Dienstag, 17. Januar 2017

Vom Nachtlicht zur Lightbox l Mini-DIY

So wie ich das aktuell einschätze, dürfte ich eine der letzten drei bloggenden Bewohnerinnen dieses Landes sein, die immer noch keine Lightbox ihr eigen nennen darf. Woran das liegt? Ich habe den starken Eindruck, dass ich dem Weihnachtsmann erneut nicht vermitteln konnte, wozu sowas gut ist. Kann ich ihm auch nicht verübeln. Das mit der Lightbox scheint eher ein Frauen-Ding zu sein.
Aber Not macht bekanntlich erfinderisch. Und jeder, der das knallorange Nachtlicht der Firma reer sein Eigen nennt und nicht völlig vernarrt in die Farbe orange ist, wird die Verwendung des Wortes Not verstehen.
Ich bin stolze Besitzerin eines solchen Leuchte-Kästchens in fröhlichem leuchtend-orange (jede Warnweste würde vor Neid erblassen) und konnte mich gerade noch so beherrschen, die beigelegte Motiv-Folie zu verwenden. Statt dessen habe ich ein wenig Zeit am Rechner und im Kopie-Shop verbracht und mir ein paar eigene Folien angefertigt.

Bei Nacht sieht man das Orange dann auch nicht und das Nachtlicht zeigt seine wahren Qualitäten.

Das Ganze ist wirklich keine Zauberei und fix gemacht. Schriftzüge aus Folie drucken und in der passenden Größe ausschneiden - das klappt ganz einfach dank der mitgelieferten motivlosen Folie zum selbstbemalen.

Wenn sich die Firma reer dazu durchringen könnte, statt orange, rosa oder blau einfach weiße Nachtlichter zu produzieren, sage ich einen Umsatzanstieg vorher! Denn formschön, genau richtig hell (zumindest für nächtliches Stillen oder Nasentropfen-Suchen) und handlich (12,0 cm x 3,5 cm x 10,0 cm) ist es ja. Und mit rund 5 € ist dieses Nachtlicht jetzt auch nicht unbedingt eine kostspielige Anschaffung. Mal ganz ehrlich, gäbe es weiße Gehäuse - ich hätte mehr als eins!

Was es mit diesem seltsamen "Ratzefisch" auf sich hat? Nur eine Wortschöpfung meinerseits. Ich erfinde ja gerne Worte - und ab und an, ganz ganz selten - ist was dabei, was dem Liebsten auch gefällt. In diesem Fall hat es geklappt und so machen wir hier anstelle eines Schläfchens "Ratzefisch und Freunde".

Meine Mini-Lightbox verlinke ich mit HOT und Creadienstag.
Sicherheitshalber sei noch erwähnt, dass dies kein gesponsorter Post ist.
Und falls Mitarbeiter der Firma reer das hier lesen: Bitte bitte in weiß!!! Oder schwarz. Zur Not auch grau. Ich glaube, das würde der ein oder anderen Mutter eine Freude bereiten!

Alles Liebe
Anna

Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12 l im Januar 2017

Was für ein Tag! Mal ganz ehrlich gesagt - ich bin erleichtert, dass er vorbei ist. Irgendwie war da heute streckenweise ganz schön der Wurm drin. Den Preis für die Mutter des Jahres bekomme ich bestimmt nicht verliehen für die heutige Performance - so viel ist gewiss! Aber seht selbst:

Der Tag beginnt gegen acht und nach einer bescheidenen Nacht mit einer mieser Einschätzung der Gesamt-Situation und grauenerregender Reaktionsgeschwindigkeit. Der Wichtel krabbelt mir entgegen und fällt ungebremst Kinn voran vom Bett. Ich bin, ohne einen einzigen Schluck Kaffee intus zu haben, hellwach. Der Zwerg sprintet, durch mein "Oh mein Gott! Oh mein Gott!"-Gerufe heran. Ich muss erstmal das Analyse-Programm durchlaufen lassen und schicke ihn weg (wofür ich mich, kurz darauf entschuldige). Abgesehen von der roten Stelle am Kinn, die ihre Farbe sicherlich noch von rot zu blau zu grün-gelb ändern wird, scheint dem Wichtel nichts zu fehlen. Ich verabreiche Arnika-Globuli, stille und trinke dann, der Form halber eine Tasse Kaffee. Der Wichtel wichtelt fröhlich herum. Er scheint völlig in Ordnung zu sein. Ich stehe komplett neben mir.
Ich nötige den Mann, gemeinsam mit dem Zwerg das Gitterbett aufzubauen. Dann bringt der Mann den Zwerg in die Kita. Der Wichtel ist wieder müde (seltsamer Rhythmus, den er da seit ein paar Tagen hat: knapp 2 Stunden wach und will schon wieder pennen) - ich stille, er schläft, ich lege ihn in sein neues Bett.

10 Minuten später wird er wach. Na gut, dann eben sofort zum Kinderarzt - passt mir eh besser als nachmittags. Nach kurzer Warterei stellt auch die Kinderärztin fest, er wirke ausgesprochen gut - 48 Stunden beobachten, weil man das halt so macht - alles gut.
Es folgt wieder das nervige Gespräch über Osteopathie: Ich: Ich hätte gern ein Privatrezept für Osteopathie. Sie: Ich überweise sie an einen Arzt, der auch als Osteopath arbeitet. Ich: Nein, ich hätte gerne das Privatrezept. Ich möchte meinen Osteopath konsultieren. Sie: Das möchte ich nicht. Es gibt so viele Scharlatane. Ich: Das mag sein. Ich weiß aber, dass meiner gut ist - seit Jahren im Beruf, hat mir bereits sehr geholfen, meinem Sohn ebenfalls. Sie: Aber... Ich: Gibt es nicht freie Arztwahl... Sie: Grummelgrummel... 
Wenn ich nicht ein nahezu identisches Gespräch vor etwa 7 Monaten geführt hätte, wäre ich jetzt wahrscheinlich geschockt. Ich verstehe nur nicht, wieso sie das macht. Es wirkt ja fast so, als hätte sie davon etwas, wenn ich den Arzt ihrer Wahl besuche - ich will so was gar nicht denken... 
Nun, ich hab schlussendlich bekommen was ich wollte und verlasse halb erleichtert, halb enerviert die Praxis.

Berliner Wetter at its best. Ich spaziere, hoffe, dass der Wichtel wieder einschläft. Tut er nicht! Ich merke, dass eine Scheibe Honigbrot nicht reicht. Es ist nach 12. Ich gehe ein belegtes Brötchen kaufen. Es schmeckt furchtbar. Ich kaufe eine Laugenbrezel. Die schmeckt, wie Laugenbrezel halt schmeckt. Ich esse knapp die Hälfte im Gehen.

Nach einigem Hin- und Her entscheide ich zum Yoga zu gehen. Der Zwerg fühlt sich wohl da und ich kann ein wenig gut Energie echt gebrauchen.

Was soll ich sagen - es war die beste Entscheidung. Der Zwerg hat sichtlich Spaß - und das obwohl er ziemlich müde ist. Ich komme aufgeräumt aus der Stunde, flaniere mit ein paar Müttern durch den Kiez, esse eine Waffel und steuere dann der Kita entgegen.

Nun folgt der zweite Tiefpunkt des Tages. Ich trage den Wichtel seit etwa einer Stunde durch die Gegend. Mir fehlt Kaffee. Viel Kaffee! Etwa drei Tassen. Ich will als gut gelaunte Mutter in der Kita aufschlagen und den Zwerg fröhlich nach Hause begleiten. Dafür fehlt mindestens eine Tasse. Gut, dass es ein echt tolles Café fast direkt neben der Kita gibt. Ich kaufe einen Becher zum Mitnehmen, fülle ihn mit kalter Reismilch auf und will gerade den ersten Schluck trinken, da macht der Wichtel mit seinem Kopf eine stürmische Bewegung und stößt gegen den randvollen Becher. Die immernoch relativ heiße Brühe kippt ihm ins Gesicht.
Ich reagiere halbwegs geistesgegenwärtig und trockne das Kind mit meinem Schal ab, nehme es aus der Trage. Keine Verbrühungen. Ich nippe am Kaffee. Heiß, aber nicht zu heiß. Der Wichtel hat sich beruhigt. Nichts Schlimmes passiert. Er guckt sich interessiert um. Ich könnte heulen. Was bitte ist denn heute mit mir los. Ich bin ja wohl völlig bescheuert! 
Ich setze mich erstmal, versuche mich zu beruhigen, exe den Rest von Kaffee - bringt ja auch nichts, den jetzt wegzuschütten... dann holen wir den Zwerg ab und machen uns auf den Heimweg. Ich bin so so erleichtert, als ich beide Kinder heil an meinen Mann übergeben kann. 
Ich bin alle und verabschiede mich in die Badewanne - da kann ich niemandem gefährlich werden.

Im Anschluss stille ich, der Wichtel pennt ein wenig, danach gibt es ordentlich Geschwisterplüsch im Gitterbettchen.

Abendessen, dass von beiden Kindern weitestgehend verschmäht wird - nun, für uns hätten wir jetzt auch keine Fischstäbchen machen müssen...

Der Zwerg zeigt mir noch ein Bild, das er heute in der Kita gemalt hat. Ich bin verzückt. Vor allem von seiner Erklärung: Es sind nur drei Schneeflocken, weil es gerade erst zu schneien angefangen hat und - und darüber könnte ich mich echt wegschmeißen - die beiden Schneemänner haben jeweils eine Karotte als Nase und eine in der Hand - um sie zu essen. Und er wusste ganz genau, dass das witzig ist. Liebe!

Ich streichele noch schnell den Stoff, den ich mir für heute zum Täschchen-Nähen bereit gelegt hatte - das wird wohl nix mehr.

Dann wird mir klar, dass auf den glorreichen heutigen Tag Freitag der 13. folgt. Na Bravo!

Ich für meinen Teil finde es ausgesprochen ok, dass dieser Tag nun vorüber ist. Ich bin heilfroh, dass mein kleiner Wichtel ihn gut überstanden hat und dankbar, zwei gesunde und fröhliche Kinder zu haben. Ich bin glücklich, mit einem Mann zusammen zu leben, der mich unterstützt und versteht. Und ich bin müde! Und der Wichtel zahnt schon wieder, was bedeutet, ich werde auch morgen müde sein. Aber ganz ehrlich - das ist mir heute piepegal! Hauptsache gesund.
Meine 12 von 12 verlinke ich bei Caro und wünsche ihr und ihren Liebsten und Dir und Deinen Liebsten heute vor allem Gesundheit -

und alles Liebe
Anna

Montag, 9. Januar 2017

Wochenende in Bildern l 7. / 8. Jan 2017

Die erste komplette Woche in 2017 ist schon wieder vorbei. So langsam kehrt wieder sowas ähnliches wie Alltag bei uns ein. Ich versuche gerade extra viel Zeit mit dem Zwerg zu verbringen, der das gerade doll zu brauchen scheint. Der Wichtel will krabbeln lernen und laboriert an einer Erkältung rum. So in etwa ist der Status quo, als ich am Samstag den Frühstückstisch decke.

SAMSTAG:
Die Erdbeermarmelade ist aufgegessen. Ein nicht tragbarer Zustand. Also hab ich vor dem Frühstück 500 g TK-Erdbeeren zu Marmelade verkocht. Der Zwerg ist sehr zufrieden mit seiner Mutter!

Nach dem Frühstück schnallt sich der Liebste den Wichtel um und geht Einkaufen. Der Zwerg und ich puzzlen rum.

Die Apfelschorle haben wir sicherheitshalber auf einen Stuhl gestellt. Der heimkommende Liebste findet das ungut - die kippt da ja so leicht um - 15 Minuten später passiert dann das Unvorhersehbare - räusper - und der Zwerg kippt die, jetzt sicher auf dem Tisch stehende, Schorle um. Nun ja, da hat er seine Fähigkeiten besser eingeschätzt als sein Papa.

Der Wichtel spielt Ausräumen.

Der Zwerg dann auch.

Abends gibt es Kartoffelpuffer-Waffeln, was vor allem den Wichtel monströs freut. Der feiert bei Essen ja eh, aber das findet er so richtig gut.

Ein perfekter Stubenhockertag - zumindest für mich und den Zwerg. Der Wichtel wurde gut gelüftet. Alle zufrieden.
SONNTAG:
Drinnen weiß in weiß und das Baby schläft. So gut!

Draußen auch weiß. Große Freude.

Erstmal fulminant frühstücken.

Dann die große Enttäuschung: Pulverschnee - und dabei wollte der Zwerg doch einen Schneemann bauen. So ein Mist. Wir ändern den Plan in Schneeballschlacht und Schneeengel und dann ist uns dolle kalt und es gibt Kakao und Tee für uns Frostbeulen.

Anschließend wird noch mehr gepuzzlet. Diesmal macht der Wichtel auch mit.

Der Zwerg eh!

Um 3 kommt dann Zwergenbesuch. Der Wichtel wird unleidig (Bauchweh oder so) und der Liebste macht mit den großen Kindern Pasta selbst - so mit Teigketen und Pastamaschine. Ich komme nicht mehr so recht zum Fotos machen. Zu viel Baby. Zu wenig Licht. 

Und schon ist das Wochenende wieder vorbei. Schade eigentlich!
Mehr Wochenend-Dokumentation gibt es bei Frau Mierau
Hier gibt es, wenn der Wichtel mich lässt bald mal wieder ein Mini-DIY und hoffentlich auch mal ein paar Bilder von meinem neuen Schlafzimmer und wenn`s ganz gut läuft, könnte ich vielleicht sogar mal was nähen... hach ja.

Bis bald und alles Liebe
Anna

Samstag, 31. Dezember 2016

Tschüss 2016 - und Danke!

Danke, denn du warst gut zu mir und meinen Liebsten. Für immer und immer wirst du das Jahr sein, in dem der Wichtel das Licht der Welt erblickt hat. Du bist angefüllt von Bady-Duft und Geschwister-Plüsch - ja, auch von Müdigkeit und viel Kaffee - aber wen schert´s. Ich hab dich gern. Und ich will Dich feiern heute Abend!

Wir feiern heute mit Freunden und insgesamt 3 Kindern. Die sind noch nicht so schrecklich alt - der Zwerg ist der größte - aber ich war so inspiriert von Jules Post, dass ich mich nicht halten konnte und habe eifrig Countdown-Bags gefüllt - nur so für den Fall, dass die Kinder nicht genug miteinander beschäftigt sind. Ich hab auch keine Idee, wie lange sie durchhalten, deshalb hab ich auf die Zifferblätter noch keine Zeiger gemalt. Das wird spontan erledigt.
Als definitiv erste Aktion werden Party-Hütchen gebastelt. Dafür habe ich Karton, Kreppbandstreifen, Klebepunkte und Gummiband zugeschnitten.

Bag Nummer 2 enthält das oben abgebildete Set für eine Quatsch-Foto-Serie, die wir anschließend noch an die Großeltern mailen können.
Außerdem habe ich ein Marienkäfer-Bastelset vorbereitet - die Idee habe ich auf Pinterest gefunden.

Es gibt ein Bag mit Wunderkerzen und Pappbechern (total genialer Hack: Loch in die Mitte des Pappbecher-Bodens pieksen, Wunderkerze durchstecken und die Kinderhand kann von keinem Funken getroffen werden).

Anna Luz hat vorgestern noch diesen bezaubernden Silverster-Brauch mit uns geteilt. Ich hoffe sehr, wir finden dafür ein Momentchen.

Dann gibt es noch eine Tüte mit Knicklichtern - damit hat der Zwerg noch immer Spaß gehabt. Und dieses Hüpfe-Frosch-Spiel fand ich schon zu Kindergarten-Zeiten toll. Wenn`s dafür heute zu spät wird, dann kram ich das am 1. raus.

Zur allgemeinen Entspannung könnten auch noch Glitzer-Armbänder aus Papp-Strohhalmen gebastelt werden, aber ehrlich gesagt bezweifle ich, dass wir so weit kommen ;-)

Langeweile wird ganz sicher nicht aufkommen mit 3 Kindern + Baby. Schließlich müssen wir ja auch noch ein Tischfeuerwerk zünden und Pizza backen und essen. Ok, ich hab leicht übertrieben, aber wenn einen die Muse küsst - was soll man tun?!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in bester Gesellschaft gut und gesund ins neue Jahr gelangen und sehr neugierig, was 2017 so mit sich bringt.
Ich wünsche Dir und Deinen Liebsten nur das Beste für das neue Jahr. Aber jetzt lass uns erst mal 2016 feiern und gebührend verabschieden. Es hat es verdient (trotz allem).

Alles Liebe
Anna


PS: Juli hat sich wieder die Mühe gemacht und #neujahrsschnipsel-Freebies getüftelt. Ich bin ja ein großer Fan davon und muss dafür jetzt noch rasch die Trommel rühren. Ich werde einige Exemplare verteilen und meinen Nachbarn, den Eltern und Erziehern in der Kita und ein paar Passanten Glück zum Abreißen vor die Nase hängen. Mach doch mit!

Montag, 12. Dezember 2016

12 von 12 l Dezember 2016

Mitte Dezember. Das mit der Weihnachtsstimmung gestaltet sich bei diesem frühlingshaften Wetter wieder mal schwieriger als erhofft. Zumindest bleibt der vorweihnachtliche Stress halbwegs aus. Das mit den Geschenken hab ich dieses Jahr ganz gut im Griff. Die meisten sind sogor schon verpackt. Den Baum besorgen wir morgen. Die Plätzchendosen sind soweit gefüllt. Noch ein Schlendergang über den Weihnachtsmarkt, ein paar Weihnachtslieder (die nicht von Herrn Zuckowski sind) und vieleicht (bitte bitte) ein wenig Schnee. Dann wär`s perfekt.
Ich schweife ab! 12 von 12:
Als mein Wecker mich weckt ist es stockfinster. Die Nacht war kurz. Ich habe vor dem Einschlafen bei BerlinMitteMom gelesen, dann bei Melanie Garanin und anschließend war mein Hals so zugeschnürt, dass ich erst mein Baby kuscheln und anschließend 2 Stunden Serien-Daddeln musste, bis ich schlafen konnte. Knappe 5 Stunden Schlaf - Kaffee - und ein Rundgang durch die Wohnung. Langsam wird es heller:


Der Zwerg hat eine willenstarke Phase. Deshalb mussten wir den Morgen stärker strukturieren. Neue Regel: erst Frühstück, dann Zähne putzen, dann anziehen und wenn dann die Zeit noch reicht, darf er den Adventskalender leeren. Bislang wird darüber täglich diskutiert. Aber die Diskussionen waren schon mal heftiger und zeitintensiver. Der Wichtel und ich begleiten die Morgen-Routine (wobei das Wort Routine - nun ja...)

Montags muss der Zwerg besonders früh los. Der Liebste bringt ihn in die Kita und anschließend Brötchen mit nach Hause.

Der Wichtel hat ein Mini-Schläfchen gemacht. Jetzt hat er wieder genug Kraft für seine Robberei. Das sieht so anstrengend aus! Ich finde ihn echt tapfer.

Kurz darauf zockeln wir los. Montag ist Krabbelgruppe. Und jeden Montag komme ich an diesem Fenster vorbei und freue mich über die Kakteen.

Der Wichtel füsselt mit den anderen Krabblern.

Danach ist er müde und schläft ganz schnell ein. Die Sonne ist rausgekommen und ich freu mich sehr darüber.

Auf dem Heimweg wird mir plötzlich klar, dass es gleich 2 ist und ich bisher ein Brötchen gegessen habe. Ich entschließe mich, großzügig zu mir zu sein und den Lieferdienst zu bemühen. Kurz darauf bringt ein netter Mann vietnamesisches Essen.

So lecker. Und viel!

Eine Nachbarin kommt vorbei und holt Babykleidung für ihre Tochter ab. Ich trinke Kaffee. Der macht mich aber auch nicht wirklich wacher. Ich leg mich mit dem Wichtel zum Stillen hin und schlafe sofort ein.

Der heldenhafte Liebste kommt mit einem exzelent gelaunten Zwerg nach Hause. Alles war toll in der Kita. Jetzt möchte er noch die Nachbarskinder besuchen. Geht klar. Dann planen wir Großen eben wieder am Kinderzimmer rum.

Nach dem Abendessen stellt der Zwerg dann noch rasch klar, dass es sich bei dem Mond, den ich heute im selbstgemalten Adventskalender (meine Mama und der Zwerg haben uns Eltern echt einen Kalender gebastelt - ich bin immer noch so gerührt!) entdeckt zu haben wähnte, um eine Banane handelt. Das war ja auch meine erste Assoziation. Aber dann dachte ich Weihnachten + Banane = ??? Glücklicher Weise war er mir nicht böse!!!

Und jetzt sitze ich im Dunkeln. Neben mir schnarcht der Wichtel. Und ich finde es so richtig gemütlich, hier im Bett zu sitzen und Bilder zu sichten und diese Zeilen zu schreiben.
Die 12von12-Sammlung findet ihr bei Caro.

Macht`s allesamt ganz gut und passt gut auf Euch und Eure Liebsten auf.
Alles Liebe
Eure Anna

Sonntag, 11. Dezember 2016

Wochenende in Bildern l 10./ 11. Dez 2016

Nach einer längeren Pause versuch ich mich heute mal wieder im Wochenende-zeigen. Der November war trubelig, der Dezember steht dem November in nichts nach. Ich versuche durch weniger Instagram und Blog ein wenig weniger aus der Ruhe zu kommen. Es gelingt halbwegs.

Nun aber zu meinem eigentlichen Anliegen: Wochenende in Bildern: SAMSTAG:

Raus aus den Federn und rein in die Küche. Der Plätzchen-Teig wartet schon im Kühlschrank auf seinen Einsatz. Der Zwerg ist höchst engagiert. Wir backen Schildkröten, Sterne und Tannenbäume.

Im Anschluss wird voller Hingabe verziert.

Dann gibt es Frühstück. Die Kinder plüschen herum. Die Stimmung ist glänzend. Anschließend rauschen alle durchs Bad.

Gegen 12 satteln wir die Hühner. Der Zwerg ist mit einem Freund verabredet. Ich bringe und gehe im Anschluss wichtige Weihnachts-Besorgungnen machen. (Beim Betrachten des Bildes fällt mir auf, dass wir das mit der Schuh-freien Wohnung wieder üben müssen!!!)

Als ich gegen halb 5 gen Heimat trotte, ist das Licht so unglaublich schön!

Zu hause wird noch ein wneig geräumt (der Zimmertausch will vorbereitt sein) dann wird uns der Zwerg zurück gebracht, gegessen und die lieben Kinderlein ins Bett gebracht. Das klappt nur so bedingt gut. Der Wichtel hat nen Entwicklungsschub und zahnt und wacht 20 Sekunden nachdem ich aufstehe auf - immer - ich verbringe trotzdem nicht jeden Abend imBett. Deshalb haben wir gegen halb 10 wieder 1 waches Kind an der Backe... nun ja. Irgendwann schläft auch das anhänglichste Baby mal ein. Die Eltern sind dann aber so müde, dass sie nur noch ins Bett fallen.

SONNTAG:
Das Zwerg steht mit dem falschen Fuss auf. Und dann ist keine Süßigkeit im Kalender-Tütchen. Ich habe Verständnis und gute Laune und die ersehnte Zuckerstange. Die Kindes-Laune erhellt sich.

Wir basteln für Weihnachten.

Der Wichtel wird müde. Ich stille mit höchst bunter Aussicht.

Dann schnorchelt mein Wichtelkind. Einfach zum Anbeissen!

Der Zwerg muss gewässert werden. Ab in die Wanne. Da kommt dann auch gleich die Malseife zum Einsatz, die wir in dem fantastischen Überraschungs-Paket von Alu und Konsti gefunden haben. (Wer auch sein Glück versuchen will, kann noch in den Lostopf für das Paket zum 3. Advent hüpfen.)

Der Wichtel robbt und robbt und freut sich sehr über seine neue Fähigkeit. Immer wieder erschrickt er aber auch ganz schön doll, wie weit er plötzlich von mir weg ist.

Nichts desto Trotz muss ich wieder räumen. Ich bin sehr sehr fleißig und miste meine Upcycling-Stoff-Kisten gründlich aus, sortiere ordentlich aus und kann mit Freude und Stolz vermelden, dass jetzt von meiner Seite alles Startklar für den Zimmertausch ist. Hurra!

Der Wichtel pennt bei Papa in der Trage ein und so schaffen der Zwerg und ich noch eine weitere Sorte. Sehr lecker (wir haben sie mit Zartbitter-Creme + Zucker statt N*tella emacht, wegen der bösen Laktose) und sehr sehr einfach.

Dann ist es so spät, dass ich gegen Kochen und für bestellen vote und ein netter Mann bringt uns kurz darauf Burger vorbei. Dann verteilen wir die Kinder in die Betten und tatsächlich schlafen jatzt alle - nun ja - der Wichtel wohl nur bis ich das hier fertig habe und versuche aufzustehen. So ist das manchmal.
Morgen ist der 12., was bedeutet, dass ich sehr hoffe, dass ich ans Fotos machen denke.
Die hier schicke ich jetzt erst mal zu Frau Mierau, der ich noch für die Idee mit den Walnuss-Schiffchen danken will. 

Gute Nacht
und alles Liebe
Anna