpackung auch abkriegt. Damit das auch ohne Hilfe klappt, gbt es einen ganz einfachen Trick:

Man nehme: Geschenkpapier in der passenden Größe (nicht zu dick), eine Schere, Klebeband und ein Stück Geschenkband, das etwas länger ist, als das Geschenkpapier.

Den Geschenkbandstreifen mit zwei kurzen Streifen Klebeband mittig auf der linken Seite des Geschenkpapiers befestigen.

Anschließend das Geschenk so verpacken, dass das herausschauende Geschenkpapierstück gut sichtbar ist. Achtung: keinen Klebestreifen über dem Geschenkband anbringen.

Eventuell noch einen kleinen Eye-Catcher anbringen.

Wenn man am Band zieht, zerreißt das Geschenkpapier und das Geschenk kommt zum Vorschein. Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Wichtel das hinbekommt. So ein herausguckender Geschenkband-Schnipsel sieht doch fast aus wie eine Kordel von einerm Hoodie oder ein Waschzettel oder... und an all diesen Dingen wird ausgiebigst gezogen! Und ich wüsste so gern, wieso!

Die eine oder andere Kleinigkeit muss ich noch verpacken und mich mit mir selbst auf einen Kuchen einigen - zwischenzeitlich schicke ich mein Mini-Tutorial zum Freutag denn mir sind Leute, die ihre Bücher in der Buchhandlung verpacken lassen ein Rätsel - Geschenke verpacken hingegen, ist mir eine Freude.

Alles Liebe
Anna

Dienstag, 14. März 2017

Selbstgenähtes zum ersten Geburtstag

Unverhofft kommt oft. Und so haben wir entgegen unserer Erwartung für den Wichtel einen Kitaplatz (und dann sogar noch rechtzeitig den passenden Kitagutschein dazu) in unserer Lieblingskita bekommen. Und zwar nicht erst im August sondern jetzt.
Pünktlich zu seinem ersten Geburtstag wir der kleine Kerl jetzt mit der Eingewöhnung starten. Ich fürchte, es wird nicht ganz so einfach gehen, wie mit dem Zwerg. Und das liegt nicht daran, dass der Zwerg so viel unkomplizierter war, als es sein kleiner Bruder ist. Es liegt an mir.
Ich weiß, das dieser kleine Mann mein letzes Baby sein wird. Und ich war auf August eingestellt. Es fällt mir verflixt schwer, ihn so schnell loszulassen. 
Glücklicher Weise halte ich seine Kita für den nettesten Ort im gesamten Prenzlauer Berg. Sie ist klein und kuschelig, riecht irgendwie gemütlich, ist voller extrem zugewander und freundlicher Erzieherinnen, die sich offensichtlich gut leiden können und ihre Arbeit und die dazugehörigen Kinder echt gern mögen.

Wie sein großer Bruder, hat sich der Wichtel nicht auf ein Stofftier oder Kuscheltuch festgelegt und mag Schnuller so gar nicht. Zusätzlich zu einem solchen Übergangsobjekt - falls vorhanden - bittet die Kita um eine Trinkflasche (check), eine beschriftete Vesperdose (kommt), eine Decke (ist in Planung) und ein Fotobuch, in dem nahestehende Menschen und vertraute Dinge abgebildet sind - ein Stück zu hause für die Kita eben.
Für dieses Fotobuch habe ich am Wochenende eine Hülle genäht. Ich weiß, wie intensiv die Bücher vom Zwerg und seinen Freunden beguckt wurden. Und ich erinnere mich, wie zerfleddert die Bücher nach einer Weile aussahen...

Da steht natürlich nicht wirklich "wichtel" - aber ich komme hier ja bislang gut ohne Klarnamen aus und da wollte ich jetzt keine Ausnahme machen. Weil ich schon mal dabei war und finde, dass das ein wirklich schönes Geschenk ist, hab ich der Wichtel-Krabbelfreundin auch noch eine genäht.

Die Namen habe ich mit Textilfarbe auf Snappap gestempelt. Das hat erfreulich gut geklappt, gefällt mir optisch sehr und ist deutlich weniger zeitaufwändig, als die Namen zu applizieren. Und es macht mir sogar noch mehr Spaß!
Jetzt fehlen noch ein paar hübsche Fotos zum Befüllen - also eins vom Wichtel und mir für die Freundin und etwa 20 von Freunden und Familie für das Wichtelbuch... und das alles bis in 10 Tagen. Nichts leichter als das!

Stoffe Fog Whale Dance und Salt Water School: von Cotton & Steel über Frau Tulpe.
Pünktchenstoff vom Stoffmarkt und der Ele-Stoff von vor Jahren bei Frieda Hain - ich hätte mehr davon kaufen sollen!
Schnitt: selbstgemacht.

Die Buchhüllen schicke ich zu Creadienstag und HOT und mach mich mal wieder ans Werk. Es ist noch soooo viel zu tun!

Alles Liebe,
Anna